Legal Eye – Die Rechtskolumne Aktiv im deutschen Markt tätige Rückversicherer unterliegen seit dem 1. Januar 2016 der Erlaubnispflicht und einem Niederlassungszwang. Ohne deutsche Niederlassung ist für Rückversicherer, die ihren Sitz weder im Europäischen Wirtschaftsraum noch in Bermuda, der Schweiz oder Japan haben, nur noch die Korrespondenzversicherung zulässig. Dabei geht die Initiative zu den Vertragsverhandlungen vom Rückversicherungseinkäufer aus. Die Grenzen der Korrespondenzversicherung sind nirgends festgelegt und hängen stark von der praktischen Handhabung durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht ab.
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Präsentationen statt Urlaub
Was die Woche bringt An dieser Stelle nehmen wir die Themen der kommenden Woche in den Blick und stellen wichtige Branchentermine vor. Dieses Mal: Halbjahreszahlen von Axa, Allianz SE und Hannover Rück.
Lohrmanns Verunsicherung CLII
An dieser Stelle nimmt sich unser Zeichner Konrad Lohrmann jeden Freitag ein Thema aus der Branche vor. Heute: Rivalität junger Versicherungschefs auf ganz neuem Niveau
Keine besseren Menschen
Herbert Frommes Kolumne Das Online-Versicherungsportal Zenefits muss im US-Bundesstaat Tennessee eine Geldstrafe zahlen, weil es sich nicht an die Vorschriften gehalten hat. In anderen Bundesstaaten drohen ähnliche Sanktionen. Der US-Krankenversicherer Oscar halbiert die Zahl von Vertragsärzten und Krankenhäusern für seine Kunden und erhöht gleichzeitig die Preise. Drei, vier Jahre nach ihrer Gründung spüren Fintechs und Insurtechs in den USA harsche ökonomische Realitäten und die volle Wucht des Aufsichtsrechts. Es stellt sich heraus: In den neuen Firmen arbeiten nicht die besseren Menschen, auch wenn sie manchmal so tun. Ihr Potenzial, die Branche grundlegend umzukrempeln, leidet darunter nicht. Im Gegenteil.
Müssen Versicherer sich neu erfinden?
Meinung am Mittwoch Kaum ein Tag vergeht, an dem die Medien nicht über die Notwendigkeit zur Innovation und die Herausforderungen der Digitalisierung in der Versicherungsbranche schreiben. Ein zentraler Punkt ist dabei das Argument, dass die Versicherer durch die Verbindung großer Datenmengen mehr über das Verhalten ihrer Kunden erfahren und es besser analysieren können. Das soll relevantere Versicherungsangebote ermöglichen. Die Frage ist, ob Versicherer mit diesen Herausforderungen und dem neuen Wettbewerb nicht überfordert sind.
Tücken und Lücken der Rechtsschutzversicherung
Legal Eye – Die Rechtskolumne Rechtsschutzversicherungen ermöglichen auch Menschen ohne großes Vermögen die Durchsetzung von Ansprüchen. So zumindest die Theorie. In der Praxis haben Verbraucher aber manchmal Probleme, eine Deckungszusage von ihrem Versicherer zu bekommen. Das ist insbesondere dann der Fall, wenn der Kunde den Rechtsschutzversicherer gewechselt hat. Aber auch ohne Wechsel ist es mitunter schwer, eine Deckungszusage zu erlangen. Eine Nachbesserung in den Bedingungswerken der Versicherer wäre wünschenswert.
Preisverfall und Vitality
Was die Woche bringt An dieser Stelle nehmen wir die Themen der kommenden Woche in den Blick und stellen wichtige Branchentermine vor. Dieses Mal: Die Bilanzen der Rückversicherer Scor und Swiss Re und von Generali.
Wer kauft wen, und warum?
Herbert Frommes Kolumne Der europäische Versicherungsmarkt erlebt einen der größten Veränderungsprozesse seiner Geschichte. Niedrigzinsen und Digitalisierung sind die beiden Haupttrends. Es wäre ein Wunder, wenn die aktuellen Großumbauten nicht auch Auswirkungen auf die Marktstruktur hätten. Also: Wer geht mit wem zusammen? Überleben Zurich und Generali als eigenständige Gruppen? Was machen Axa und Allianz? Wer kauft, wer wird verkauft? Ein Blick in die Glaskugel.
Lohrmanns Verunsicherung CLI
An dieser Stelle nimmt sich unser Zeichner Konrad Lohrmann jeden Freitag ein Thema aus der Branche vor. Heute: Londoner Markt beruhigt seine Kunden wegen Brexit.
Die Guten ins Töpfchen, die Schlechten ins Kröpfchen
Meinung am Mittwoch In der Versicherungsbranche ist man verunsichert. Die Digitalisierung wird gleichermaßen als Herausforderung und neue Hoffnung empfunden: Für den Kunden stellt sich die Frage, ob die Digitalisierung zu neuen und besseren Produkten führen wird oder ob die Daten genutzt werden, um noch besser gewollte von ungewollten Risiken zu unterscheiden. Schon heute schließt die Kalkulation der Versicherer in manchen Bereichen einen großen Teil der Bevölkerung aus.
Fake President: Auch ein Fall für die D&O-Versicherer
Legal Eye – Die Rechtskolumne Fake President-Betrugsfälle sind in Deutschland auf dem Vormarsch. Häufig geht es um Schäden in zweistelliger Millionenhöhe. Eigentlich sollten sie ein Fall für die Vertrauensschadenversicherung sein, doch einige Gesellschaften verweigern die Deckung, berichten Anwälte. So kann der Betrug zum Fall für die D&O-Versicherer werden.
Im Vogel Strauß-Modus
Was die Woche bringt An dieser Stelle nehmen wir die Themen der kommenden Woche in den Blick und stellen wichtige Branchentermine vor. Dieses Mal: Eiopa-Stresstest und Sommerloch.
Lohrmanns Verunsicherung CL
An dieser Stelle nimmt sich unser Zeichner Konrad Lohrmann jeden Freitag ein Thema aus der Branche vor. Heute: Erste Solvency II-Zahlen laut BaFin nicht besorgniserregend.
Wem gehört der Kunde?
Herbert Frommes Kolumne Die HUK-Coburg verkauft Gebrauchtwagen, die Allianz Deutschland baut mit 13 Teams in so genannten „Garagen“ Software im Eilverfahren. Das sehr unterschiedliche Vorgehen der rivalisierenden Versicherer hat denselben ernsten Hintergrund. Beide müssen fürchten, dass sie den unmittelbaren Kundenkontakt verlieren und nur noch Zulieferer werden für andere. Dafür sorgen die Digitalisierung der Gesellschaft und die Veränderungen im Kundenverhalten. Die alte Frage, wem der Kunde gehört, stellt sich plötzlich auf brutale Weise neu für die Versicherer.
Kreditversicherung: Für die nächste Krise rüsten
The Long View – Der Hintergrund Oberflächlich betrachtet ist die Situation in der Kreditversicherung für die Kunden gerade erfreulich. Für relativ niedrige Prämien erhalten sie hohen Versicherungsschutz. Diese Einschätzung ist aber trügerisch. Denn sollte sich die wirtschaftliche Lage wieder verschlechtern und es zu einem Anstieg der Insolvenzen kommen, werden auch die Kreditversicherer reagieren. Das hat die Finanzkrise gezeigt als die Gesellschaften ihren Kunden plötzlich deutlich geringere Summen zur Verfügung stellten. Aber es gibt Möglichkeiten, mit denen Lieferanten schon in guten Zeiten für solche Fälle vorsorgen können.












