Archiv ‘Rückversicherung’

Erneuter Schlag für private Raumfahrt

Zwei Unglücke in der privaten Raumfahrtindustrie in den USA innerhalb einer Woche: Nach Orbital musste auch Virgin einen Rückschlag einstecken, ein Raketenflugzeug vom Typ Spaceship Two stürzte beim Testflug ab. Der versicherte Schaden wird auf 40 bis 50 Mio. Dollar geschätzt.

Allianz holt sich Marktanteile zurück

So stark wie kein anderer Versicherer hat der Allianz-Konzern 2013 seinen Marktanteil in Deutschland ausgebaut – nach vier Jahren mit sinkenden Werten. Auch die öffentlich-rechtlichen Versicherer, Generali und HUK-Coburg konnten zulegen, während Ergo, Debeka, Axa, Talanx und Zurich Anteile verloren und die R+V stagnierte. Das geht aus der jüngsten Marktanteilsstatistik des Kölner Instituts für Versicherungsinformation und Wirtschaftsdienste hervor.

Antares-Rakete zum Teil versichert

Die Explosion der Antares-Rakete beim Start vom Weltraumbahnhof auf Wallops Island im US-Bundesstaat Virginia hat einen Schaden von mindestens 200 Mio. Dollar verursacht. Knapp 50 Mio. Dollar davon waren nach einem Medienbericht versichert.

Herbert Fromme

Rückversicherer in der Sinnkrise

Herbert Frommes Kolumne: Das globale Treffen in Baden-Baden hat gezeigt: Die Rückversicherer können nicht einfach so weitermachen wie bisher. Die Veränderungen im Markt sind viel größer, als viele von ihnen erwartet hatten, und sie haben auch nur zum Teil mit dem Eindringen von alternativem Kapital zu tun. Neue Ideen sind gefragt – und liegen möglicherweise auf der grünen Wiese.

Swiss Re stößt weiteres US-Geschäft ab

Nachdem der Rückversicherer Swiss Re schon 2012 einen Großteil seines US-Geschäfts mit in Abwicklung befindlichen Lebensversicherungen verkauft hat, trennt sich der Konzern nun von einer weiteren Gesellschaft. Aurora National Life geht an RGA. Künftig will sich Swiss Re auf das Run-off-Geschäft in Großbritannien konzentrieren.

Run-off: Ungewisse Zukunft

Die Abwicklung von deutschen Lebensversicherungen ist ein sensibles Thema. Noch umstrittener ist die Übertragung ins Ausland oder an ausländische Investoren. Gegen beides hat die Aufsicht keine grundsätzlichen Einwände, mit deutscher Beteiligung geht es aber leichter, sagte Felix Hufeld, der oberste Versicherungsaufseher.

Munich Re wehrt sich gegen Preisdruck

Der Rückversicherer Munich Re will Preissenkungen bei defizitären Deckungen nicht mitmachen. Stattdessen werde man die Kunden auf die Vorteile der Zusammenarbeit hinweisen, sagte Vorstandsmitglied Ludger Arnoldussen beim Branchentreffen in Baden-Baden. Das Unternehmen will dabei gerade mit seiner Wetter-Expertise punkten.

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