Zum ersten Oktober tritt der Betriebswirt Frank Hülsmann im Vorstand der Delvag Luftfahrtversicherungs-AG die Nachfolge von Peter Metzler an, der sich in den Ruhestand verabschiedet.
Allgemein
Kein Grund zum Jubeln
Herbert Frommes Kolumne: EU-Kommissar Michel Barnier hat die Notbremse gezogen. Für Pensionsfonds und Pensionskassen kommt Solvency II erst einmal nicht. Die betroffenen Organisationen sollten nicht zu laut jubeln. Ihre Probleme verschwinden durch die Entscheidung nicht.
Solvency II kein Umsatzturbo für Rückversicherer
Herbert Frommes Kolumne: Solvency II kommt spät und wahrscheinlich anders als erwartet. Hochgesteckte Erwartungen werden nicht erfüllt – auch die von Rückversicherern.
Geschickte Defensivarbeit
Herbert Frommes Kolumne: Bei der Hauptversammlung der Allianz ging es mehr um Umweltschäden und den Hunger in der Welt als um Bilanzfragen oder Versicherungsprobleme. Die Konzernführung ging vergleichsweise souverän damit um – gezwungenermaßen. Dass die Assekuranz auch anders kann, hatte drei Wochen zuvor die Nürnberger Versicherung gezeigt.
One size fits all – das war einmal
Die Versicherungsbranche versucht, einheitlich aufzutreten – aber in immer mehr Punkten zeigt sich, dass die Interessen sehr unterschiedlich sind. Das lähmt ihre Interessenvertretung bei der Politik.
Debeka hat keine Angst vor der Bürgerversicherung
In einem einheitlichen Versicherungsmarkt, wie er den Anhängern einer Bürgerversicherung vorschwebt, würde sich die private Debeka-Gruppe nach eigener Einschätzung behaupten können. „Wir sind von der Größe, der Rechtsform und der breiten Aufstellung her dazu in der Lage”, sagte der Vorstandsvorsitzende Uwe Laue.
Vertane Chance
Herbert Frommes Kolumne: Die Sparkassen haben Angst vor der eigenen Courage. Mit der Reform ihrer Versicherer wird es wieder nichts. In Wirklichkeit nehmen sie ihrem Spitzenverband damit jede Gestaltungsmöglichkeit.
Flucht nach vorn vor Google und Check24
Die Allianz-Führung versucht, mit dem elektronischen Versicherungsordner verlorenen Boden bei der Internet-Generation wettzumachen – nach 15 Jahren Herumeiern in diesem Feld.
Barmenia kämpft um private Krankenversicherung
Der Wuppertaler Versicherer Barmenia will keinen eigenen Bürgerversicherungstarif anbieten, sollten sich SPD und Grüne nach der Bundestagswahl mit Plänen für die Abschaffung der Vollversicherung in der PKV durchsetzen.
Wohltäter Privatpatient
In Berlin geistern die Ergebnisse einer Studie herum, nach der die Abschaffung der privaten Krankenversicherer 100.000 Arbeitsplätze kosten würde. Wer die PKV erhalten will, sollte mit dieser Zahl vorsichtig umgehen.
Absurde Kundenbehandlung
Versicherer wollen spezielle Tarife für Kunden mit schlechter Bonität schaffen. Über die Frage, ob die Assekuranz überhaupt die Zahlungsfähigkeit ihrer Kunden als Merkmal nutzen darf, gibt es geteilte Auffassungen. Manches von der Branche genutzte Kriterium ist absurd – und schadet gerade den treuen Kunden.
Versicherer im Pressenotstand
Das Verhältnis von Journalisten und Versicherern ist alles andere als einfach. Aber wer als Versicherer annimmt, die wichtigsten Probleme hätten ihre Ursache in der schlechten Presse, hat wenig von der jetzigen Lage verstanden.
Dem Makler stieg beim Branchentreffen die Zornesröte ins Gesicht. „Wenn Sie und Ihre Kollegen nicht so einen Unsinn über die Lebensversicherung schreiben würden, würden wir auch verkaufen“, rief er. „Die Leute sind doch total verunsichert.“ Großer Beifall seiner Kollegen.
In Diskussionen mit Vermittlern und Vorständen kann man als Journalist viel lernen – auch darüber, wie der […]
Versicherungsaufsicht macht Druck
In Brüssel streiten sich EU-Parlament, Kommission und Mitgliedsstaaten über die neuen europaweiten Aufsichtsregeln für die Versicherungswirtschaft Solvency II. Immer wieder wird die Einführung verschoben. Jetzt prescht die europäische Versicherungsaufsicht Eiopa vor.
Der Präsident der europäischen Versicherungsaufsicht Eiopa Gabriel Bernardino schafft Fakten. Seine Organisation hat jetzt Richtlinien vorgelegt, mit denen die einzelnen Versicherungsgesellschaften und die nationalen Aufsichtsbehörden der EU-Länder sich ab spätestens 2015 konkret auf Solvency II vorbereiten sollen. Die Richtlinien enthalten Details bis hin zu Vorlagen für die Formulare, mit denen Versicherer dann ihre Zahlen an die Behörden melden müssen.
Mit Solvency II will die EU die Aufsicht europaweit vereinheitlichen […]
Generali sieht Italiens Probleme locker
Die Generali Deutschland hat 2012 gut verdient. Die Zugehörigkeit zu einem italienischen Konzern bringt keine Nachteile, sagt Konzernchef Dietmar Meister. Neue Lebensversicherungsprodukte will er erst einmal nicht auf den Markt bringen.
Als italienischer Versicherungskonzern in Deutschland unterwegs – das ist trotz Finanzkrise und Turbulenzen bei der Regierungsbildung in Rom kein Nachteil, glaubt die Führung der Generali Deutschland. Beim Neugeschäft spüre man keinerlei Probleme, die Mitgliedschaft im global agierenden Generali-Konzern funktioniere reibungslos, sagte Konzernchef Dietmar Meister. „Da mache ich mir eher Sorgen um die Entwicklung in Europa“, sagte er. „Dass Land und Volkswirtschaft in Italien unter Druck stehen, spürt man natürlich.“
[…]Wüstenrot & Württembergische baut Stellen ab
Der Finanzkonzern Wüstenrot & Württembergische reduziert die Belegschaft um 10 Prozent und kündigt deutlich geringere Gewinne für 2013 und 2014 an. Damit will Konzernchef Alexander Erdland die Gruppe zukunftssicher machen.
Der Stuttgarter Bauspar- und Versicherungskonzern Wüstenrot & Württembergische (W&W) plant, die Zahl der Vollzeitstellen ohne Auszubildende von heute 7.900 bis zum Jahr 2015 um bis zu 800 zu reduzieren. Das kündigte Konzernchef Alexander Erdland in einer Telefonkonferenz an. „Wir wollen das jährliche Kostenniveau bis 2016 um 140 Mio. Euro absenken“, sagte Erdland. Dafür legt das Unternehmen ein neues Programm auf, „W&W 2015“. Das Vorgängerprogramm ist 2012 ausgelaufen.
„Wir wollen in […]




