Archiv ‘Übernahme’

Milliarden-Deal: Allianz will Euler ganz schlucken

Der Münchener Versicherer Allianz will den französischen Kreditversicherer Euler Hermes ganz übernehmen. Dazu haben die Münchener ein milliardenschweres Angebot an die Euler Hermes-Aktionäre auf den Tisch gelegt. Für die verbleibenden 24,2 Prozent am Unternehmen bietet die Allianz 122 Euro pro Aktie. Damit würde der Kauf den Konzern unter Leitung von Oliver Bäte rund 1,85 Mrd. Euro kosten. Die Allianz will den Kreditversicherer schrittweise übernehmen und von der Pariser Börse nehmen. … Lesen Sie mehr ›

Talanx stärkt Maklervertrieb

Talanx Deutschland übernimmt den Finanzdienstleister FVB mit Sitz in Osnabrück, der bundesweit Privat- und Firmenkunden betreut. Die 300 Vermittler des Unternehmens sollen weiterhin unabhängig agieren und auch Versicherungen anderer Gesellschaften vertreiben. Den Kaufpreis will Talanx nicht nennen. Im Maklervertrieb setzt der Versicherer verstärkt auf digitale Unterstützung. … Lesen Sie mehr ›

Allianz kauft in Großbritannien zu

Die Allianz hat Berichte um einen Einstieg beim britischen Versicherer Liverpool Victoria Friendly Society (LV=) bestätigt. Die Münchener übernehmen in zwei Schritten knapp 70 Prozent der Sachsparte des Unternehmens. In einem ersten Schritt sichert sich Allianz für 500 Mio. Pfund einen Anteil von 49 Prozent, der Rest soll 2019 folgen. Wegen der starken Position des Versicherers im Markt soll das Direktversicherungsgeschäft auch in Zukunft unter der Marke LV= geführt werden, sagte Allianz-Chef Oliver Bäte. Die starken vorläufigen Zahlen aus der vergangenen Woche haben sich bestätigt. … Lesen Sie mehr ›

Häufige Schäden bei M&A-Versicherungen

Versicherungen, die Risiken aus Fusionen und Übernahmen abdecken, sind auf dem Vormarsch. Mittlerweile kommt es auch häufiger zu Schäden als in den Anfangsjahren, ergab eine aktuelle Untersuchung von AIG, einem der führenden Anbieter dieser Verträge. Im Schnitt gab es bei 18 Prozent der von AIG abgeschlossenen Verträge Schäden, im Vorjahr waren es noch 14 Prozent. Bemerkenswert war ein deutlicher Anstieg der Schäden wegen Gesetzesverstößen. … Lesen Sie mehr ›

Allianz: Trotz guter Zahlen nicht nur Lob

 Medienanalyse  Im Fokus der Berichterstattung stand diesmal Deutschlands größter Erstversicherer, die Münchener Allianz SE. Trotz rückläufiger Kapitalrenditen aufgrund des Niedrigzinsumfeldes und einem eher durchwachsenen Gesamtausblick im Versicherungsmarkt gelang es der Allianz, 2016 ihren operativen Gewinn um 0,9 Prozent auf 10,8 Mrd. Euro zu steigern. Während sich die Aktionäre über eine Dividendenerhöhung und einen Aktienrückkauf freuen können, regt sich Kritik von Verbraucherschützern, die Leistungskürzungen bei den Lebensversicherungskunden bemängeln. Auch Akquisitionsstrategie und Führungsstil von Oliver Bäte finden nicht durchweg die Zustimmung aller Stakeholder. … Lesen Sie mehr ›

Generali beschwört eigene Stärke

Der italienische Versicherer Generali bemüht sich, die Debatte um eine Übernahme zu beenden. Konzernchef Philippe Donnet wollte bei der Präsentation der Zahlen für 2016 deshalb ein Bild der Stärke verbreiten: Der operative Gewinn sei der beste, den das Unternehmen jemals erzielt habe, der Nettogewinn der höchste seit neun Jahren. Die Börse reagierte positiv. Ob Generali die Diskussionen um eine Übernahme auf Dauer zum Verstummen bringen kann, ist aber fraglich. … Lesen Sie mehr ›

Intesa sagt Generali-Übernahme ab

Die italienische Großbank Intesa Sanpaolo hat am Freitagabend erklärt, nach Prüfung einer möglichen Übernahme des Versicherers Generali werde das Unternehmen diesen Plan doch nicht weiter verfolgen. Auf Grundlage der öffentlich verfügbaren Daten würde eine Übernahme den Interessen der Intesa-Aktionäre nicht dienen und sich nicht positiv auf die Kapitalausstattung der Bank auswirken. Der Aktienkurs der Generali verlor am Montag bis 12.30 Uhr 3,69 Prozent auf 13,58 Euro. Der Kurs der Intesa-Aktie gewann dagegen 4,53 Prozent auf 2,17 Euro. … Lesen Sie mehr ›

Assekuranz im Fusionsfieber

 Medienanalyse  Nach jahrelangem Stillstand zeigen sich die europäischen Versicherer wieder in Fusionslaune. Die Medien werten die Gerüchte um eine Übernahme der Generali und die Wachstumsambitionen der Allianz als Indiz dafür, dass eine Mega-Fusion zunehmend wahrscheinlich wird. Auch wenn sich die Branchenriesen bisher noch in Zurückhaltung üben, gibt es für sie keine echten Alternativen zu externem Wachstum. Die regulatorischen Anforderungen und die nicht mehr zu leugnende Wachstumsschwäche begünstigen diese Entwicklung. Größe dürfte künftig wieder zum entscheidenden Faktor in der Branche werden. … Lesen Sie mehr ›

Zurich verteidigt Restrukturierung

Zurich-Konzernchef Mario Greco hat den Umbau der Industrieversicherung des Konzerns als wichtigen Schritt zur Vereinfachung der Struktur verteidigt. Die Organisation hat das Industriegeschäft mit großen Konzernen mit dem Gewerbegeschäft für kleine und mittlere Firmen zusammengelegt. Greco glaubt, dass die Mitarbeiter nach dem schwierigen Jahr 2015 jetzt wieder eine positive Moral zeigen. Man müsse bei der Zurich gar nicht viel ändern. Der Versicherer meldete einen deutlich verbesserten Gewinn für 2016. Greco betonte, er glaube nicht an Großfusionen. Die Aktie des Konzerns lag um 13 Uhr um 1,7 Prozent im Minus. … Lesen Sie mehr ›

Die Wiederentdeckung der Bescheidenheit

 Meinung am Mittwoch  Versicherer, aber auch Makler sollten sich wieder auf die alte Tugend der Bescheidenheit besinnen. Das fängt bei den aktuellen Tarifverhandlungen an. Die Gehaltsanpassungen sind schon in den vergangenen zwei Jahren angesichts der kaum vorhandenen Inflation und des schwachen Prämienwachstums zu hoch ausgefallen. Um eine ausreichende Rentabilität zu erreichen, werden Versicherer und Makler sonst noch mehr Arbeitsplätze abbauen. Bei den Maklern im Speziellen ist die Abwerbung von Mitarbeitern bei der Konkurrenz ein großes Problem, das die Branche angehen sollte. … Lesen Sie mehr ›