Nach ersten Medienberichten hat das einst hochgelobte Blockchain-Insurtech B3i jetzt bestätigt, dass es Insolvenz angemeldet hat. Es gebe derzeit nicht genug Unterstützung, um das Unternehmen fortzuführen, schreibt B3i auf seiner Seite. Die letzten Finanzierungsrunden seien erfolglos gewesen. Zu den Anteilseignern des Schweizer Insurtechs gehören 21 namhafte Versicherer und Rückversicherer, darunter auch Munich Re und Allianz. Anscheinend waren sie nicht bereit, das defizitäre Start-up weiter zu finanzieren. … Lesen Sie mehr ›
Der Zurich-Direktversicherer DA Direkt sichert sich eine großangelegte Exklusiv-Kooperation mit der Fressnapf-Gruppe, der größten Fachhandelskette für Tiernahrung und -zubehör in Europa. Kern der Zusammenarbeit sind Tierkrankenversicherungen für Hunde und Katzen in Kombination mit neuartigen Servicekomponenten und Telemedizin. Fressnapf-Kunden sollen Zugang zu den Policen erhalten, DA Direkt-Kunden zu dem Haustier-Ökosystem von Fressnapf. Das Angebot läuft über die Marke Petolo, hinter der das Insurtech Dentolo steht, das seit 2019 zur Zurich-Gruppe gehört. … Lesen Sie mehr ›
Wochenspot – der Podcast Einmal in der Woche gibt es den Versicherungsmonitor auch zum Hören. In dieser Ausgabe berichten Chefredakteurin Friederike Krieger und Herausgeber Herbert Fromme von der Roundtable-Diskussion des Versicherungsmonitors zu Industrieversicherern und Nachhaltigkeit, aktuellen Marktentwicklungen und dem neuen Bild- und Tonstudio des Versicherungsmonitors. … Lesen Sie mehr ›
Exklusiv Der niederländische IT-Dienstleister Digital Insurance Group, der 2017 aus der Fusion des Online-Maklers Knip mit dem Softwareanbieter Komparu entstanden war, ist insolvent. Zu den Investoren gehört auch der Schweizer Versicherer Zurich, der sich 2018 bei einer 15 Mio. Euro schweren Finanzierungsrunde an dem in Amsterdam ansässigen Start-up beteiligt hatte. … Lesen Sie mehr ›
Während die französische Axa weiterhin selbstbewusst die Top 15 der größten europäischen Versicherer anführt, muss die Allianz um ihren zweiten Platz fürchten. Das geht aus einem aktuellen Ranking des spanischen Versicherers Mapfre hervor. Auch wenn die drittplatzierte Generali demnach noch deutlich hinter der Gesellschaft liegt: Die Prämieneinnahmen der Italiener sind im vergangenen Jahr deutlich gestiegen. Geht das so weiter, könnte die Generali der Allianz schon bald ihren Platz streitig machen. … Lesen Sie mehr ›
Exklusiv Drei Viertel der „Bernd“-Schäden aus dem vergangenen Sommer sind reguliert, meldete der GDV Anfang Juli. Ganz so rosig ist die Lage jedoch nicht, sagt Anwalt Markus Gerd Krämer, der rund 80 Kunden aus dem besonders stark getroffenen Ahrtal vertritt. Sorgen bereitet ihm das ausstehende Viertel der Schadenfälle. Nicht alle Versicherer verhielten sich vorbildlich, kritisiert er im Interview. Einige seien bei der Schadenregulierung einfach nur unflexibel und hielten an „Schema F“ fest. Andere versuchten offenbar aufgrund der hohen Schadenbelastung, Auszahlungen zu verschleppen oder Kunden so lange mürbe zu machen, bis sie zu Kompromissen bereit sind. … Lesen Sie mehr ›
Exklusiv Der Trend zur Abwicklung von Beständen in der Lebensversicherung wird so schnell nicht zum Erliegen kommen. Der Run-off-Markt wird weiter zulegen, auch für Bestandsübertragungen auf Dienstleister. Davon zeigt sich Michael Kenfenheuer überzeugt, Vorstandschef des Softwareanbieters Adesso. Im Interview mit dem Versicherungsmonitor erklärt er, warum Adesso über seine neue Abwicklungsplattform Afida davon profitieren kann. … Lesen Sie mehr ›
Wochenspot – der Podcast Einmal in der Woche gibt es den Versicherungsmonitor auch zum Hören. In dieser Ausgabe diskutieren die Redakteurinnen Kaja Adchayan und Nina Nöthling über die Umzugswelle bei Versicherern, Start-ups und anderen Unternehmen aus der Assekuranz und darüber, welche Auswirkungen eine überbordende Corporate Identity haben kann. Außerdem geht es um die Maklerkonsolidierung, die weiter Fahrt aufnimmt, sowie schlechte Unternehmenskommunikation. … Lesen Sie mehr ›
Nachschlag – Der aktuelle Kommentar Immobilien sind aktuell in aller Munde. In der Versicherungsbranche geht es dabei normalerweise um Investitionen in Gebäudekomplexe und vielleicht noch um Elementarschadenpolicen. Doch in der vergangenen Woche spielten Immobilien in einem ganz anderen Zusammenhang eine Rolle. Bei gleich mehreren Unternehmen aus der Branche standen schöne Gebäude im Fokus. … Lesen Sie mehr ›
Die Umsetzung von ESG-Kriterien (Environmental, Social und Governance) in der Versicherungswirtschaft geht voran, zumindest ein bisschen. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Umfrage des Analysehauses Franke und Bornberg unter den deutschen Erstversicherern. Vor allem in der Kapitalanlagepolitik zeigen sich Veränderungen, immer mehr Gesellschaften ächten Waffen, Öl und Kohle als Investitionsobjekte. Auch beim Wassersparen haben die Versicherer Fortschritte gemacht. Luft nach oben ist dennoch. … Lesen Sie mehr ›
Themenschwerpunkt Digitale Wende Bei der Digitalisierung zählen deutsche Versicherer nicht zu den Vorreitern. Das liegt auch daran, dass Deutschland als Land hinterherhinkt. Dabei gibt es in direkter Nachbarschaft gute Vorbilder. Nicht alles muss neu erfunden werden, es darf kopiert werden. Im aktuellen Dossier hat sich die Redaktion des Versicherungsmonitors angeschaut, wo die Marktteilnehmer von Insurtechs über Softwareanbieter bis hin zu Versicherern stehen, wie die Zukunft aussehen könnte und wo es noch Inspiration für Digitalisierungsprojekte gibt. … Lesen Sie mehr ›
Die Zurich Deutschland gibt ihr traditionelles Lebensversicherungsgeschäft in den externen Run-off. Insgesamt 720.000 Versicherungsverträge der Tochter Zurich Deutscher Herold mit Deckungsrückstellungen von rund 20 Mrd. Euro gehen an den Abwickler Viridium. Es ist der größte Deal seit der Run-off-Spezialist 2019 den Bestand der Generali Leben übernommen hat. Der Verkauf nimmt Zurich in vielerlei Hinsicht eine Last von den Schultern. … Lesen Sie mehr ›
Fast ein Jahr ist die Flutkatastrophe infolge von Tief „Bernd“ her, die Bilder des von Wassermassen verwüsteten Ahrtals oder des schweren Erdrutsches nahe eines Tagebaubetriebs in Erftstadt sind noch allgegenwärtig. Viele Schäden hätten allerdings abgemildert oder verhindert werden können, stellt die Zurich in einer Ereignisanalyse fest, die Experten des Zurich Flood Resilience Programs gemeinsam mit wissenschaftlichen Partnern erstellt haben. Der Versicherer hat die Studie am Donnerstag vor Journalisten bei einer Besichtigung der Katastrophengebiete an Ahr und Erft vorgestellt. Schadenvorstand Horst Nussbaumer skizzierte dabei auch, welche Konsequenzen das Ereignis für die Versicherungsbranche hat. … Lesen Sie mehr ›