Nachrichten rss

DVS: Risikomanagern droht Marginalisierung

Die industriellen Versicherungseinkäufer müssen sich gegen einen drohenden Bedeutungsverlust wehren. Das sagte Alexander Mahnke, Vorsitzender des Deutschen Versicherungs-Schutzverbandes (DVS) und Versicherungs-Chef bei Siemens, zum Auftakt des diesjährigen DVS-Symposiums in München. „Versicherungsmanagement gehört nicht in einen zentralisierten Einkauf, sondern in die Hände erfahrener Risikomanager“, so Mahnke.

Neuer Vorstand bei der Ergo

Die Ergo Versicherung-AG, der Schadenversicherer der Ergo-Gruppe, bekommt ab Januar 2015 einen neuen Vorstand für das Industrie- und Gewerbegeschäft. Bei dem genossenschaftlichen Heilwesen-Netzwerk RM gibt es ebenfalls zwei neue Vorstände.

Schäden im Energiesektor besonders teuer

Der kostspieligste versicherte Schaden in der Industrieversicherung, an dem Allianz Global Corporate & Specialty (AGCS) 2014 beteiligt war, ist durch ein Feuer in einer sibirischen Raffinerie entstanden und kostet die Branche mehrere hundert Mio. Euro. Welche Schäden in den vergangenen Jahren die eigene Bilanz dominierten und wie es zu ihnen kam, hat der Industrieversicherer anhand von 11.000 Fällen analysiert.

Kein „weiter so“ in der Pflegeversicherung

In der Pflegeversicherung wird kein Weg daran vorbeiführen, von den Menschen mehr finanzielle Eigenvorsorge zu verlangen. Gleichzeitig müssen die Privatversicherer mit ihren Angeboten und beim Vertrieb stärker auf das abzielen, was die Menschen wirklich wollen. Darüber waren sich Experten beim PKV-Forum der Continentale in Köln einig. Klar war allen: So wie es zurzeit ist, kann es nicht weitergehen.

Ungewöhnliche Erfolgsgeschichten

Zwei eher kleine Versicherer erwiesen sich in einer aktuellen Studie der Unternehmensberatung Roland Berger als besonders erfolgreich. Sie schafften als einzige, zweistelliges Prämienwachstum mit zweistelligen Eigenkapitalrenditen zu verbinden.

Nafi wechselt Besitzer

Der britische Anbieter für Versicherungssoftware Acturis hat den deutschen Software-Hersteller Nafi gekauft. Das im Kfz-Versicherungsbereich tätige Unternehmen will seine Dienstleistungen und Softwareangebote weiter ausbauen. Der kostenlose Kfz-Vergleichsrechner für Endkunden soll bestehen bleiben.

Aon fordert neue Lösungen für Spezialrisiken

Zahlreiche Naturgefahren haben dazu geführt, dass von Flut und Sturm betroffene Unternehmen nur noch eingeschränkten Versicherungsschutz bekommen. Hier muss die Assekuranz dringend handeln, fordert der Versicherungsmakler Aon in seinem aktuellen Marktreport. Bei neuen Risiken wie Cyber oder Reputation profitieren Firmen dagegen vom steigenden Wettbewerb unter den Anbietern.

Hacker

Angriff von ganz oben

Nationalstaaten als Hacker sind keine Seltenheit. Sie programmieren Schadsoftware, um Gegnern zu schaden oder spionieren ausländische Unternehmen aus, um der heimischen Wirtschaft einen Vorteil zu verschaffen. Experten sprechen von einem regelrechten Krieg. Eine weitaus größere Gefahr geht jedoch von anderer Seite aus.

Greco 1: „Wir gestalten Generali wirklich um“

Generali-Chef Mario Greco sieht den Konzern auf gutem Weg beim Fundamentalumbau. Viel Zeit habe er aber nicht, mit den Herausforderungen fertig zu werden, sagte er im Interview mit der Süddeutschen Zeitung. Greco mahnt Infrastrukturverbesserungen in Italien an und erläutert, wie das Unternehmen mit den Themen Digitalisierung und Big Data umgeht – unter anderem mit Pilotprojekten für Telematik-Tarife auch in Deutschland.

Greco 2: Deutschland sehr interessant für Industrieversicherer

Die Generali wird künftig auch in Deutschland in der Industrieversicherung aktiv, braucht dafür aber noch einige Jahre. Das sagte Mario Greco, der Chef des italienischen Versicherers, dem Versicherungsmonitor. Der Schwerpunkt soll auf mittelgroßen und kleinen Unternehmen liegen. Greco sprach auch über die Rolle der Lebensversicherung in Deutschland, die Vertriebsorganisation DVAG und die internationale Aufstellung des Konzerns – warum Osteuropa weiter interessant ist und wo er in Asien zulegen will.

HDI-Gerling Verzekeringen von Vorständen ausgeraubt

Die niederländische Talanx-Tochter HDI-Gerling Verzekeringen wurde von einer Reihe von Vorstandsmitgliedern und anderen Managern offenbar systematisch ausgenommen. Das geht aus Ermittlungen der niederländischen Zentralbank und aus Medienberichten hervor. Es geht um viele Millionen. Die Frage ist, warum die Manager sich jahrelang bedienen konnten, ohne dass die Zentrale in Hannover einschritt.

Virenscan und Firewall: nur scheinbarer Schutz

Technische Lösungen reichen nicht als Schutz gegen Datendiebe und Erpresser. Das glaubt Jörg Asma von dem Bonner Beratungsunternehmen Commasoft. Gerade Mittelständler brauchen ein neues Herangehen an ihre IT-Sicherheit – und eine Versicherung. Allerdings sollte dabei nicht die gesamte IT-Infrastruktur im Mittelpunkt stehen, sondern nur die Daten, die wirklich schützenswert sind.

Aon verkauft seine Technologie-Sparte

Der Versicherungsmakler trennt sich von Aon eSolutions. Die Tochtergesellschaft hat sich auf den Vertrieb von elektronischen Dienstleistungen im Risikomanagement-Bereich spezialisiert. Der kalifornische Käufer Symphony Technology Group soll die Anwendungen weiterentwickeln. Aon will die Dienste des Unternehmens jedoch weiterhin exklusiv nutzen.

WordPress Cookie-Hinweis von Real Cookie Banner