An dieser Stelle nimmt sich unser Zeichner Konrad Lohrmann jeden Freitag ein Thema aus der Branche vor. Heute: Tarifwechsel à la PKV
Lohrmanns Verunsicherung XIX – Tarifwechsel à la PKV
© Versicherungsmonitor/Konrad Lohrmann
An dieser Stelle nimmt sich unser Zeichner Konrad Lohrmann jeden Freitag ein Thema aus der Branche vor. Heute: Tarifwechsel à la PKV
Lohrmanns Verunsicherung XIX – Tarifwechsel à la PKV
© Versicherungsmonitor/Konrad Lohrmann
Der FDP-Politker Heinz Lanfermann wird neuer Ombudsmann für die private Kranken- und Pflegeversicherung. Er folgt auf den ehemaligen Präsidenten des Bundesaufsichtsamts für das Versicherungswesen Helmut Müller.
Der Finanzvertrieb MLP setzt seine Hoffnung auf ein starkes Geschäft im letzten Quartal. Konzernchef Uwe Schroeder-Wildberg zeigt dabei demonstrativen Optimismus. Den starken Einbruch im Geschäft mit der Altersvorsorge und der Vermittlung privater Krankenversicherungen konnte das Wieslocher Unternehmen aber in den ersten drei Quartalen nicht durch andere Geschäftsfelder ausgleichen.
Der Gesundheitsökonom Jürgen Wasem ist Professor für Medizinmanagement an der Universität Duisburg-Essen. Im Interview mit dem Versicherungsmonitor plädiert er für eine Absenkung des Rechnungszinses in der privaten Krankenversicherung und bessere Wechselmöglichkeiten für die PKV-Versicherten.
Die hohe Zahl von Kindern und Jugendlichen mit krankhaftem Übergewicht ist ein gesellschaftliches Problem, dem sich die privaten Krankenversicherer stellen müssen, findet DKV-Chef Clemens Muth. Auch ein Blick auf die Kosten zeigt den Handlungsbedarf: Bei der DKV liegen die Behandlungskosten für diese Kinder im Schnitt um 43 Prozent höher.
Für die Versicherungswirtschaft ist der Wahlausgang alles andere als schön. Sie verliert mit der FDP einen Bundesgenossen, der vor allem in kritischen Fragen wie der Bürgerversicherung unumstößlich auf ihrer Seite stand. Gleich welche Koalition gebildet wird, muss sich die Branche auf heftigen Gegenwind einstellen. Schwarz-grün ist dabei nicht völlig ausgeschlossen, auch wenn mancher in der Versicherungswirtschaft das heute noch glaubt.
Kurz vor der Bundestagswahl hat sich die PKV in den Wahlkampf eingeschaltet und warnt vor dem Kreuzchen bei Rot/Grün. Ein Blick in die Vergangenheit zeigt: Den Abwehrkampf der privaten Krankenversicherer gegen das Projekt Bürgerversicherung gab es schon einmal. Vor 60 Jahren.
Die steigende Lebenserwartung und die demographische Entwicklung bringen große Probleme für die Umlagesysteme in der Krankenversicherung. Deshalb ist es umso seltsamer, wenn dieses System als Modell für die Bürgerversicherung genommen wird.
Kurz vor der Bundestagswahl fühlen sich die privaten Krankenversicherer in einer besseren Situation als vor vier Jahren. In der vergangenen Legislaturperiode haben sich die Rahmenbedingungen für die Unternehmen verbessert, von gravierenden Einschnitten blieben sie verschont. Doch auch wenn ein politischer Umschwung ausbleibt, wird die Branche an Reformen nicht vorbeikommen.
Im Vorfeld der Bundestagswahl verhärten sich die Fronten im Streit um das Gesundheitssystem. Die Befürworter der Einheits-Bürgerversicherung stehen den Unterstützern des dualen Gesundheitssystems gegenüber.
Sylvia Peusch, 54, ist seit 1. Juni 2013 Vorstandsmitglied der DEVK Krankenversicherung. Die bisherige Hauptabteilungsleiterin hat eine erstaunliche Karriere hingelegt.
Die privaten Krankenversicherer (PKV) rüsten sich für den Kampf gegen die Bürgerversicherung. Als Teil der Mobilmachung machen sich die PKV-Manager auf ihrer Jahrestagung gegenseitig Mut, dass es wohl nicht zum Schlimmsten kommen wird.
Uwe Laue wird neuer Vorsitzender des Verbands der privaten Krankenversicherung. Mit dem Debeka-Chef übernimmt ein Mann der eher leisen Töne ein Amt, in dem eigentlich lautes Trommeln angesagt ist.
In einem einheitlichen Versicherungsmarkt, wie er den Anhängern einer Bürgerversicherung vorschwebt, würde sich die private Debeka-Gruppe nach eigener Einschätzung behaupten können. „Wir sind von der Größe, der Rechtsform und der breiten Aufstellung her dazu in der Lage”, sagte der Vorstandsvorsitzende Uwe Laue.
Die HUK-Coburg Krankenversicherung bietet jetzt Angestellten mit Vorerkrankungen eine befristete Aufnahmegarantie. Sie folgt damit dem Beispiel der Debeka und der Signal Iduna. Mit dem Vorstoß wollen die privaten Krankenversicherer (PKV) den politischen Druck auf die Branche vermindern und den Anhängern der Bürgerversicherung den Wind aus den Segeln nehmen.