Die deutschen Schaden- und Unfallversicherer haben 2025 von höheren Beiträgen und einem vergleichsweise milden Naturgefahrenjahr profitiert. Assekurata sieht die Branche dadurch zwar stabiler als noch vor einem Jahr. Für eine nachhaltige Entspannung sei es jedoch zu früh, so die Ratingagentur. … Lesen Sie mehr ›
Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft verschlechtert sich weiter. In der Versicherungsbranche ist davon bislang allerdings kaum etwas zu spüren. Das geht aus aktuellen Daten der Deutschen Industrie- und Handelskammer hervor. Die Versicherer bewerten ihre Geschäftslage deutlich besser als andere Branchen und planen weiter Investitionen sowie zusätzliche Einstellungen von Mitarbeitenden. … Lesen Sie mehr ›
Moody’s lobt die starken Zahlen der deutschen Versicherer, die der Branchenverband GDV in der vergangenen Woche vorgelegt hat. Allerdings zeigt sich die Ratingagentur skeptisch, ob es ihnen gelingt, Wachstum und Profitabilität aufrechtzuerhalten. Den Schaden- und Unfallversicherern drohen steigende Naturkatastrophenschäden. Und ob die Lebensversicherer von der Altersvorsorge-Reform wie erhofft profitieren, ist laut Moody’s noch nicht ausgemacht. … Lesen Sie mehr ›
Der Schadenaufwand der deutschen Schaden- und Unfallversicherer hat sich seit der Ahrtal-Katastrophe nicht mehr auf das frühere Volumen eingependelt, sondern endgültig vom langjährigen Trend entkoppelt, berichtet die Ratingagentur Assekurata. 2024 haben die Gesellschaften mehr als 70 Mrd. Euro an Leistungen ausgezahlt. Setzt sich die Entwicklung fort, könnten sich die Anbieter bis zum Ende dieses Jahrzehnts auf ein jährliches Schadenvolumen von mehr als 85 Mrd. Euro einstellen. … Lesen Sie mehr ›
Kurz nach der Äußerung des vorläufigen Insolvenzverwalters Friedemann Schade, dass Element nicht mehr zu retten sei, ist es nun so weit: Das Amtsgericht Charlottenburg hat am 1. März 2025 das endgültige Insolvenzverfahren eröffnet. Die allermeisten der rund 320.000 Verträge des Digitalversicherers werden mit Ablauf des 1. April automatisch enden. Insolvenzverwalter Schade spricht von 15.000 bis 20.000 Schadengläubigern, die nun ihre Ansprüche anmelden können. Ob alle Schäden noch vollständig reguliert werden können, ist unklar. … Lesen Sie mehr ›
Nachdem die Deutsche Bank Ende 2023 die Größe als ausschlaggebendes Erfolgskriterium für die Versicherungsbranche in 2024 prognostiziert hatte, wird Größe allein im kommenden Jahr nicht mehr ausreichen. Erforderlich ist eine Kombination aus Größe und Effizienz. Das schreiben die Analysten des Geldhauses in ihrem Ausblick für kontinentaleuropäische und britische Versicherer. Das sind keine guten Nachrichten für kleinere und mittlere Gesellschaften. … Lesen Sie mehr ›
Der Ausblick der Ratingagentur Fitch für die europäischen Versicherer bleibt auch 2025 bei „neutral“. Gleiches gilt für die einzelnen Versicherungssektoren in den jeweiligen Ländern – allerdings mit zwei Ausnahmen: Den Ausblick für die italienischen Lebensversicherer und die deutschen Schaden- und Unfallversicherer haben die Analysten auf „improving“ gesetzt. … Lesen Sie mehr ›
Die deutschen Versicherer beurteilen ihre aktuelle Lage deutlich besser als noch im vierten Quartal 2023. Das geht aus dem Geschäftsklima-Index für die Versicherungswirtschaft hervor, den das Institut für Wirtschaftsforschung zusammen mit dem Versichererverband GDV erstellt. Auch die Erwartungen für die kommenden Monaten haben sich leicht verbessert. Der Wert für das Geschäftsklima liegt erstmals seit der Pandemie wieder über dem langfristigen Mittelwert. … Lesen Sie mehr ›
Die Schäden durch Versicherungsbetrug steigen. Der Gesamtverband der Versicherer (GDV) schätzt, dass Betrügereien die Versicherer inzwischen 6 Mrd. Euro jährlich kosten. Während der finanzielle Schaden steigt, ist ihr Anteil an allen eingereichten Schäden seit Jahren mit etwa 10 Prozent gleich. Das liegt daran, dass die Betrugsfälle infolge steigender Kosten für zum Beispiel Ersatzteile jeweils teurer werden. Insbesondere Kfz-Versicherer leiden unter den gefälschten Schadenmeldungen. … Lesen Sie mehr ›
Die deutschen Schaden- und Unfallversicherer leiden unter der hohen Schadeninflation, außerdem müssen sie mit steigenden Preisen und Selbstbehalten in der Rückversicherung umgehen. Die Ratingagentur S&P ist dennoch zuversichtlich: Die Branche wird in diesem und im kommenden Jahr ihre robuste Ertragslage zurückerlangen und eine Eigenkapitalrendite erreichen, die nicht mehr allzu weit vom Zehn-Jahres-Schnitt entfernt liegt. In der Kfz-Versicherung ist der Weg zu schwarzen Zahlen wegen der hohen Schadenkosten allerdings viel länger. … Lesen Sie mehr ›
Bei den Verbraucherpreisen deutet sich Entspannung an, der entsprechende Index ist zuletzt gesunken. Die Schadeninflation hingegen steigt nach wie vor durch höhere Reparaturkosten und Löhne sowie höhere Kosten für die medizinische Versorgung, warnt die Finanzaufsicht BaFin. Sie mahnt höhere Rückstellungen unter den Eigenkapitalregeln Solvency II und Preiserhöhungen vor allem in der Kfz-Versicherung an. Mit den bisher getroffenen Maßnahmen zum Inflationsschutz ist die Behörde nicht zufrieden. … Lesen Sie mehr ›
Die Ratingagentur Moody’s prognostiziert den Schaden- und Unfallversicherern ein schwieriges Jahr 2024. Die Gründe dafür sind die zwar abflauende, aber trotzdem hohe Inflation sowie mehr Schäden durch Naturkatastrophen. Außerdem müssen viele Erstversicherer wegen der Zurückhaltung der Rückversicherer mehr Risiken selbst tragen. In Deutschland verhindere derweil die starke Konkurrenz unter den Schaden- und Unfallversicherern notwendige Preiserhöhungen. … Lesen Sie mehr ›
Die Ratingagentur Moody’s bezweifelt, dass es den deutschen Schaden- und Unfallversicherern gelingt, mit ihren Preiserhöhungen mit der Schadeninflation Schritt zu halten. Das gilt insbesondere für die Autoversicherer. Deshalb behält das Unternehmen den negativen Ausblick für die Branche bei. Die deutschen Lebensversicherer sieht Moody’s dagegen stabil. Aufgrund des steigenden Kostendrucks rechnen die Analysten mit mehr Run-off-Deals. … Lesen Sie mehr ›
Mit Alpine Re und Mereo Advisors schicken sich laut Medienberichten gleich zwei neue Rückversicherungs-Start-ups an, von den hohen Preisen im Markt zu profitieren. Mit prominenter Unterstützung von Branchengrößen wollen sie jeweils 1 Mrd. Dollar von Investoren einsammeln. Ratingagenturen warnen davor, dass ein Zufluss frischen Kapitals in den Markt die Preise ab 2025 wieder aufweichen könnte. … Lesen Sie mehr ›