Archiv ‘Pandemie’

Swiss Re macht im ersten Quartal Verlust

Der Schweizer Rückversicherer Swiss Re hat ein schwieriges erstes Quartal hinter sich. Hohe Naturkatastrophenschäden, die Corona-Pandemie und volatile Finanzmärkte bescherten dem Unternehmen einen Verlust von 248 Mio. Dollar. Für den Krieg in der Ukraine hat Swiss Re Rückstellungen von 283 Mio. Dollar gebildet. Konkrete Schadenmeldungen gebe es bislang aber kaum, sagte Finanzchef John Dacey. Die Ziele für das Jahr 2022 will der Rückversicherer aber trotz des schlechten ersten Quartals erreichen. … Lesen Sie mehr ›

Flexibilität ja, Vier-Tage-Woche nein

 Exklusiv  Während die Vier-Tage-Woche in Belgien seit Kurzem Realität ist und auch Unternehmen weltweit dieses Arbeitsmodell nutzen oder zumindest erproben, scheint es in der deutschen Versicherungsbranche noch keinen großen Anklang zu finden. Der Versicherungsmonitor hat sich bei Versicherern, Maklern und Insurtechs umgehört, was sie von der Idee halten. Das Ergebnis: flexible Arbeitszeiten ja, Vier-Tage-Woche nein. … Lesen Sie mehr ›

Herbert Fromme

Berechtigte Sorgen der Industrie

 Herbert Frommes Kolumne   Die Risikomanager machen sich Sorgen. Den meisten Unternehmen, für die sie arbeiten, drohen Lieferkettenengpässe. Hinzu kommt eine Rezession infolge von Ukrainekrieg und Inflation, die mehr als eine kurze Unterbrechung der Wachstumsstory sein wird. Bei den großen Risiken, die Konzerne tatsächlich haben, spielen Versicherer keine große Rolle. Da, wo sie eine Rolle spielen, müssen sich die Einkäufer fragen, wie wetterfest die Gesellschaften sind, bei denen sich ihre Konzerne absichern. … Lesen Sie mehr ›

Wenning: Cyber und Klima nicht vernachlässigen

Wichtige Themen wie Cybersicherheit und Klimawandel dürfen in der Politik angesichts des Ukraine-Kriegs nicht zu sehr aus dem Blickfeld geraten, warnt Munich Re-Chef Joachim Wennig in einem Interview mit dem Handelsblatt. Wenning mahnt Fortschritte bei der geforderten Poollösung für Cybergefahren an, bei der der Staat eine wichtige Rolle spielen soll. Wie stark der Krieg den Konzern belastet, wollte er nicht sagen. An der Gewinnprognose von 3,3 Mrd. Euro halten die Münchener bislang aber fest. … Lesen Sie mehr ›

Innovation: Auf die Plätze, fertig? – Los!

 Meinung am Mittwoch  Die beiden Biontech-Gründer Uğur Şahin und Özlem Türeci haben ihren mRNA-Impfstoff in unvorstellbar kurzer Zeit entwickelt und auf den Markt gebracht. An ihrer Innovationskraft und Beharrlichkeit in der Durchsetzung sollte sich auch die Versicherungsbranche ein Beispiel nehmen. Verglichen mit dem mRNA-Impfstoff kommt die Assekuranz bei ihrem Mega-Projekt Digitalisierung leider deutlich langsamer voran. Innovation ist nicht unsere stärkste Disziplin. Das müssen wir im ureigenen Interesse ändern. … Lesen Sie mehr ›

Gewerbepolicen: Vom Stiefkind zum neuen Liebling

 Meinung am Mittwoch  Während Privat- und Industriekundengeschäft in den vergangenen Jahren fleißig modernisiert und digitalisiert wurden, war die Gewerbeversicherung eher das Stiefkind. Das ändert sich gerade: Seit einigen Monaten entwickelt sich das Segment sogar zunehmend zu „Everybody’s Darling“. Mit gutem Grund, denn der Markt ist attraktiv, sein Potenzial nicht ausgeschöpft – und die Anforderungen an Gewerbeprodukte sind gar nicht so komplex. … Lesen Sie mehr ›

Crebita macht sich EU-Dienstleistungsfreiheit zunutze

Das Kölner Insurtech Crebita bietet seine online abschließbaren Kreditversicherungen für kleine und mittlere Unternehmen jetzt auch in Österreich an. Eine eigene Niederlassung musste das Start-up nicht gründen, es macht von der Dienstleistungsfreiheit in der Europäischen Union Gebrauch. Österreich soll nicht das einzige Expansionsziel bleiben. Die Corona-Pandemie hat für das junge Unternehmen Vor- und Nachteile. … Lesen Sie mehr ›

Versicherungskammer meldet weniger Umsatz

 Exklusiv  Die erfolgsverwöhnte Versicherungskammer Bayern musste 2021 einen Umsatzrückgang hinnehmen. Aber Konzernchef Frank Walthes erklärt im Interview mit dem Versicherungsmonitor, dass genau diese Entwicklung geplant war – weil die Gruppe Lebensgeschäft gegen Einmalbeitrag sowie klassische Verträge zurückfährt. Außerdem geben die Bayern das in Großbritannien gezeichnete Geschäft auf. Für die Naturkatastrophen im Sommer mussten die Bayern 300 Mio. Euro aufbringen. Bei Vorhersagen für 2022 ist Walthes vorsichtig – denn ein Einbruch der Wirtschaft könnte auch die Einnahmen treffen. … Lesen Sie mehr ›

Hiscox: Cyber wird schwieriger

 Exklusiv  Markus Niederreiner (Bild) ist seit Herbst 2021 Chef der deutschen Hiscox-Niederlassung, sein Vorgänger Robert Dietrich seit dem vergangenen Jahr als Europachef des Spezialversicherers mit Sitz München tätig. Im Interview mit dem Versicherungsmonitor berichten die beiden Manager, wie das Jahr 2021 gelaufen ist und was das Unternehmen 2022 vorhat. Das Geschäft in der Cybersparte wird immer herausfordernder. Um das Risiko versicherbar zu halten, stehen auch Preiserhöhungen und die Kündigung von Verträgen im Raum, berichtete Dietrich. … Lesen Sie mehr ›

Hohe Schäden für Luftfahrtversicherer

Die mehr als 500 Flugzeuge ausländischer Leasinggesellschaften, die in Russland gestrandet sind, könnten zu hohen Schäden für die Luftfahrtversicherer führen. Die Ratingagentur Fitch rechnet für die Kaskoversicherer mit einer Belastung von 5 bis 6 Mrd. Dollar, im schlimmsten Fall könnten es auch 10 Mrd. Dollar sein. Vor allem der Versicherungsmarkt Lloyd’s of London wird das zu spüren bekommen. Abgesehen von Einzelfällen rechnet Fitch aber nicht damit, dass die Kapitalbasis der Anbieter dadurch nennenswert in Mitleidenschaft gezogen wird. … Lesen Sie mehr ›