An dieser Stelle nimmt sich unser Zeichner Konrad Lohrmann jeden Freitag ein Thema aus der Branche vor. Heute: DVS – Neuer Name bringt deutliche Einsparungen.
Kommentare
Elementargefahren: Warum keine Pflichtversicherung?
The Long View – Der Hintergrund Versicherer und Rückversicherer warnen vor den Folgen des Klimawandels – doch versichern wollen sie diese Risiken nicht, jedenfalls nicht über eine Pflichtversicherung gegen Elementargefahren. Dabei ließe sich so eine Versicherung recht kostengünstig organisieren, wie das Beispiel Frankreich zeigt. Über ein Bonus-Malus-System wären nach wie vor auch Anreize zur Schadenverhütung möglich – und der Staat beziehungsweise die Steuerzahler müssten nicht nach jeder Katastrophe die finanzielle Feuerwehr spielen.
Mit entspannter Spannung in die Zukunft
Meinung am Mittwoch In den vergangenen Monaten habe ich in dieser Kolumne meine persönliche Einschätzung zu verschiedenen, die Versicherungswirtschaft betreffenden Themen formuliert. Dabei zog sich wie ein roter Faden ein Thema durch die Texte: Die Digitalisierung der Industrie und des privaten Sektors. Wo liegen Risiken für die Versicherungsbranche, wo gibt es Chancen? Welche Kompetenzen gewinnen für die Unternehmen tendenziell an Bedeutung? Mit einer Zusammenfassung und Verbindung dieser Überlegungen endet heute die Reihe meiner Beiträge.
Cyber-Policen: Eine Frage der Abgrenzung
Legal Eye – Die Rechtskolumne Die Notwendigkeit eigenständiger Versicherungen zum Schutz gegen die mit Cyber-Angriffen verbundenen Risiken ist kaum noch bestritten. Allerdings stellt sich gerade wegen neuer Sorgfaltspflichten zur IT-Sicherheit die Frage, wie diese Cyber-Policen am besten mit den bewährten Versicherungsprogrammen verbunden und auf diese abgestimmt werden können. Besonders bei der Reichweite von Deckungsausschlüssen sind noch viele Fragen offen.
Presseoffensive der Allianz
Was die Woche bringt An dieser Stelle nehmen wir die Themen der kommenden Woche in den Blick und stellen wichtige Branchentermine vor. Dieses Mal: Allianz Deutschland stellt Agile Training Center und Telematik-Tarif vor, Diskussion zu BGH-Urteil über Makler.
Mehr Offenheit, bitte
Kommentar Die Vereinigung zum Schutz für Anlage- und Versicherungsvermittler hat ihre Forderung nach der Nennung der „Solvency II-Sünder“ erneuert. Ein berechtigtes Anliegen, denn Kunden und Vermittler brauchen die Gewissheit, dass sie nicht auf den falschen Anbieter setzen und der Versicherer seine Verpflichtungen auch in Zukunft erfüllen kann. Die Finanzaufsicht BaFin beruft sich darauf, dass ihr die rechtlichen Möglichkeiten zur Offenlegung fehlen. Hier ist der Gesetzgeber gefragt.
Lohrmanns Verunsicherung CLVI
An dieser Stelle nimmt sich unser Zeichner Konrad Lohrmann jeden Freitag ein Thema aus der Branche vor. Heute: Geniales Marketing – Heidelberger Leben benennt sich nach Pokémon.
Macht es den Kunden einfacher!
Meinung am Mittwoch Versicherungen sind kompliziert geworden. Das fängt bei der Kfz-Versicherung an und findet vermutlich in der Berufsunfähigkeitsversicherung einen Höhepunkt. Die Versicherungsbranche macht es nicht nur sich selbst schwer, sondern vor allem den Kunden. Verbraucherschützer und Politik tragen ihren Anteil dazu bei. Dabei wäre weniger mehr – für Kunden wie für Versicherer.
Versicherungen: Sich kümmern ist nötig
Legal Eye – Die Rechtskolumne Wer weiß denn sowas? Diese Frage stellt die ARD aktuell allabendlich im Vorabendprogramm gemeinsam mit mehr oder weniger prominenter Besetzung. Und Zuschauer und Rateteams können so allerlei dabei Lernen: Epheliden ist der medizinische Begriff für Sommersprossen, Seegurken werfen bei Gefahr mit Eingeweiden um sich und aus der in heißem Wasser eingelegten Zitrone lässt sich einfach mehr Saft herauspressen. Aha. Interessant wäre doch auch mal ein Quiz rund um die schöne Welt der Versicherungen. Auch hier gibt es viel zu entdecken und zu lernen.
Digitale Krankenversicherer
Was die Woche bringt An dieser Stelle nehmen wir die Themen der kommenden Woche in den Blick und stellen wichtige Branchentermine vor. Dieses Mal: Digitalisierung in der privaten Krankenversicherung, Crashtests der Axa
Walmart, Metro und die Assekuranz
Herbert Frommes Kolumne Der US-Supermarktriese Walmart kauft die Online-Plattform Jet.com, um sich gegen Amazon zu wehren. Der Börsenwert des Online-Versandhändlers Zalando hat in dieser Woche erstmals den des Metro-Konzerns übertroffen. Was das alles mit Versicherung zu tun hat? Sehr viel. Wie der Einzelhandel muss auch die Assekuranz mit den Angriffen der digitalen Rivalen umgehen. Dabei können auch Zukäufe helfen – schließlich sind gerade die Plattformen der insolventen Unister-Gruppe auf dem Markt.
Lohrmanns Verunsicherung CLV
An dieser Stelle nimmt sich unser Zeichner Konrad Lohrmann jeden Freitag ein Thema aus der Branche vor. Heute: Allianz und Rocket Internet – Neues Kraftzentrum bei der Digitalisierung
Versicherer unter Compliance-Druck
The Long View – Der Hintergrund In der deutschen Assekuranz ist das immense Potenzial von Outsourcing so gut wie unbestritten: In einer aktuellen Studie von Sopra Steria Consulting nennen neun von zehn Gesellschaften den Wunsch nach Kostenreduktion als zentrales Motiv für die Auslagerung von Prozessen und Systemen. Jedes siebte Unternehmen erhofft sich überdies mehr Freiraum zur Konzentration aufs Kerngeschäft. Insofern ist es kein Wunder, dass der IT-Bereich zu den klassischen Outsourcing-Feldern in der Versicherungsbranche gehört.
Regulatorik ohne Sommerpause
Meinung am Mittwoch In meiner März-Kolumne hatte ich bereits die weiteren regulatorischen Initiativen über Solvency II hinaus angesprochen. In diesem Sommer erleben wir nun eine entsprechend verstärkte Aktivität. Die BaFin hat wie bereits im Juli angekündigt, Anfang August detailliertere Spartenergebnisse zu den Solvency II-Quoten veröffentlicht, manche Versicherer mussten ihre Rechnungen zum aktuellen Eiopa-Stresstest einreichen und der International Capital Standard der Internationalen Versicherungsaufseher wirft im Rahmen eines Konsultationspapiers seine Schatten voraus. Ein arbeitsreicher Sommer für viele Beteiligte und zuviel Stoff für eine Kolumne.
D&O: Außer Spesen nichts gewesen?
Eine Auswertung der Howden-D&O-Schadendatenbank zeigt, dass in lediglich 7 Prozent der angemeldeten D&O-Schadenfälle von einer klaren und deutlichen Haftungslage gesprochen werden kann. Für 93 Prozent der Schäden ist also zu diskutieren, ob eine Haftungsfreistellung durch den Versicherer erfolgen soll oder aber die Haftungsfrage gerichtlich zu klären ist. Dabei zeigt sich, dass die erfolgreiche Abwehr eines Schadensersatzanspruchs nicht immer ein glückliches Ereignis für den Versicherer ist. Denn: 70 Prozent aller geleisteten Zahlungen aus den erfassten D&O-Versicherungsverträgen gehen auf die Konten von Rechtsanwälten, Sachverständigen und in die Kassen der Gerichte.














