Archiv ‘Umfrage’

Adacta: Nur 12 Prozent der DACH-Versicherer gut vorbereitet auf neue KI-Regulierung

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Nur wenige europäische Versicherer – und noch weniger in der DACH-Region – fühlen sich bestens vorbereitet auf die KI-Regulierung. Das hat der Softwareanbieter Adacta bei einer Umfrage herausgefunden. Außerdem: Automatisierung führt bei den DACH-Versicherern bisher vor allem zu qualitativen Verbesserungen und weniger zu Effizienzgewinnen und Kostenvorteilen.

Private Altersvorsorge: Banken schlagen Versicherer

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Banken und Sparkassen bauen ihre Dominanz in der privaten Altersvorsorge aus – und lassen Versicherer deutlich hinter sich. Zu dem Ergebnis kommt das Beratungsunternehmen Valytics in einer aktuellen Studie. Verbraucher suchen Sicherheit und akzeptieren Beratung zunehmend auch digital. Banken sichern sich die meisten Abschlüsse. Für Lebensversicherer wächst der Wettbewerbsdruck spürbar, in einem sich wandelnden Markt drohen sie weiter an Bedeutung zu verlieren.

BaFin fragt: Wie riskant investieren die Versicherer?

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Der Markt für Private Credit – Kredite von Nichtbanken wie Versicherern und Pensionskassen an Unternehmen – wächst weltweit stark. Die BaFin beobachtet das genau, denn Schieflagen könnten eine neue Finanzkrise auslösen. Mit einer Umfrage, die in wenigen Wochen startet, will sie herausfinden, welche Risiken die Versicherer mit ihren Kapitalanlagen eingehen.

KI AI Büroarbeit

KI gewinnt vor dem Policenkauf an Bedeutung

Immer mehr junge Menschen setzen bei der Suche nach einer Kfz-Versicherung auf künstliche Intelligenz. Laut einer Studie von Sirius Campus nutzt bereits jeder vierte Angehörige der Generation Z entsprechende Tools – doppelt so viele wie im Vorjahr. KI hilft nicht nur beim Tarifvergleich, sondern auch beim Verstehen von Leistungsunterschieden. Auch Vermittler entdecken die Technologie zunehmend für Beratung und Kommunikation.

Versicherer nehmen Klima-Risiken ernster

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Versicherer weltweit machen sich zunehmend Sorgen über physische Risiken wie Naturgefahren. Um den Herausforderungen durch steigende Klimaschäden zu begegnen, reicht es nicht mehr aus, sich auf bewährte Risikomodelle zu verlassen. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Umfrage des MSCI Institute. Angesichts dieser Entwicklung beziehen Versicherer bereits mehr Datenquellen in ihre Risikoprüfung ein und passen ihre Zeichnungskriterien sowie Deckungsbedingungen an.

Anwälte werfen Rechtsschutzversicherern Trickserei vor

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Die Bundesrechtsanwaltskammer unterstellt Rechtsschutzversicherern, in die Arbeit von Anwälten einzugreifen. Eine Umfrage decke „alarmierende Praktiken“ auf: Versicherer sollen Mandanten rechtlich beraten und teils auch Geld anbieten, um sie von Gerichtsverfahren abzuhalten. Die Branche reagiert gereizt.

Die Stimmung der Versicherer ist gut – noch

Trotz der schwierigen wirtschaftlichen Lage in Deutschland hat sich die Geschäftslage in der Versicherungswirtschaft im dritten Quartal im Vergleich zum Vorquartal verbessert. Dazu hat insbesondere die Schaden- und Unfallsparte beigetragen, die laut einer vom Versichererverband GDV in Auftrag gegebenen Umfrage des Ifo-Instituts ein Rekordniveau erreicht hat. Dennoch gibt es Anzeichen für Unsicherheit bezüglich der Zukunft: Die Geschäftserwartungen der Versicherer für die kommenden Monate sind gesunken.

DORA: Versicherer noch mitten in der Umsetzung

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Seit dem 1. Januar 2025 ist die EU-Verordnung DORA zur digitalen Resilienz von Versicherern und Banken in Kraft. Bei der Umsetzung ist schon einiges passiert, doch richtig weit sind die meisten Versicherer nach eigener Einschätzung dabei noch nicht. Das hat eine Umfrage der Unternehmensberatung Horváth ergeben. Nur ein Drittel der Befragten sieht sich bei der Implementierung der DORA-Regularien als weit fortgeschritten. Herausfordernd bleiben der Umgang mit externen Dienstleistern und mit den eigenen IT-Assets.

Allianz fordert EU-Führerschein für autonome Fahrzeuge

Weniger Stress im Verkehr oder die Möglichkeit, während der Fahrt andere Dinge zu erledigen: Deutsche Autofahrer versprechen sich viel vom autonomen Fahren. Eine aktuelle Untersuchung des Allianz Zentrums für Technik zeigt jedoch, dass sie skeptisch sind, wenn es um den Reifegrad der Technologie in kritischen Verkehrssituationen geht. Auf dem 13. Allianz Autotag in München forderte Klaus-Peter Röhler, Vorstandsmitglied der Allianz SE, die Einführung eines EU-weiten Führerscheins für autonome Fahrzeuge, einheitliche Teststandards sowie den Aufbau einer europäischen Datenbank für kritische Verkehrssituationen.

IT-Dienstleister wollen KI-Sicherheit

Immer mehr IT-Unternehmen bieten Dienstleistungen rund um die künstliche Intelligenz (KI) an. Dabei wird der Nachweis eines angemessenen Versicherungsschutzes immer wichtiger, schreibt der Spezialversicherer Hiscox in einer Studie. So sei die Auftragsvergabe von Unternehmen an IT-Dienstleister heute oft an einen solchen Nachweis gebunden. Das Gros der IT-Unternehmen wünscht sich zudem Schulungen und Informationsangebote der Versicherer, um eigene Unsicherheiten zum korrekten Umgang mit KI zu beseitigen.

Worauf es bei Betriebsrenten ankommt

Arbeitgeber in Deutschland sehen in einer guten betrieblichen Altersversorgung (bAV) vor allem ein Instrument zur Gewinnung und Bindung von Fachkräften. Und: Eine Verringerung des operativen Zeitaufwands hat für viele Firmen oberste Priorität. Das ist ein Ergebnis einer aktuellen Befragung des Beraters und Maklers WTW. Eine Absenkung der Garantien zugunsten einer höheren Rendite kommt für eine bedeutende Minderheit in Frage.

Sollers: Bei KI am Ball bleiben

Versicherer machen Fortschritte in Sachen künstlicher Intelligenz (KI). Mittlerweile haben 97 Prozent der Gesellschaften Berührungspunkte zu der sich rasch entwickelnden Technologie. Jedoch hat gerade einmal die Hälfte der Häuser die Integration von KI strategisch im Tagesgeschäft verankert, so das Ergebnis einer Umfrage des Beraters Sollers aus Köln. Die Expertinnen und Experten warnen davor, dass diejenigen Versicherer, die ihre Bemühungen nicht intensivieren, schnell von der Konkurrenz abgehängt werden könnten. Vor allem die Mitarbeitenden müssten bei der Nutzung der Technologie mitgenommen werden.

Kunden zufriedener mit der Schadenabwicklung

Die deutschen Schaden- und Unfallversicherer haben in den vergangenen zwei Jahren offenbar Fortschritte in der Servicequalität gemacht. Eine Umfrage von Assekurata Solutions unter 4.500 Versicherten ergab, dass sich die meisten Gesellschaften bei Bearbeitungsdauer, Verständlichkeit und Transparenz deutlich verbessert haben. Die Expertinnen und Experten von Assekurata messen der Schadenregulierung große Bedeutung als Unterscheidungsmerkmal zwischen den Häusern bei.

Hohe Kündigungsraten bei Online-Policen

Bis zu 15 Prozent der Kunden kündigen ihre Versicherungsverträge direkt nach einer Beitragserhöhung – je nach Sparte. Besonders hoch sind die Kündigungsraten bei online abgeschlossenen Policen in der Kfz- und der Tierversicherung, wie das Marktforschungsinstitut Heute und Morgen in einer aktuellen Studie herausfand. Versicherer sollten daher den Kontakt zu ihren Kunden intensivieren, Prämienerhöhungen klar begründen und Alternativen anbieten.

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