Britische Versicherer haben in einem freiwilligen Stresstest ein Extremereignis simuliert. Ein Cyber-Angriff kombiniert mit einem Absturz der Aktienmärkte, einem Hurrikan, der auf Miami trifft, und dem Zusammenbruch eines großen Rückversicherers verursacht einen versicherten Gesamtschaden von 200 Mrd. Dollar. Die beteiligten Unternehmen zeigen sich zuversichtlich, dass sie ein solches Ereignis stemmen können. Die Aufsicht warnt allerdings vor zu viel Selbstgewissheit. … Lesen Sie mehr ›
Munich Re-Chef Nikolaus von Bomhard hat lange große Hoffnungen auf das internationale Gesundheitsgeschäft gesetzt. Das Geschäftsfeld Munich Health sollte zum dritten Standbein neben der Rück- und der Erstversicherung werden. Die hohen Erwartungen konnte die Einheit jedoch nie erfüllen. Wenige Monate vor dem Ausscheiden von Bomhards löst Munich Re jetzt das Geschäftsfeld auf und verschmilzt es mit dem Leben-Geschäft. Der Vorstand schrumpft dadurch um ein Ressort. … Lesen Sie mehr ›
Zum Entsetzen der britischen Finanzdienstleister strebt die britische Premierministerin Theresa May einen harten Brexit an, also einen vollständigen Austritt Großbritanniens aus dem Binnenmarkt. Passend zu Mays Grundsatzrede am gestrigen Dienstag hat die Finanzaufsicht BaFin eine spezielle Kontaktadresse für ausländische Unternehmen eingerichtet, die gerne nach Deutschland umsiedeln wollen. Zudem hat sich die Aufsicht gegenüber dem Versicherungsmonitor über die Zukunft der sogenannten Drittstaaten-Regelung für Rückversicherer geäußert. … Lesen Sie mehr ›
Nach 20 Jahre währenden Diskussionen haben sich die EU und die USA auf gemeinsame Regeln für Rückversicherer geeinigt. EU- und US-Rückversicherer, die mit Erstversicherern jenseits beziehungsweise diesseits des Atlantiks Geschäfte machen wollen, müssen künftig keine Sicherheiten mehr hinterlegen oder Niederlassungen gründen. Künftig sollen Rück- und Erstversicherungsgruppen zudem ausschließlich in ihrem Heimatland beaufsichtigt werden. Diesseits des Atlantiks profitieren vor allem Munich Re und Hannover Rück in Deutschland sowie Scor in Frankreich und der Londoner Versicherungsmarkt Lloyd’s von der Vereinbarung. … Lesen Sie mehr ›
Der weltweit größte Rückversicherer Munich Re beteiligt sich mit einer Millionensumme an dem britischen Insurtech Bought By Many. Der Spezialist für Nischenversicherungen erhält eine Erstfinanzierung von 7,5 Mio. britischen Pfund von Octopus Ventures und der Munich Re-Tochter HSB Ventures. Für Erstversicherer ist die Beteiligung des Rückversicherers eine unwillkommene Nachricht. Munich Re will dem Start-up helfen, die Erstversicherer zu umgehen und künftig auch eigene Policen anzubieten. … Lesen Sie mehr ›
Entgegen der Hoffnungen einiger Rückversicherer haben sich die Preise in der Erneuerungsrunde zum 1. Januar 2017 nicht stabilisiert, sondern sind weiter gefallen. Eine Rolle spielte dabei nach Einschätzung des Rückversicherungsmaklers Guy Carpenter ein starker Einbruch bei den Preisen für Versicherungsverbriefungen (Insurance Linked Securities, ILS). Das Ausbleiben von Großschäden und das Überangebot an Rückversicherungskapazität haben ihr übriges getan. Das derzeitige Marktumfeld ist für Rückversicherer aber nicht nur eine Belastung, sondern hilft ihnen auch, innovative Produkte zu entwickeln, glaubt Guy Carpenter. … Lesen Sie mehr ›
Naturkatastrophen haben 2016 weltweit Schäden in Höhe von 175 Mrd. Dollar verursacht, berichtet der Rückversicherer Munich Re. Das sei der höchste Wert seit vier Jahren. Mit 30 Prozent war erneut nur ein kleiner Teil versichert. Ein Grund dafür ist laut Munich Re, dass den Menschen in ärmeren Ländern oft schlicht das Geld für den Versicherungsschutz fehlt. Hier könnte das G7-Programm Insuresilience helfen, das 400 Millionen Menschen mit einem Einkommen von unter zwei Dollar am Tag mit einem Basis-Versicherungsschutz gegen Wetterereignisse versorgen soll. In der deutschen Naturkatastrophen-Bilanz sieht der Rückversicherer auch den Klimawandel am Werk. … Lesen Sie mehr ›
Nach Jahren der Preisrückgänge hatten einige Rückversicherer auf steigende Prämien oder zumindest eine Stabilisierung in der Erneuerungsrunde zum 1. Januar spekuliert. Diese Hoffnungen haben sich nach einem aktuellen Bericht des Rückversicherungsmaklers Willis Re erneut zerschlagen. Vor allem im internationalen Geschäft hätten die Erstversicherer den Anbietern immer noch hohe Preisnachlässe abtrotzen können. Aufgrund der immer noch guten Ergebnisse der Rückversicherer sei die Schmerzgrenze noch nicht erreicht, ab der die Anbieter stabile Prämien erzwingen müssten, so Willis Re. … Lesen Sie mehr ›
Thomas Buberl tritt als neuer Chef des französischen Versicherers Axa an, auch die Zurich erhält mit Mario Greco einen neuen Chef – das Jahr 2016 hat viele Veränderungen in der Versicherungsbranche gebracht. Nicht zuletzt haben auch einige Start-ups wie Lemonade, Ottonova und Financefox für Wirbel gesorgt. Der Versicherungsmonitor blickt zurück auf die spannendsten Deals, die wichtigsten Personalien und die aufregendsten Ereignisse. … Lesen Sie mehr ›
Die Gewerkschaften NAG und Verdi streiten um die Wahl der Arbeitnehmervertreter in den Aufsichtsrat der Munich Re. Verdi glaubt, dass die NAG-Vertreterin unberechtigt in dem Gremium sitzt und hat die Wahl angefochten. Jetzt hat die NAG aber einen kleinen Erfolg vor dem Arbeitsgericht München erreicht – das Anfechtungsverfahren wurde ausgesetzt. Möglicherweise erledigt sich die ganze Sache dadurch, dass 2018 ohnehin neu gewählt wird. … Lesen Sie mehr ›
Der schreckliche Terrorangriff auf einen Berliner Weihnachtsmarkt am Montagabend mit bislang zwölf Toten und 48 Verletzten wird auch Auswirkungen auf Versicherer haben. Für die Personenschäden muss nach Meinung von Experten im Prinzip der polnische Versicherer des Lkw aufkommen, auch wenn der Wagen von einem Terroristen entführt wurde, wie die Ermittlungsbehörden bislang annehmen. Der GDV sieht dagegen die Verkehrsopferhilfe in der Pflicht. Für die Sachschäden treten die Sachversicherer der Unternehmen auf dem Weihnachtsmarkt ein, könnten aber den Kfz-Versicherer in Regress nehmen. Der Terrorversicherer Extremus erwartet ebenfalls Schäden aus dem Angriff. … Lesen Sie mehr ›
Swiss Re beziffert die Gesamtschäden durch Katastrophen 2016 in einer vorläufigen Schätzung auf 158 Mrd. Dollar. Das wären 88 Prozent mehr als im Vorjahr. Der deutliche Anstieg geht auf das Konto von Naturkatastrophen wie dem Hurrikan Matthew und den Waldbränden in Kanada. Allerdings waren viele Schäden nicht oder nur in Teilen versichert. Swiss Re sieht vor allem bei Erdbeben eine zu geringe Versicherungsdichte. … Lesen Sie mehr ›