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Aventus kauft Assekuradeur Midema

Der Makleraufkäufer Aventus, bis Mitte 2024 unter dem Namen Policen Direkt aktiv, verstärkt sich mit der Midema Assekuranz-Assecuradeurs GmbH. Der in Minden ansässige Makler und Assekuradeur unter Leitung von Anton Dschida ist auf Gewerbepolicen spezialisiert. Er bietet ein breites Spektrum an Deckungen an, darunter Haftpflicht-, Rechtsschutz-, Kfz-, Sach- und Transportpolicen sowie technische Versicherungen und auch private Versicherungen wie Kfz und Hausrat.

Deutsche Familienversicherung will erstmals Dividende zahlen

Die Deutsche Familienversicherung (DFV) will an ihre Aktionäre zum ersten Mal seit der Gründung im Jahr 2007 eine Dividende ausschütten. Das von Stefan Knoll geführte Frankfurter Unternehmen konnte im vergangenen Jahr weiter zulegen und hat seine ursprüngliche Ergebnisprognose übertroffen, nachdem die Zahlen für 2024 noch stark durch den Rückzug von der Börse belastet waren.

Stoïk verlegt deutschen Sitz nach München

Leute – Aktuelle Personalien

Der Cyber-Assekuradeur Stoïk baut seine Präsenz in Deutschland aus und eröffnet ein Büro in München. Es soll künftig die Hauptanlaufstelle der Franzosen in Deutschland sein und wird von Deutschland-Chefin Franziska Geier geleitet, wie das Unternehmen dem Versicherungsmonitor verriet. Außerdem: Dual Deutschland vergrößert sein M&A-Team (Mergers & Acquisitions). Personelle Neuigkeiten gibt es auch bei Passport Card, Global und Munich Re Specialty.

Riester-Reform: Länder für „echtes“ Standardprodukt

Der Bundesrat hat sich kritisch mit den Plänen der Bundesregierung für eine Reform der staatlich geförderten privaten Altersvorsorge beschäftigt. Vor allem das vorgesehene Standardprodukt bleibe hinter den Erwartungen zurück, heißt es in einer Stellungnahme. Nötig sei ein „echtes“ Standardprodukt mit deutlich niedrigeren Kosten, um den Sparern Orientierung zu geben. Die Länder wünschen sich außerdem Änderungen bei der Kinderzulage und eine Einbeziehung der Selbstständigen.

Sommerhaus der Stars gegen das arbeitende Volk?

Kommentar

Der neue Munich-Re-Chef Christoph Jurecka weiß gar nicht mehr, wann er sich selbst das letzte Mal krankgemeldet hat. Das wissen wir dank einer kurzen Umfrage des Business Insiders. Die Debatte, die aus diesem Beitrag entstanden ist, ist so polarisiert wie die gesamte aktuelle Diskussion um den hohen Krankenstand. Doch damit ist niemandem geholfen, schreibt Katrin Berkenkopf.

NRW-SPD fordert umfassendes „Recht auf Vergessenwerden“ nach Krebserkrankungen

Die SPD in Nordrhein-Westfalen macht sich für einen diskriminierungsfreien Zugang zu Versicherungen und Krediten sowie den Abbau weiterer Benachteiligungen für jüngere Menschen stark, die eine Krebserkrankung überstanden haben. Mit Blick auf die Verbraucherkreditrichtlinie der EU fordert sie die schwarz-grüne Landesregierung auf, sich auf Bundesebene für eine umfassende Umsetzung des „Rechts auf Vergessenwerden“ einzusetzen und in den eigenen Zuständigkeiten ebenfalls entsprechend zu agieren.

Das Ende des ewigen Widerrufsrechts

Legal Eye – Die Rechtskolumne

Der vom Bundestag beschlossene Gesetzentwurf zur Änderung des Verbrauchervertrags- und des Versicherungsvertragsrechts markiert das Ende des sogenannten ewigen Widerrufsrechts bei Verträgen, die im Fernabsatz oder außerhalb von Geschäftsräumen geschlossen werden. Auch wenn keine kurzfristige Entlastung der Lebensversicherer in Bezug auf Altverträge zu erwarten ist, entfaltet die Reform strukturelle Wirkung – etwa mehr Klarheit in der Rückstellungspraxis, schreibt Anna-Catharina von Girsewald von der Kanzlei Oppenhoff & Partner.

KI, Talente, Regulierung: Was der neue europäische Verband FASE für Assekuradeure bedeutet

Exklusiv

Assekuradeure sind ein schnell wachsender Teil des Versicherungsmarktes in Europa – daher war es nur logisch, dass sich Ende 2025 eine europäische Vereinigung dieser Unternehmen gegründet hat. Im Interview erklärt der geschäftsführende Direktor William Pitt, was seine Ziele sind, wie er den deutschen Markt sieht – und warum Assekuradeure eine starke Konkurrenz beim Kampf um Fachkräfte sind.

Wie stark leidet die D&O-Versicherung unter Trumps DEI-Politik?

Die Maßnahmen der US-Regierung gegen die Gleichstellungs- und Diversitätspolitik in der Wirtschaft könnte im Zuge von Arbeitnehmerklagen gegen Diskriminierung auch Folgen für die D&O-Versicherung haben, sagte D&O-Spezialistin Karen Witt von Aon bei der Euroforum-Haftplichtkonferenz. Makler Harald Köberich warnte jedoch vor Panik: Firmen agierten derzeit mit viel Augenmaß – die Gefahr eines drastischen Anstiegs von Schadenfällen sieht er deswegen noch nicht. Unbestritten ist: Unternehmen, die in Europa und in den USA aktiv sind, müssen einen Spagat meistern.

Generali-Kronprinz im Fokus

Was die Woche bringt

An dieser Stelle nehmen wir die Themen der kommenden Woche in den Blick und stellen wichtige Branchentermine vor. Dieses Mal: SZ-Versicherungstag unter anderem mit einem Dinnerspeech von Giulio Terzariol sowie die Jahresmedienkonferenz des GDV

Barmenia Gothaer stockt im Industriegeschäft auf

Leute – Aktuelle Personalien

Die Barmenia Gothaer treibt die angekündigte Wachstumsstrategie im Industriekundengeschäft voran und holt Jens Groß als neuen Leiter für das Underwriting. Die bisherige Amtsinhaberin übernimmt eine andere Aufgabe im Unternehmen. Auch der Industrieversicherer HDI Global in Großbritannien ernennt einen neuen Chef-Underwriter.

Die Woche in Bildern 05/2026

Woche in Bildern

Schneechaos in den USA, ein glimpflich ausgegangener Brand auf einem Autotransportschiff in der Nordsee, ein Großbrand in Hürth bei Köln und Eisschollen auf der Elbe: In unserer Woche in Bildern stellen wir Eindrücke der vergangenen sieben Tage zusammen.

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