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Greco 2: Deutschland sehr interessant für Industrieversicherer

Die Generali wird künftig auch in Deutschland in der Industrieversicherung aktiv, braucht dafür aber noch einige Jahre. Das sagte Mario Greco, der Chef des italienischen Versicherers, dem Versicherungsmonitor. Der Schwerpunkt soll auf mittelgroßen und kleinen Unternehmen liegen. Greco sprach auch über die Rolle der Lebensversicherung in Deutschland, die Vertriebsorganisation DVAG und die internationale Aufstellung des Konzerns – warum Osteuropa weiter interessant ist und wo er in Asien zulegen will.

Transparenz von Versicherungsbedingungen – eine Illusion?

Legal Eye – die Rechtskolumne: Die Branche versucht immer wieder, die Versicherungsbedingungen verständlicher zu gestalten. So sind in die neuen Musterbedingungen für die private Unfallversicherung Beispiele eingeflossen. Daraus drohen aber wieder neue Probleme zu erwachsen. Absolute Transparenz und Verständlichkeit werden wohl ein unerfüllter Traum bleiben.

Herbert Fromme

Die Insel der Seligen

Herbert Frommes Kolumne: Viele deutsche Versicherer finden, dass sie sehr eng beaufsichtigt werden. Das ist ein Irrtum. Verglichen mit der Art und Weise, wie Behörden in anderen Ländern mit Banken und Versicherern umgehen, leben die deutschen Anbieter auf einer Insel der Seligen. Das dürfte sich bald ändern.

HDI-Gerling Verzekeringen von Vorständen ausgeraubt

Die niederländische Talanx-Tochter HDI-Gerling Verzekeringen wurde von einer Reihe von Vorstandsmitgliedern und anderen Managern offenbar systematisch ausgenommen. Das geht aus Ermittlungen der niederländischen Zentralbank und aus Medienberichten hervor. Es geht um viele Millionen. Die Frage ist, warum die Manager sich jahrelang bedienen konnten, ohne dass die Zentrale in Hannover einschritt.

Virenscan und Firewall: nur scheinbarer Schutz

Technische Lösungen reichen nicht als Schutz gegen Datendiebe und Erpresser. Das glaubt Jörg Asma von dem Bonner Beratungsunternehmen Commasoft. Gerade Mittelständler brauchen ein neues Herangehen an ihre IT-Sicherheit – und eine Versicherung. Allerdings sollte dabei nicht die gesamte IT-Infrastruktur im Mittelpunkt stehen, sondern nur die Daten, die wirklich schützenswert sind.

Aon verkauft seine Technologie-Sparte

Der Versicherungsmakler trennt sich von Aon eSolutions. Die Tochtergesellschaft hat sich auf den Vertrieb von elektronischen Dienstleistungen im Risikomanagement-Bereich spezialisiert. Der kalifornische Käufer Symphony Technology Group soll die Anwendungen weiterentwickeln. Aon will die Dienste des Unternehmens jedoch weiterhin exklusiv nutzen.

Cyber-Angriff über die Golfclubseite

Angriffe von Cyberkriminellen sind nicht zu verhindern und Vorstände kommen immer mehr in das Blickfeld der Angreifer. Das sagen Experten bei einer Fachtagung der Ecclesia-Tochter Deas und des Maklernetzwerkes JLT in Frankfurt/Main – und nennen erschreckende Beispiele. Klar ist, dass das Thema Cyberrisiko inzwischen Chefsache geworden ist und nicht länger im Maschinenraum des IT-Betriebs abgeladen wird.

BaFin plant Arbeitgebererlaubnis für Tippgeber

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) schafft Klarheit bei der Zusammenarbeit von Versicherern mit sogenannten Tippgebern. Ein zur öffentlichen Konsultation auf der BaFin-Website veröffentlichtes Rundschreiben sieht vor, dass Tippgeber sich die Tätigkeit im Versicherungsvertrieb vorab von ihrem Arbeitgeber genehmigen lassen und die schriftliche Erlaubnis dem Versicherer vorlegen müssen.

Axa mit neuem Direktvertriebschef

Axa engagiert den ehemaligen Asstel-Manager Marc Lüke als Geschäftsführer des Bereichs Direktvertrieb und Scope Ratings den ehemaligen Standard & Poor’s Deutschlandchef Torsten Hinrichs als neuen Chef. Coface treibt mit einem neuen Gesicht die Internationalisierung voran, und Marsh Medical Consulting wirbt bei Ecclesia weiter Spezialisten ab.

Allianz gewinnt Media-Saturn

Die Allianz Versicherung versichert seit dem 1. September 2014 mobile Geräte, die in Media- und Saturnmärkten verkauft werden. Bislang boten die Verkäufer in den Elektromärkten Verträge mit der britischen Domestic & General an. Das Geschäft gilt als hoch lukrativ – auf jeden Fall für Media-Saturn.

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