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Zeitreise: Steuererleichterungen, Inter, Gerling, Allianz und Munich Re

 Vor 20 Jahren  Im Oktober 2003 erholte sich das Land immer noch von den Folgen der sommerlichen Rekordtemperaturen. Die Situation im Nahen Osten sowie im von den USA besetzten Irak und die kurz vor der Einführung stehende LKW-Maut bestimmten die Schlagzeilen. Bei den Versicherern ging es um Steuerentlastungen für die Branche, die Schieflage der Inter und um eine Millioneninvestition von Industriekonzernen beim angeschlagenen Gerling-Konzern. Außerdem lösten Allianz und Münchener Rück ihren seit 1921 bestehenden Rahmenvertrag.

Aon-Chef Case: Größe ist nicht entscheidend

 Exklusiv  Der Großmakler Aon musste Federn lassen: Er rangiert nicht mehr auf Platz eins der größten Makler weltweit. Auch bei den Zahlen und der Entwicklung des Aktienkurses bleibt er hinter den Konkurrenten Marsh und Gallagher zurück. Aon-Chef Greg Case beunruhigt das nicht. Größe sei nicht entscheidend, sagte er im Interview mit dem Versicherungsmonitor. Wichtiger sei Führerschaft bei den Kunden und Innovation. Hier liefere Aon, betont Case. Außerdem sprechen er und Deutschland-Chef Kai-Frank Büchter über den deutschen Markt.

Kunden werden unbequemer

Versicherer müssen sich auf neue Kundenbedürfnisse einstellen: Kommende Kundengenerationen werden illoyaler und besser informiert sein, warnten die Generationenforscherin Steffi Burkhart und Wolf Gerlach, Vorstandsmitglied des österreichischen Versicherers Uniqa, bei einer Onlineveranstaltung des Automatisierungsdienstleisters Omnius. Die Versicherer müssen es schaffen, die Kunden langfristig zu begeistern.

LVM-Vorstand Ludger Grothues verstorben

 Leute – Aktuelle Personalien  Ludger Grothues, Finanzvorstand des Versicherers LVM, ist mit 60 Jahren überraschend nach kurzer, schwerer Krankheit verstorben. Die von ihm verantworteten Bereiche teilen LVM-Vorstandschef Matthias Kleuker und Vorstandsmitglied Rainer Wilmink kommissarisch unter sich auf. Außerdem: Verti bekommt im Zuge einer umfangreichen personellen Umstrukturierung beim spanischen Mutterkonzern Mapfre eine neue Chefin. Personelle Neuigkeiten gibt es außerdem bei Baloise, Gothaer, Helvetia und dem Versicherungsmarkt Lloyd’s.

Acapulco kämpft mit Sturmfolgen

In der mexikanischen Stadt Acapulco hat der schwere Sturm „Otis“ große Zerstörung verursacht und viele Menschenleben gefordert. Für die Bewohner kam die Katastrophe überraschend, weil Experten die Schwere des Sturms erst spät erkannten. Der Schaden geht nach ersten Erwartungen in die Milliarden, Acapulco ist ein wirtschaftliches und touristisches Zentrum. Die Rückversicherer halten sich mit Schätzungen noch zurück.

Axa: Klimawandel bleibt größte Bedrohung

Risiken durch den fortschreitenden Klimawandel und Gefahren infolge der wachsenden Zahl von Cyberangriffen sind in den Augen von Experten und aus der Sicht von Bürgern die größte Gefahr für die Gesellschaft. Das haben die französische Axa und der Pariser Marktforscher Ipsos in einer Studie herausgefunden. Die Weiterentwicklung künstlicher Intelligenz stellt laut der Erhebung das sich am schnellsten entwickelnde Risiko dar.

Maklerplattform HBC übernimmt TPSH-Gruppe

 Exklusiv  Die Hamburger Konsolidierungsplattform Hanseatic Broking Center (HBC) unter ihrem Chef Hauke Martinsen hat die TPSH-Gruppe aus Unterhaching bei München gekauft. HBC wird vom Londoner Investor Preservation Capital Partners finanziert. TPSH konzentriert sich auf die betriebliche Altersversorgung und Krankenversicherung sowie komplexe Risiken für die IT-Branche.

Trowe: Existenzbedrohender Kapazitätsengpass

Die Kapazitäten in der Gewerbe- und Industrieversicherung sind nach wie vor knapp bemessen. Auch Mittelständler haben große Probleme, genug Versicherungsschutz zu finden. Das könne für sie existenzbedrohend sein, warnt MRH Trowe-Vorstand Max Trowe bei einer Diskussionsrunde auf einer Fachveranstaltung der Technischen Hochschule Köln. Inwieweit Risikomanagement und -prävention sowie technische Lösungen dabei helfen können, die Kapazitätsprobleme zu lindern, darüber scheiden sich die Geister.

Für die PKV ist das elektronische Rezept die Zukunft

Die privaten Krankenversicherer (PKV) haben große Erwartungen an das elektronische Rezept. Es sei die Zukunft und könne die Versorgung verbessern, sagte PKV-Verbandsdirektor Florian Reuther auf einer Veranstaltung in Düsseldorf. Die Versicherer werden ihren Kunden nach und nach die Möglichkeit geben, die digitale Anwendung zu nutzen, kündigte er an. Nicht nur in der Digitalisierung liegt für ihn eine große Herausforderung im Gesundheitssystem, sondern auch in den Finanzierungsproblemen durch die demografische Entwicklung.

Die Woche in Bildern 43/2023

 Woche in Bildern  Eine Gedenkaktion der AWO zum Weltflüchtlingstag 2024, eine Massenkarambolage nach einem „Supernebel“ in Louisiana, die Auswirkungen des Hurrikans „Otis“ im mexikanischen Acapulco, die Abschleppung des Frachters „Polesie“ nach der Kollision mit der „Verity“ und gesunkene Boote in der Ostsee nach der Flut durch das Tief „Babet“: In unserer Woche in Bildern stellen wir Eindrücke der vergangenen sieben Tage zusammen.

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