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Allianz verdient trotz Flut sehr gut

Der Allianz-Konzern hat trotz der Flut im zweiten Quartal gut verdient. Hauptgrund ist die positive Entwicklung in der Schaden- und Unfallversicherung. In der Lebensversicherung machen Zinsschwankungen dem Unternehmen zu schaffen. Konzernchef Michael Diekmann glaubt, dass Solvency II auch bei Rivalen für die Einführung neuer Lebensversicherungsangebote mit veränderter Garantiestruktur sorgen wird.

Axa mit weniger Gewinn

Die französische Axa hat im ersten Halbjahr 2013 mit 2,5 Mrd. Euro 1 Prozent weniger verdient als im Vorjahreszeitraum. Der Umsatz stieg dagegen um 4,4 Prozent auf gut 50 Mrd. Euro.

Herbert Fromme

Wunderbares Eigentor

Herbert Frommes Kolumne: Laut einer Analyse des Branchendienstes map-report ist die Nettoverzinsung der Lebensversicherer marktweit gestiegen. Das ist aber kein Grund zu feiern. Denn paradoxerweise steigt die Nettoverzinsung, weil die Zinsen so niedrig sind.

Scor mit gemischter Halbjahresbilanz

Der Pariser Rückversicherer Scor hat im ersten Halbjahr ordentlich verdient. Aber das Unternehmen kann dem Preisverfall in der Branche nicht entgehen. Das zeigte sich in den Vertragsverhandlungen zum 1. Juli. Scor antwortet mit der Diversifizierung des Geschäfts.

Generali boomt bei Einmalbeiträgen

Die Versicherungsgruppe Generali in Triest hat im ersten Halbjahr nach eigenen Angaben so viel verdient wie seit fünf Jahren nicht mehr. Der gestiegene Gewinn stammt vor allem aus der Schaden- und Unfallversicherung – weniger Naturkatastrophen und höhere Preise in der Kfz-Versicherung. Für die deutschen Töchter meldet Triest einen erstaunlich kräftigen Beitragszuwachs von 24 Prozent in der Lebensversicherung.

Endurance strukturiert um

Der in Bermuda ansässige Versicherer und Rückversicherer Endurance Specialty Holdings reduziert den Personalbestand im Rückversicherungsgeschäft in Europa. Das ist Teil des Kostensenkungsprogramms, das der seit Mai herrschende Chef John Charman durchsetzen will.

Verhagelte Bilanz

Sturm und heftiger Hagel haben am Wochenende hohe versicherte Schäden verursacht. Besonders stark betroffen sind die WGV Versicherungen und die SV Sparkassenversicherung.

Betriebliche Autoversicherung wird teurer

Zum dritten Mal in Folge könnten die Kfz-Versicherer im Herbst höhere Preise in der Versicherung betrieblicher Fahrzeugflotten aushandeln. Trotzdem ziehen sich noch Anbieter aus dem Geschäft zurück – eine späte Folge des jahrelangen Preiskampfes. In Zeiten niedriger Zinsen können die Unternehmen versicherungstechnische Verluste nicht mehr so locker wegstecken.

Zugunglück in Spanien trifft Allianz

Das Zugunglück in der Nähe des spanischen Santiago de Compostela trifft die deutsche Allianz und den australischen Anbieter QBE. Zumindest die Allianz muss auch dann Entschädigung leisten, wenn der Zugführer den Unfall verschuldet hat.

Aon vor Generalumbau in Deutschland

Der Makler Aon baut sein Deutschlandgeschäft drastisch um. Damit verfolgt die Konzernspitze in London und Chicago zwei Ziele: Das Unternehmen soll enger in die globalen Strukturen eingebunden werden, und über eine Stärkung der sechs Niederlassungen auf Kosten der Zentralen in Hamburg und Mülheim/Ruhr will der Marktführer den aufstrebenden deutschen Maklern wie Ecclesia, Funk oder Südvers Paroli bieten.

Herbert Fromme

Personalwechsel mit Negativfolgen

Herbert Frommes Kolumne: Machtwechsel haben eine wichtige unternehmenspolitische Funktion. Damit kann ein Konzern elegant eine strategische Neuausrichtung vornehmen, ohne das bestehende Management zu desavouieren. Aber wenn wie bei Signal Iduna und Barmenia die bisherigen Chefs als Aufsichtsratsvorsitzende ihren Nachfolgern im Nacken sitzen, gelingt das nur schwer. Die ausscheidenden Vorstandsvorsitzenden tun ihren Unternehmen keinen Gefallen durch ihre Wechsel in die Aufsichtsgremien.

Erneuerbare Energien im Aufwind

Versicherer können in den nächsten Jahren mit einem deutlichen Wachstum der Prämieneinnahmen aus der Versicherung erneuerbarer Energien rechnen, erwartet der Rückversicherer Swiss Re. Die Assekuranz wird gebraucht, um Energieprojekte für Großinvestoren verlässlicher und weniger riskant zu machen.

Entlastung aber keine Entwarnung

Die Lebensversicherer könnten nach einer aktuellen Analyse von höheren Renditen aus Kapitalmarktanlagen profitieren. Entwarnung wollen die Spezialisten der Ratingagentur S&P aber nicht geben. Sie halten das klassische Geschäft der deutschen Anbieter für reformbedürftig.

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