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Die Woche in Bildern 25/2025

 Woche in Bildern  Schäden durch Hurrikan „Erick“ in Mexiko, Hagel und schwere Überschwemmungen im Erzgebirge, ein komplizierter Waldbrand am Möhnesee, brennende Altstadt-Häuser in Villingen-Schwenningen und Überflutungen im US-Bundesstaat West Virginia mit mehreren Todesopfern: In unserer Woche in Bildern stellen wir Eindrücke der vergangenen sieben Tage zusammen.

Eiopa: Robuste Versicherer, anhaltende Risiken

Die europäische Versicherungsaufsicht Eiopa fordert die Gesellschaften auf, wachsam zu sein. Laut ihrem aktuellen Finanzstabilitätsbericht könnten Risiken infolge geopolitischer Spannungen, wachsender Unsicherheiten an den Märkten und makroökonomischer Volatilität steigen. Gleichzeitig bescheinigt die Behörde den Versicherern eine robuste Verfassung und eine ausreichende Kapitalisierung. Allerdings müssten die Häuser Cyberrisiken, die Wechselkurs- und Zinsvolatilität und die geopolitische Exponierung im Auge behalten, um ihre Stabilität nicht zu gefährden.

Cyberrisiken: Heilberufler sorgen sich um Datenklau

Hacker-Angriffe treffen Arztpraxen und andere Heilberufe vergleichsweise selten. Trotzdem sind die Ärzte und Therapeuten alarmiert. Denn das Risiko besteht, dass sensible Gesundheitsdaten der Patienten in die falschen Hände geraten. Entsprechend halten die Heilberufler das Thema Cybersicherheit für sehr wichtig. Eine Studie des Versicherers HDI zeigt aber, dass bei der Umsetzung von Präventionsmaßnahmen noch Luft nach oben besteht.

Kfz: 1,3 Mrd. Euro Unwetterschäden im Jahr 2024

Für Schäden durch Unwetter wie Sturm, Hagel, Blitze und Überschwemmungen haben die Kfz-Versicherer in Deutschland im vergangenen Jahr insgesamt 1,3 Mrd. Euro gezahlt. Auch wenn Zahl der betroffenen kaskoversicherten Fahrzeuge und das Schadenvolumen 2024 deutlich unter den Werten des Vorjahres lagen, dürfe das nicht darüber hinwegtäuschen, dass der Klimawandel die Gefahr durch Naturgefahren verschärft hat, warnt der Versichererverband GDV.

GGW übernimmt Bremer Vermittler Karl W. Blome

 Exklusiv  Der Maklerkonsolidierer GGW verstärkt sich in Norddeutschland: Er übernimmt den Bremer Traditionsvermittler Karl W. Blome. Der bislang eigenständige und inhabergeführte Makler ist auf kleine und mittelgroße Unternehmen fokussiert, betreut aber auch Privatkunden in Versicherungsfragen. 

Axa vs. Allianz: Wer bekommt Prima?

Laut italienischen Medienberichten liefern sich die Versicherer Axa und Allianz einen Bieterstreit um das Insurtech Prima Assicurazioni. Dabei soll Axa die Nase vorn haben, dicht gefolgt von der Allianz. Die beiden Versicherer zeigen großes Interesse an Prima. Das auf Kfz-Versicherungen spezialisierte Insurtech ist in den vergangenen zwei Jahren stark gewachsen. Der Gesamtwert von Prima wird auf 1,5 Mrd. Euro geschätzt.

Ergo: Lindemann übernimmt für Mainzer

 Leute – Aktuelle Personalien  Ergo-Vorständin Lena Lindemann übernimmt zusätzlich zu ihrer bisherigen Aufgabe das Vorstandsressort von Ulf Mainzer. Er verlässt das Unternehmen zum Jahresende auf eigenen Wunsch. Außerdem: Der US-Makler Gallagher hat in Europa einen neuen Geschäftsbereich für Transaktionsrisiken eingeführt und Henk Bijl von Aon als Senior Broker für dieses Segment geholt. Personelle Neuigkeiten gibt es auch beim Industrieversicherer HDI Global, beim Spezialversicherer Markel sowie beim australischen Industrieversicherer QBE.

Exitstrategien bei Kohle wirken

Verfolgen Versicherungsunternehmen eine strenge und konstante Strategie, aus emissionsintensiven Branchen auszusteigen, hat das direkte Auswirkungen auf diese Firmen. Die Branche kannn also mit ihrer Zeichnungspolitik den Übergang zur Klimaneutralität direkt beeinflussen, haben Forscher der Universität Zürich und des Swiss Finance Institutes herausgefunden. Führen Versicherer eine Strategie ein, Kohlebergwerke nicht mehr zu versichern, steigt die Wahrscheinlichkeit stark, dass diese Bergwerke den Betrieb einstellen.

Deglobalisierung: Diversifizieren statt abschotten

 Meinung am Mittwoch  Die Ereignisse der vergangenen Jahre haben mehr und mehr zu einer Deglobalisierung geführt. Mit Blick auf die aktuellen geopolitischen Entwicklungen scheint sicher, dass sich dieser Trend noch weiter verstärkt. Beim Streben nach Unabhängigkeit gilt es aber, sich nicht abzuschotten, sondern auf Diversifizierung zu setzen, um sich unabhängig zu machen. Vor diesem Hintergrund müssen sich auch die Industrieversicherungsmakler breiter aufstellen.

So stark trifft die Überalterung die Versicherer wirklich

 Exklusiv  Versicherer stehen vor der Herausforderung, dass viele ältere Mitarbeiter bald in Rente gehen. Sie müssen diese erfahrenen Fachkräfte ersetzen und deren Wissen an die jüngere Generation weitergeben. Doch wie viele betrifft das eigentlich? Der Versicherungsmonitor hat die Altersstatistiken großer Versicherer untersucht und dabei erhebliche Unterschiede zwischen den Unternehmen festgestellt.

Marsh mit 1 Mrd. Euro-Facility für Rechenzentren

Der Bedarf an Rechenzentren in Europa wächst – nicht zuletzt durch den verstärkten Einsatz künstlicher Intelligenz und den Wunsch, unabhängiger von den USA zu werden. Der Großmakler Marsh will das nutzen und startet eine Facility, mit der sich der Bau von großen Rechenzentren in Großbritannien und Europa absichern lässt. Unter anderem bietet sie eine Allgefahrendeckung für den Bau mit einer Kapazität von bis zu 1 Mrd. Euro an.

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