Archiv ‘PKV’

Leienbach: Wir müssen notwendige Verbesserungen herbeiführen

Die private Krankenversicherung ist nicht Gegenstand des Koalitionsvertrags zwischen der Union und der SPD. Das ist aber kein Grund für die Branche, sich auf ihren Lorbeeren auszuruhen, weiß Volker Leienbach, Direktor des PKV-Verbands. Für manche notwendigen Verbesserungen brauchen die Unternehmen die Unterstützung des Gesetzgebers, sagt er im Interview mit dem Versicherungsmonitor.

Ist der Versicherungsnehmer der Dumme?

Legal Eye – die Rechtskolumne: Es kommt immer wieder vor, dass Krankenversicherer höchstrichterliche Rechtsprechung bei ihren Regulierungsentscheidungen nicht berücksichtigen. Die Gesellschaften sollten nicht auf die Unwissenheit ihrer Versicherungsnehmer spekulieren, und auf die Hemmung, anwaltliche Hilfe zur Durchsetzung ihrer Ansprüche zu suchen.

Ausschließlichkeit knapp vorne im PKV-Vertrieb

Die Ausschließlichkeitsvertreter haben ihre Spitzenposition im PKV-Vertrieb 2012 trotz geringer Verluste verteidigt. Towers Watson erwartet aber, dass die unabhängigen Vermittler im Laufe der kommenden beiden Jahre der stärkste Vertriebskanal werden. Das Neugeschäft insgesamt ist auch 2013 weiter rückläufig.

Galgenfrist für die PKV

Herbert Frommes Kolumne: Die erwarteten Angriffe auf die private Krankenversicherung sind ausgeblieben – im Koalitionsvertrag werden weder Bürgerversicherung noch andere Folterwerkzeuge erwähnt, die von der PKV befürchtet worden waren. Wer in der Branche glaubt, jetzt sei die Zukunft gesichert, irrt. Wenn die PKV nicht selbst schnell aktiv wird, wird die Bedrohung nur umso größer.

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Lohrmanns Verunsicherung XIX

An dieser Stelle nimmt sich unser Zeichner Konrad Lohrmann jeden Freitag ein Thema aus der Branche vor. Heute: Tarifwechsel à la PKV

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Lohrmanns Verunsicherung XIX – Tarifwechsel à la PKV

© Versicherungsmonitor/Konrad Lohrmann

Neuer PKV-Ombudsmann

Der FDP-Politker Heinz Lanfermann wird neuer Ombudsmann für die private Kranken- und Pflegeversicherung. Er folgt auf den ehemaligen Präsidenten des Bundesaufsichtsamts für das Versicherungswesen Helmut Müller.

MLP setzt auf das Prinzip Hoffnung

Der Finanzvertrieb MLP setzt seine Hoffnung auf ein starkes Geschäft im letzten Quartal. Konzernchef Uwe Schroeder-Wildberg zeigt dabei demonstrativen Optimismus. Den starken Einbruch im Geschäft mit der Altersvorsorge und der Vermittlung privater Krankenversicherungen konnte das Wieslocher Unternehmen aber in den ersten drei Quartalen nicht durch andere Geschäftsfelder ausgleichen.

Dicke Kinder machen DKV Sorgen

Die hohe Zahl von Kindern und Jugendlichen mit krankhaftem Übergewicht ist ein gesellschaftliches Problem, dem sich die privaten Krankenversicherer stellen müssen, findet DKV-Chef Clemens Muth. Auch ein Blick auf die Kosten zeigt den Handlungsbedarf:  Bei der DKV liegen die Behandlungskosten für diese Kinder im Schnitt um 43 Prozent höher.

Bundestagswahl: Es kommen unruhige Jahre

Für die Versicherungswirtschaft ist der Wahlausgang alles andere als schön. Sie verliert mit der FDP einen Bundesgenossen, der vor allem in kritischen Fragen wie der Bürgerversicherung unumstößlich auf ihrer Seite stand. Gleich welche Koalition gebildet wird, muss sich die Branche auf heftigen Gegenwind einstellen. Schwarz-grün ist dabei nicht völlig ausgeschlossen, auch wenn mancher in der Versicherungswirtschaft das heute noch glaubt.

Blick zurück: Bürgerversicherung 1953

Kurz vor der Bundestagswahl hat sich die PKV in den Wahlkampf eingeschaltet und warnt vor dem Kreuzchen bei Rot/Grün. Ein Blick in die Vergangenheit zeigt: Den Abwehrkampf der privaten Krankenversicherer gegen das Projekt Bürgerversicherung gab es schon einmal. Vor 60 Jahren.

Falsches Vorbild

Die steigende Lebenserwartung und die demographische Entwicklung bringen große Probleme für die Umlagesysteme in der Krankenversicherung. Deshalb ist es umso seltsamer, wenn dieses System als Modell für die Bürgerversicherung genommen wird.

PKV gibt Schwarz-Gelb gute Noten

Kurz vor der Bundestagswahl fühlen sich die privaten Krankenversicherer in einer besseren Situation als vor vier Jahren. In der vergangenen Legislaturperiode haben sich die Rahmenbedingungen für die Unternehmen verbessert, von gravierenden Einschnitten blieben sie verschont. Doch auch wenn ein politischer Umschwung ausbleibt, wird die Branche an Reformen nicht vorbeikommen.

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