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Omnius setzt zum Sprung nach Amerika an

Das Insurtech Omnius hat bei Investoren 13 Mio. Dollar (11,8 Mio. Euro) eingesammelt. Geldgeber sind Commerz Ventures, der Venture Capital Fonds der Commerzbank-Gruppe, der Fintechs-Fonds Viola Fintech und Uniqa Ventures, der Venture Capital-Arm des österreichischen Versicherers Uniqa. Mit dem Geld will das junge Unternehmen nach Nordamerika expandieren, in Europa will Omnius aber weiterhin wachsen, betont Chief Executive Officer Sofie Quidenus-Wahlforss.

HDI investiert in Cyber-Start-up

Die Talanx-Tochter HDI investiert in Cybersicherheit. Der Versicherer ist an der aktuellen Investorenrunde des Jenaer Start-ups Enginsight beteiligt. Das Unternehmen will das eingesammelte Geld nutzen, um weitere Entwickler und Verkäufer anzuheuern. Auch der Schweizer Versicherer Zurich setzt auf externe Expertise für Cybersicherheit und hat eine Kooperation mit dem israelischen Digitalunternehmen Cye geschlossen. Cyberversicherungen gelten als Wachstumsmarkt, gleichzeitig fürchten Versicherer in dem Bereich das Schadenpotenzial.

Frisches Geld für KI-Start-up Tractable

Das Londoner Start-up Tractable hat in einer neuen Finanzierungsrunde 25 Mio. Dollar eingesammelt. Hauptinvestor ist die US-Beteiligungsgesellschaft Georgian Partners. Mit dem Geld will Tractable seine auf künstlicher Intelligenz basierende Software für die Beurteilung von Kfz-Schäden weltweit etablieren und sich auch im deutschsprachigen Raum positionieren. Hierzulande soll es im Laufe des Jahres erste Kooperationen mit Versicherern geben.

MSG Nexinsure baut Schadenbearbeitung aus

Das Hamburger Insurtech Claimsforce hat das IT- und Beratungsunternehmen MSG Nexinsure aus München als Partner gewonnen. Durch die Zusammenarbeit baut MSG Nexinsure sein Angebot im Bereich Schadenbearbeitung aus. Claimsforce bietet eine Plattform, über die komplizierte Schadenfälle digital abgewickelt werden können – und dazu eine Schnittstelle zum Kunden. Auf diese Services haben künftig auch Kunden von MSG Nexinsure Zugriff. Claimsforce ist außerdem mit anderen Anbietern im Gespräch.

Lang: Versicherer digitalisieren am falschen Ende

Kfz-Versicherer in Deutschland verzetteln sich mit Digitalisierungsprojekten, die einen vergleichsweise geringen Effekt auf den Betrieb haben. Nach Ansicht von Oliver Lang, Chef des Digitalversicherers One aus dem Hause Wefox, machen vor allem viele große Gesellschafen den Fehler, zuerst die Schadenbearbeitung zu digitalisieren. „Das ist schön nach außen und ein netter Marketing-Gag, aber betriebswirtschaftlich völliger Humbug“, sagte er auf einer Fachkonferenz in Köln. Für die Digitalisierung sieht One in anderen Bereichen viel mehr Potenzial.

Gräfer: Kfz-Kunden wollen fair statt billig

Für viele Versicherungskunden ist die Fairness des Anbieters in der Kfz-Versicherung wichtiger als die Prämienhöhe. Davon ist Bayerische-Vorstand Martin Gräfer überzeugt. Als Beispiel nannte er auf einer Fachkonferenz in Köln kilometergenaue Tarife: Sie seien nur selten günstiger als herkömmliche Verträge, sorgten beim Kunden aber für das Gefühl, dass er nicht mehr zahlt als nötig. Auch Andreas Schroeter vom neuen Vergleichsportal Joonko will mit Transparenz und Fairness punkten – den Kunden wie auch den Versicherern gegenüber.

Legal Hero: Digitale Rechtsberatung für Versicherte

 Exklusiv  Das Digitalunternehmen Legal Hero bietet Rechtsschutzversicherern eine digital gestützte Beratung für ihre Kunden an. Es wirbt mit geringeren Kosten und kürzeren Bearbeitungszeiten als traditionelle Anwaltskanzleien. Das Unternehmen hat einen Rechner programmiert, der mit einem Fragenkatalog ermittelt, ob Versicherte einen Rechtsanspruch auf Entschädigung haben. Im Interview spricht der Gründer Robin Friedlein über Kostendruck, die Erwartungen an eine laufende Investorenrunde und Änderungen am ursprünglichen Geschäftsmodell.

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