Der Rückversicherer Swiss Re hat sich an einer 230 Mio. Dollar schweren Finanzierungsrunde des chinesischen Insurtechs Waterdrop beteiligt. Die Schweizer waren Medienberichten zufolge gemeinsam mit dem Technologiekonzern Tencent die Hauptinvestoren der Series-D-Runde. Waterdrop will mit dem frischen Geld seine Gesundheits-Plattform um Kooperationen mit Versicherern und Institutionen aus dem Gesundheitswesen erweitern. Das langfristige Ziel des Insurtechs ist es, zum führenden Online-Gesundheits-Ökosystem Chinas zu werden.
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Fitch: Rückversicherungsmarkt bleibt hart
Die Preise in der Rückversicherung werden weiter ansteigen, davon sind die Experten der Ratingagentur Fitch überzeugt. In den meisten Geschäftsfeldern der Rückversicherung gebe es bereits einen harten Markt, schreiben sie in einem Bericht zu den Halbjahresergebnissen der großen europäischen Rückversicherer. Die Corona-Krise habe die Verhärtung beschleunigt und werde auch in den kommenden Quartalen für weitere Großschäden sorgen, prophezeien die Analysten.
Swiss Re: Ohne gute Daten ist KI zu teuer
Versicherer hinken bei der Nutzung von intelligenten Systemen noch deutlich hinterher. Das ist das Fazit der aktuellen Sigma-Studie des Swiss Re Institutes. Dabei ist das Hauptproblem, dass Versicherer nicht genug in die Datenaufbereitung stecken – das Data Engineering. Ohne strukturierte Daten sind Algorithmen jedoch im Vergleich teurer als Menschen. Auch die Organisationsstruktur verhindert häufig, dass neue Technologien eingesetzt werden können, und behindert die Arbeit von Chief Data Officers.
Macht Corona den Unterschied?
Kommentar Der Rückversicherer Munich Re sieht den lang ersehnten harten Markt gekommen – und rechnet bereits mit zusätzlichen Prämieneinnahmen von 2 Mrd. Euro, die ihm das in seine Kassen spülen könnte. Nun ist es nicht das erste Mal, dass die Münchener versuchen, den harten Markt herbeizureden. Doch dieses Mal könnte die Corona-Krise den Unterschied machen.
Swiss Re zuversichtlich trotz Milliardenverlust
Der Schweizer Rückversicherer Swiss Re hat im ersten Halbjahr Schäden und Rückstellungen in Höhe von fast 1 Mrd. Dollar für Betriebsunterbrechungen verbucht. Von der Gesamtlast aus der Pandemie von 2,5 Mrd. Dollar entfiel außerdem ein erheblicher Teil auf Veranstaltungsversicherungen und die gestiegene Mortalität. Vorstandschef Christian Mumenthaler zeigte sich zuversichtlich, dass sein Unternehmen damit den Löwenteil der letztlich insgesamt aus der Krise zu erwartenden Schäden verdaut hat.
Corona schlägt ins Kontor
Was die Woche bringt An dieser Stelle nehmen wir die Themen der kommenden Woche in den Blick und stellen wichtige Branchentermine vor. Dieses Mal: Prozess um Betriebschließungspolicen in Großbritannien, Halbjahresergebnisse von Generali und Swiss Re
Corona verhagelt Swiss Re-Gewinn
Die Corona-Krise hat den Rückversicherer Swiss Re im ersten Halbjahr rund 2,5 Mrd. Dollar gekostet. Wegen der Belastung rechnen die Schweizer mit einem Verlust nach US-GAAP von 1,1 Mrd. Dollar. Allerdings ist Finanzchef John Dacey optimistisch, dass mit den umfangreichen Rückstellungen, die der Konzern vorgenommen hat, ein Großteil der endgültigen Covid-19-Schäden abgedeckt ist. Die Kapitalausstattung der Swiss Re sei nach wie vor stark – auch dank des jetzt erfolgten Verkaufs der Tochter ReAssure.
VKB mit neuer Vorständin
Leute – Aktuelle Personalien Katharina Jessel (Bild) wird am 1. Januar 2021 neues Vorstandsmitglied der Versicherungskammer Bayern (VKB) und dort die Kranken- und Reiseversicherung verantworten. Sie folgt auf Manuela Kiechle, die Ende des Jahres in den Ruhestand geht. Außerdem: Carlo Bewersdorf wird neuer Chef der Swiss Re-Tochter Iptiq. Der Ex-Wertgarantie-Chef Thomas Schröder wechselt in den Aufsichtsrat des Hannoveraner Spezialversicherers. Der Industrieversicherer Berkshire Hathaway Specialty Insurance hat einen neuen Betreuer für Finanzdienstleister.
Versicherer erholen sich schon 2021 von Covid-19
Noch ist die Corona-Krise in vollem Gang. Doch egal wie hoch die Schäden ausfallen, Swiss Re sieht Versicherer in einer guten Lage, sie aufzufangen und bereits kommendes Jahr wieder steigende Prämieneinnahmen zu verzeichnen. Das geht aus der aktuellen Sigma Studie hervor. Einige aktuelle Entwicklungen könnten den Versicherern sogar in die Hände spielen, so dass sie gestärkt aus der Krise hervorgehen. Sorgenkind sind die Solvenzquoten.
Versicherer entgehen knapp einer Hackerattacke
Der Technologiedienstleister DXC Technology wurde von Hackern angegriffen. Betroffen ist vor allem die Tochter XChanging, die Software-Programme und Cloud-Dienste für Versicherer bereitstellt. Nach Angaben von DXC sind 85 Prozent der größten Versicherer Kunden des Unternehmens, unter anderem nutzt Lloyd’s of London umfangreich die Technologie von XChanging. Bisher sind die Auswirkungen des Hackerangriffs in der Assekuranz gering.
Faßbender übergibt Arag-Vorsitz an Dirksen
Leute – Aktuelle Personalien Arag-Urgestein Paul-Otto Faßbender verabschiedet sich in den Ruhestand und gibt den Konzernvorsitz zum 4. Juli an Renko Dirksen weiter. Der 74-Jährige bleibt Eigner und Vorstand der Arag Holding SE, er übernimmt außerdem den Vorsitz im Aufsichtsrat. Und: Die Hannoversche Leben hat mit Thomas Wüstefeld einen neuen Vertriebschef, die Swiss Re ernennt einen neuen Westafrika-Chef und bei der Hannover Rück wird Gareth Matthews Chief Underwriting Officer im britischen Lebengeschäft.
Versicherer ziehen Reißleine bei D&O
Exklusiv Der Wirecard-Skandal war das Tüpfelchen auf dem i: Immer mehr Versicherer prüfen ihr Engagement in der Managerhaftpflichtversicherung (D&O). Schon in der vergangenen Erneuerung haben viele Gesellschaften ihre Kapazitäten reduziert. Nach Informationen des Versicherungsmonitors zieht sich mit der Axa jetzt die erste Gesellschaft komplett aus dem Neugeschäft zurück.
Swiss Re: Partnerschaften sind das A und O
Die Corona-Krise hat der Digitalisierung einen enormen Aufschwung beschert. Das sind aber nicht nur gute Nachrichten. Versicherer befürchten, dass technisch versiertere Unternehmen ihnen gefährlich werden können. Dazu gehören vorrangig Insurtechs und große Tech-Giganten wie Amazon und Google. Der Rückversicherer Swiss Re beruhigt die Branche. Insurtechs alleine werden die Branche nicht aufmischen können, und auch Tech-Konzerne nicht. Sie werden auf Partnerschaften setzen, glaubt der Rückversicherer. Zurücklehnen dürfen sich Versicherer deshalb aber nicht.
Ausblick auf die Lebensversicherung
Was die Woche bringt An dieser Stelle nehmen wir die Themen der kommenden Woche in den Blick und stellen wichtige Branchentermine vor. Dieses Mal: Der neue Privatschutz der Allianz, Marktausblick zur Lebensversicherung von Assekurata, Pressekonferenz des PKV-Verbands zur aktuellen Gesundheitspolitik, Online-Kongress von DELA und Bayerischer und der Media Day der Swiss Re.











