Archiv ‘Reputation’

Barrierefreiheit: Von der Pflicht zur Erfolgsstrategie

 The Long View – Der Hintergrund  Ab dem Sommer 2025 müssen die Internetseiten von Versicherern barrierefrei zugänglich sein, damit auch Menschen mit unterschiedlichen Einschränkungen oder Lernschwierigkeiten sie nutzen können. Das klingt auf den ersten Blick vor allem nach zusätzlicher Arbeit. Es ist aber für alle, die jetzt schnell handeln, eine Chance auf bessere Sichtbarkeit im Netz, ein besseres Image und die Erschließung neuer Kundengruppen. … Lesen Sie mehr ›

Der Run-off bleibt ein Reputationsrisiko

 Kommentar  Die Versprechen der Run-off-Plattformen in der Lebensversicherung waren groß. Die Verwaltung der Verträge auf modernen Systemen sollte Kosten sparen und damit den Kunden sogar nutzen. Das Beispiel Viridium zeigt, so einfach ist es nicht. Das ist nicht nur ein Problem für die Plattform-Betreiber. Auch der Ruf der Finanzaufsicht BaFin leidet, die diese Transaktionen genehmigt hat und den Kunden versprochen hat, dass sie dadurch nicht schlechter gestellt werden. Der Run-off bleibt ein Reputationsrisiko. … Lesen Sie mehr ›

„Die ZZR ist für mich nur noch ein Motorrad-Modell“

Nachdem die Corona-Pandemie die Geschäfte für eine ganze Weile ausgebremst hat, könnte bald wieder Fahrt aufkommen bei Run-off-Deals. „Die Logik und die Notwendigkeit sprechen für eine Run-off-Welle“, sagte Arag-Chef Renko Dirksen (Bild) auf der vierten Kurzkonferenz des Versicherungsmonitors, den Breakfast Lectures. Sein Unternehmen hatte vor fünf Jahren den Lebensversicherer verkauft – nach wie vor eine gute Entscheidung, findet Dirksen. Sein Kollege Andreas Wimmer von der Allianz Lebensversicherung betonte dagegen lieber die Alleinstellungsmerkmale der Branche, zum Beispiel als Anleger in nachhaltige Investments. … Lesen Sie mehr ›

Scor: Gesellschaftliche Risiken auf dem Vormarsch

Großen Krisen folgen meist erst wirtschaftliche und dann gesellschaftliche Probleme. Das wird nach der Corona-Krise nicht anders sein, glaubt Laurent Rousseau, Chef des Rückversicherers Scor. „Wir befinden uns gerade am Beginn dieses Dominoeffekts“, sagte er bei einer virtuellen Veranstaltung im Rahmen des Weltrückversicherungstreffens. Versicherer und Rückversicherer dürften das nicht unterschätzen, mahnte er. Risikomodelle sind dabei nicht das Allheilmittel. … Lesen Sie mehr ›

VW und Wirecard stärken die Reputation der D&O

 Meinung am Mittwoch  Die D&O-Versicherer werden gerade verstärkt zur Kasse gebeten. Im VW-Dieselskandal legen sie die Rekordsumme von 270 Mio. Euro auf den Tisch, um sich zu vergleichen. Im Fall Wirecard verlangt der frühere CEO Markus Braun von den Gesellschaften die Übernahme der Abwehrkosten seiner Verteidigung in Millionenhöhe. Die hohen Schäden wirken aber nicht nur belastend auf die beteiligten D&O-Versicherer, sondern stärken auch das Vertrauen der versicherungsnehmenden Industrie in die Anbieter. … Lesen Sie mehr ›

Herbert Fromme

Warum nicht immer die beste Police?

 Herbert Frommes Kolumne  In einer ganzen Reihe von Privatkundensparten haben die in Deutschland aktiven Versicherer Millionen von alten Verträgen in den Beständen – zum Teil mit Bedingungen, die sie heute nie verkaufen würden. Oft sind sie auch teurer als neue Verträge. Beides schadet den Kunden und langfristig auch den Versicherern. Sie sollten Wege finden, den Versicherten immer den bestmöglichen Schutz zum bestmöglichen Preis zu bieten. … Lesen Sie mehr ›

Terrorversicherer Pool Re soll Pandemierisiken decken

In Großbritannien prüfen Versicherungsexperten die Idee, Pool Re – den 25 Jahre alten Rückversicherungspool für Terrorrisiken – auch auf Pandemien wie Covid-19 auszuweiten. Eine hochkarätig besetzte Arbeitsgruppe beschäftigt sich bereits mit dem Thema. Die Branche fürchtet, dass der Umgang mit Betriebsschließungspolicen ihrer Reputation schaden könnte. Doch der Erfolg für das Projekt ist alles andere als sicher. Es gibt eine ganze Reihe von Widerständen, die überwunden werden müssen. … Lesen Sie mehr ›

Das Ungreifbare versichern

 Meinung am Mittwoch  Die Digitalisierung hat nicht nur zu einem tiefgreifenden Wandel betriebswirtschaftlicher Wertschöpfung geführt. Sie führt auch zu einem Wandel der Werte selbst, mit denen viele Unternehmen heute Umsatz und Gewinn erzielen: von physisch greifbaren Industrieprodukten zu immateriellen Wirtschaftsgütern. Das hat auch Folgen für die Industrieversicherung. Die Kunden verlangen auch für diese nicht anfassbaren Risiken Lösungen. Dabei sind allerdings noch einige Hindernisse zu überwinden. … Lesen Sie mehr ›

Versicherer halten sich bedeckt bei Monsanto-Schaden

Mit der Übernahme des US-amerikanischen Biochemie-Konzerns Monsanto wollte der Pharmakonzern Bayer 2016 zum größten Produzenten von Saatgut und Pflanzenschutzmittel aufsteigen. Doch jetzt könnte die Übernahme den Konzern sehr teuer zu stehen kommen. Bayer muss sich in den USA wegen des von Monsanto entwickelten Unkrautvernichters Roundup vor Gericht verantworten. Der darin enthaltende Wirkstoff Glyphosat soll krebserregend sein. Bayer hat eine Police für Produkthaftungsschäden bis zur marktüblichen Deckungshöhe, teilte der Konzern mit. Ob das ausreicht? In drei Fällen wurde der Konzern bereits zu mehr als 2 Mrd. Dollar Strafe verurteilt, allerdings in der ersten Instanz. 13.400 weitere Kläger gibt es noch. Europäische […] … Lesen Sie mehr ›

Immaterielle Vermögenswerte: die offene Flanke

 The Long View – Der Hintergrund  In der Wirtschaft hat sich ein grundlegender Wertewandel vollzogen. Sachwerte spielen eine immer geringere Rolle, dafür gewinnen immaterielle Vermögenswerte wie Daten, IT, Software, Intellectual Property und Reputation an Bedeutung. Eine großflächige Cyberattacke auf die IT-Kronjuwelen eines Unternehmens kann heute einen schlimmeren Schaden verursachen als ein Fabrikbrand. Was bedeutet die Verschiebung hin zu immateriellen Vermögenswerten für das Risikomanagement von Unternehmen und die Versicherungsbranche? … Lesen Sie mehr ›

Andreas Berger Kolumne

Es kommt was auf uns zu

 Meinung am Mittwoch  Wenn es um Versicherungspolicen geht, dann warnen Verbraucherschützer gerne vor einer übertriebenen Absicherungs-Mentalität der Deutschen. Ob das wahr ist, müssen andere beurteilen. Ich für meinen Teil kann nur für die Industrieversicherung sprechen – und da kann trotz einer jährlichen Überprüfung des Versicherungsschutzes, verbunden mit einer professionellen Risikobewertung und Wertanalyse noch immer nicht von einer Überversicherung in den meisten Unternehmen gesprochen werden. Die Gründe dafür sind vielfältig und haben auch mit mangelnder Weitsicht zu tun. Hier sind fünf Risiken, bei denen Manager das Unternehmensrisiko oft noch falsch einschätzen. … Lesen Sie mehr ›

BVK begrüßt Änderungen der Vermittlungsverordnung

Der Bundesverband Deutscher Versicherungskaufleute (BVK) begrüßt, dass für die geänderte Versicherungsvermittlungsverordnung verschiedene Empfehlungen des Verbands aufgegriffen wurden. Das Bundeskabinett hat die modifizierte Fassung am Mittwoch in den Bundestag eingebracht. Im Oktober 2017 hatte das Bundeswirtschaftsministerium einen ersten Entwurf für die Verordnung vorgelegt, mit der die Umsetzung der EU-Vertriebsrichtlinie IDD konkretisiert werden soll. Die nun beschlossenen Änderungen wertet BVK mit Blick auf den Verbraucherschutz und die Reputation der Versicherungsvermittler positiv. Die Verordnung soll im Oktober 2018 den Bundesrat passieren. … Lesen Sie mehr ›

AGCS mit neuem Reputationsschutz

Ist das Image angekratzt, kann das einen Konzern teuer zu stehen kommen. Die Reputation macht zwischen 20 und 60 Prozent des Unternehmenswertes aus. Es gibt bisher nur wenige Policen im deutschen Markt, mit denen sich Firmen umfassend vor solchen Risiken schützen können. Der Allianz-Industrieversicherer AGCS hat jetzt seine Reputationsschutzversicherung aufgebohrt und um neue Deckungsbausteine ergänzt. Die Gesellschaft übernimmt nicht nur die Kosten für die Krisenkommunikation, sondern sichert erstmals auch den entgangenen Gewinn durch den Reputationsschaden ab. … Lesen Sie mehr ›

Run-off: Die Frage ist nicht ob, sondern wann

Das Geschäft mit Verkäufen geschlossener Lebensversicherungsbestände könnte bald deutlich an Fahrt aufnehmen. Aufkäufer wie Frankfurter Leben und Viridium sehen mehr Interesse bei Versicherern, geschlossene Portfolien abzugeben. Viridium-Chef Heinz-Peter Roß (Bild) würde gerne schneller bei Übernahmeangeboten zuschlagen. Doch noch hat das Thema Run-off in Deutschland ein Imageproblem, sind sich die Diskussionsteilnehmer bei der SZ-Fachkonferenz zum Thema Run-off in Hamburg einig. Athene-Chefin Ina Kirchhof sieht Vorteile in einer strengen Kontrolle durch die Aufsicht BaFin und empfiehlt den engen Dialog mit der Behörde. … Lesen Sie mehr ›