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Cyber: Wachstumsmarkt mit Schönheitsfehlern

Die Versicherer setzen große Hoffnung auf das Geschäft mit der Absicherung von Cyberrisiken, da die Vernetzung immer weiter zunimmt. Auch die Inter Versicherungsgruppe wollte davon profitieren, beschränkte sich aber wegen eklatanter Sicherheitsmängel bei einem potenziellen Firmenkunden vorerst auf das Privatkundengeschäft, berichtete Vertriebsvorstand Michael Schillinger auf einer Veranstaltung in Berlin. Die Grünen-Bundestagsabgeordnete Tabea Rößner sprach von einer großen Bildungsaufgabe in Sachen IT-Sicherheit in Deutschland. Auch Polizeibeamte haben offenbar teils Nachholbedarf, was den Umgang mit Daten im Netz betrifft. … Lesen Sie mehr ›

Provisionsdeckel wirft seinen Schatten voraus

Ein konkreter Vorschlag des Bundesfinanzministers zum angekündigten Provisionsdeckel für Lebensversicherungen lässt weiter auf sich warten, nach dem ursprünglichen Zeitplan sollte er bis Ende März kommen. Die fehlende Klarheit hielt hochrangige Vertreter von Versicherern, Vermittlern und Verbraucherschützern aber nicht von einem lebhaften Schlagabtausch zum Thema ab. Der Vorstandssprecher des Bundes der Versicherten Axel Kleinlein machte sich für eine Provisionsgrenze von 1,5 Prozent stark, die er angesichts der gesunkenen Rendite von Lebensversicherungen als Maximum bezeichnete. Der Vorstandschef der Ideal Rainer Jacobus nahm … Lesen Sie mehr ›

Google: Versicherer machen nicht genug aus Daten

Die Versicherer nutzen nach Ansicht von Google häufig noch nicht das Potenzial der Daten, die ihnen über ihre Vertriebs- und Kommunikationskanäle zur Verfügung stehen. Der für die Versicherungsbranche zuständige Google-Manager Jörn Winterberg sprach auf einer Veranstaltung der Universität Leipzig darüber, wie Versicherer die Auswirkungen von Online-Marketing auf die Zahl der Besuche bei ihren Agenturen messen können. Dass Google eines Tages selber Policen anbietet, hält er für unrealistisch. … Lesen Sie mehr ›

Versicherer verlieren Vertrauen in digitale Fähigkeiten

Dass sich Versicherer digitalisieren müssen, haben mittlerweile wohl alle Anbieter erkannt. Allerdings glauben die wenigsten, dafür gut ausgerüstet zu sein. Nur 30 Prozent der von Capgemini befragten Manager waren überzeugt, dass ihre Firma die notwendigen digitalen Fähigkeiten besitzt. Besonders groß ist der Zweifel an den operativen Systemen. Hinzu kommt, dass viele der Befragten den Chefetagen nicht zutrauen, die Digitalisierung erfolgreich voranzubringen. … Lesen Sie mehr ›

Deutsche Insurtechs beliebt bei Investoren

Deutsche Versicherungs-Start-ups erfreuen sich bei Investoren großer Beliebtheit. Im Jahr 2018 sammelten die Insurtechs rund 100 Mio. Dollar mehr bei Geldgebern ein als im Vorjahr. Insgesamt flossen 173 Mio. Dollar an die Jungunternehmen. Das zeigt eine Analyse des Vergleichsportals für Gewerbeversicherungen Finanzchef24, das zum vierten Mal in Folge die Investitionsaktivitäten bei Insurtechs analysiert hat. Das meiste Geld floss an digitale Direktversicherer wie Coya und Element und an Softwareanbieter. Im internationalen Vergleich liegt der digitale US-Krankenversicherer Oscar vorne. … Lesen Sie mehr ›

Drei Investment-Strategien für erneuerbare Energien

 The Long View – Der Hintergrund  Angesichts der Niedrigzinsen setzen Versicherer zunehmend auch auf alternative Anlageprojekte wie erneuerbare Energien. Das ist sinnvoll, denn sie sind nachhaltig und rentabel. Allerdings gibt es für Investoren einiges zu beachten, denn hohe staatlich garantierte Einspeisevergütungen und andere Förderkonzepte gehören der Vergangenheit an. Sie verzeihen so manchen Fehler. Wer einige Regeln befolgt, für den bleiben erneuerbare Energien aber weiterhin langfristig attraktiv. … Lesen Sie mehr ›

Armon: „Versicherer haben deutlich Blut gelassen“

Der Finanzskandal in Australien sowie Sammelklagen in den USA haben einige D&O-Versicherer zuletzt viel Geld gekostet. Den nur auf dem deutschen Markt tätigen Anbietern geht es dagegen deutlich besser, sagt Marcel Armon, Geschäftsführer des Maklers Howden Germany, im Interview mit Süddeutscher Zeitung und Versicherungsmonitor. Zwar konnten sich die Versicherer mit Forderungen nach Prämienerhöhungen auf dem deutschen Markt kaum durchsetzen, für einige Unternehmen ist es dennoch schwerer geworden, Versicherungsschutz zu bekommen. … Lesen Sie mehr ›

Briten wechseln am häufigsten

Britische Kunden haben in den vergangenen zwölf Monaten deutlich häufiger die Versicherung gewechselt als Versicherte in Kontinentaleuropa. Das ist das Ergebnis einer Befragung von Verbrauchern in den fünf wichtigsten europäischen Versicherungsmärkten durch die Schweizer Bank UBS. Allerdings könnte die bisherige Treue der deutschen Kunden vor dem Ende stehen: 42 Prozent der Kfz-Versicherten können sich einen Wechsel vorstellen, ein Rekordwert. UBS hat auch nach der Rolle von Versicherungsmarken gefragt. Hier stechen Allianz und Axa heraus. R+V, HUK24 und LVM müssen einen … Lesen Sie mehr ›

GDV-Unfalldienst mit gemischter Bilanz

2016 gestartet, sollte der Unfallmeldedienst des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) die Antwort der Branche auf den seit 2018 für Neuwagen vorgeschriebenen E-Call sein. Bei einem Unfall setzt der von Bosch entwickelte Stecker einen Notruf ab, auf den die GDV-Dienstleistungs-GmbH in Hamburg reagiert. Allerdings ist aktuell nur ein Drittel der bestellten 450.000 Stecker im Einsatz. Und die konzentrieren sich zu einem großen Teil auf einen der führenden Anbieter. … Lesen Sie mehr ›

BDAI-Konsultation: BaFin sieht sich bestätigt

Die Finanzaufsicht BaFin hat auf ihren Bericht über die Weiterentwicklung von Aufsicht und Regulierung in Zeiten der vermehrten Verwendung von Big Data und künstlicher Intelligenz (BDAI) zahlreiche Rückmeldungen von Verbänden, Unternehmen, Behörden und Wissenschaftlern erhalten. BaFin-Chef Felix Hufeld sieht sich in seiner Einschätzung bestätigt, dass es nicht mehr ausreicht, nur einzelne Unternehmen zu beaufsichtigen, und die Behörde ganze Wertschöpfungsketten in den Blick nehmen muss. In anderen Punkten wie der Forderung nach Erklärbarkeit von Entscheidungen, die auf künstlicher Intelligenz basieren, waren … Lesen Sie mehr ›

Stadt sucht finanzstarken Versicherer

Investitionen in die Infrastruktur wie Straßen, Brücken oder öffentliche Gebäude stehen bei Versicherern hoch im Kurs. Doch es ist gar nicht so leicht, passende Projekte zu finden. Der Markt ist intransparent. Das Schweizer Start-up Loanboox will hier Abhilfe schaffen. Das Unternehmen betreibt eine Online-Plattform, die Städte mit Finanzbedarf mit institutionellen Investoren wie Versicherern zusammenbringt. Im Interview mit dem Versicherungsmonitor erklärt Deutschland-Geschäftsführer Andreas Franke, wie das funktioniert. … Lesen Sie mehr ›

Marsh: Weitere Sanierung in der Feuerversicherung

Der Großmakler Marsh rechnet damit, dass die Industrieversicherer dieses Jahr erneut die Preise in der Feuerversicherung anheben werden. Die Sparte leidet seit Langem unter hohen Schäden und verläuft für viele Anbieter nicht profitabel. Im vergangenen Jahr haben die Versicherer im Unterschied zu den Vorjahren bereits in vielen Fällen erfolgreich die Preise angehoben. Anders in der D&O-Versicherung: Hier konnten sich die Anbieter, die Prämienerhöhungen angekündigt hatten, in der Regel nicht durchsetzen. Eine Ausnahme sind Unternehmen mit US-Risiken, sagte Thomas Olaynig, Head … Lesen Sie mehr ›

Studie: Falsche Prioritäten bei der Risikoeinschätzung

Gesundheits- und Sicherheitsvorfälle sind der führende finanzielle Verlusttreiber für Unternehmen weltweit. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Business Continuity Institute und der British Standards Institution (BSI). Demnach entstanden den Firmen im vergangenen Jahr Schäden in Höhe von fast 2 Mrd. Dollar, etwa weil sie mit Bakterien verseuchte Lebensmittel auf den Markt gebracht hatten. Die Schäden sind weit höher als die durch IT-Ausfälle und Cyberangriffe. Dennoch sorgen sich Unternehmen vor allem um diese Gefahren. Das BSI rät Konzernen, sich nicht … Lesen Sie mehr ›

Debeka-Chef Brahm: Kein Mitarbeiter zu viel

Thomas Brahm, seit Juli 2018 Vorstandschef des führenden privaten Krankenversicherers Debeka, hält nichts von großen Streichaktionen bei Arbeitsplätzen. Die Debeka will weiter wachsen – und eher Personal anbauen als abbauen. Im Interview mit Süddeutscher Zeitung und Versicherungsmonitor spricht Brahm über die Digitalisierung, den Umbau der IT, das Portal „Meine Gesundheit“, die Erfahrungen mit Beamten in Hamburg und die Mitgabe der Alterungsrückstellung. Und er beschreibt den Schock, den die beinahe vollständige Aufgabe der klassischen Lebensversicherung im Haus ausgelöst hat. … Lesen Sie mehr ›

Brexit bremst M&A aus

Der Trend zu einer steigenden Zahl der Fusionen und Übernahmen (M&A) in der Versicherungsbranche, der sich im vergangenen Jahr gezeigt hatte, wird nicht anhalten. Die Kanzlei Clyde & Co. erwartet, dass die Unsicherheiten um den Brexit und der Handelsstreit zwischen den USA und China den M&A-Aktivitäten im ersten Halbjahr 2019 einen Dämpfer verpassen werden. Für das zweite Halbjahr rechnen die Experten aber wieder mit einer Erholung des Marktes. Übernahmeziele sieht Clyde & Co unter anderem im Lloyd’s-Markt, wo sich viele … Lesen Sie mehr ›