Leute – Aktuelle Personalien Der Gothaer-Sachversicherungschef Christopher Lohmann verlässt den Kölner Versicherer zum 31. Juli 2020. Wohin er wechselt, ist noch unklar. Seine Nachfolge tritt Oliver Schoeller an, der in Personalunion auch Chef des Gothaer-Konzerns wird. Auch die Liechtensteiner Gesellschaft Prisma Life hat einen Abgang zu beklagen: Verwaltungsratspräsident Helmut Posch hat den Lebensversicherer verlassen, CEO Holger Beitz übernimmt beide Posten. Beim Pensions-Sicherungs-Verein gibt es indes ein neues Gesicht im Vorstand. … Lesen Sie mehr ›
Die Versicherer werden in diesem Jahr mit einem Rückgang der Prämieneinnahmen zu kämpfen haben, erwarten Führungskräfte, die der Berater Simon Kucher befragt hat. Mehr als die Hälfte der Befragten rechnet mit einem Minus von mindestens 5 Prozent, ein Viertel geht von einem Einbruch von mindestens 20 Prozent aus. Eine deutliche Mehrheit von 85 Prozent erwartet mittel- bis schwerwiegende Folgen für die Branche. Das gilt aber nur für die Konkurrenz. 78 Prozent glauben, dass das eigene Unternehmen besser als der Durchschnitt abschneiden wird – was schon rein statistisch unmöglich ist. … Lesen Sie mehr ›
Eine Londoner Crêperie klagt gegen die Allianz. Sie ist der Ansicht, dass pandemiebedingte Schäden von der Betriebsschließungspolice gedeckt sein müssten. Die R+V hat das Neugeschäft ihrer 2014 auf den Markt gebrachten privaten Arbeitslosen-Versicherung geschlossen, weil das Risiko von Arbeitslosigkeit durch die Corona-Krise gestiegen ist. Die Anwaltskanzlei Wirth bietet die Zusammenarbeit mit dem Prozessfinanzierer Omni Bridgeway an, wenn es um die Durchsetzung von Zahlungen bei Betriebsschließungsschäden geht. Die HDI Versicherung bietet Bestandskunden, die in systemrelevanten Berufen arbeiten, ab sofort bis Ende Juni kostenlose Zusatzleistungen bei einer bestehenden Kfz-Police oder einer privaten Unfallversicherung an. … Lesen Sie mehr ›
Das Institut der Versicherungsmathematischen Sachverständigen für Altersversorgung fordert, dass Unternehmen die Risikotragfähigkeit ihrer Pensionskassen vor dem Hintergrund der niedrigen Zinsen stärken. Dafür sehen die Aktuare zwei Optionen: Die Einrichtungen könnten die Renditeannahmen nach unten schrauben, müssten dafür aber die Reserven für bestehende Garantiezusagen anheben. Oder sie könnten höhere Risiken bei der Kapitalanlage in Kauf nehmen – allerdings bräuchten sie für die dann steigenden Schwankungsrisiken mehr freie Eigenmittel. Für beides müssten die Arbeitgeber aufkommen. … Lesen Sie mehr ›
Die Corona-Krise hat den Risikohunger der Munich Re nicht negativ beeinflusst: Bei der Erneuerung zum 1. April 2020, die vor allem in Asien stattfand, steigerte der Rückversicherer sein Volumen um satte 25,7 Prozent auf 2,1 Mrd. Euro. Davon stammten drei Prozentpunkte aus höheren Preisen. Wie stark sich die Krise auf die Ergebnisse des Rückversicherungs- und Versicherungskonzerns auswirkt, kann Finanzchef Christoph Jurecka aktuell nicht beantworten, erwartet aber für das volle Jahr 2020 keinen Verlust. Im ersten Quartal verbuchte der Konzern bereits einen deutlich gesunkenen Gewinn und 800 Mio. Euro Schäden durch Corona. … Lesen Sie mehr ›
Die Liechtensteiner Prosperity-Gruppe erweitert ihr Angebot und bietet ihren Endkunden ab Anfang Juni auch Banking-Funktionen an. Dabei setzt Prosperity auf eine App des Technologie- und Softwareanbieters Finleap Connect und der ebenfalls von Finleap aufgebauten Banking-Plattform Solaris Bank. Finleap Connect tritt bei der Anwendung „Digital Bank“ als Marke in den Hintergrund. … Lesen Sie mehr ›
Der Versicherer Talanx verzichtet bei der Veröffentlichung der Quartalszahlen auf einen Gewinnausblick für 2020. Der Grund sind die schwer abzuschätzenden Folgen der Corona-Krise. In der Erstversicherung rechnet Talanx aktuell mit einem versicherten Schaden von 93 Mio. Euro, hinzu kommen die 220 Mio. Euro, von denen die Rückversicherungstochter Hannover Rück aktuell ausgeht. Das Netto-Ergebnis des Konzerns sank im Vergleich zum Vorjahresquartal um 5,1 Prozent auf 223 Mio. Euro. … Lesen Sie mehr ›
Das Start-up Tractable hat für den japanischen Versicherer Tokio Marine eine neue auf künstlicher Intelligenz (KI) basierende Softwareanwendung entwickelt. Die Lösung namens Loss Adjuster Application basiert auf einem bereits existierenden Tool des Insurtechs, die Aufgabenstellung sei in diesem Fall jedoch eine andere, betont Cornelius Vogel, Leiter der Geschäftsentwicklung für die Region Deutschland, Österreich und Schweiz, im Interview. Mit der neuen KI-Anwendung nimmt das Start-up die Rolle eines Sachverständigen ein. Gerade in Japan werde das immer wichtiger, da es in der Schadenbegutachtung an Nachwuchs fehlt, erklärt CEO Alex Dalyac. … Lesen Sie mehr ›
Die Ratingagentur Assekurata hat erstmals die Telematik-Angebote deutscher Kfz-Versicherer verglichen. Dabei schnitten der Marktführer HUK-Coburg und dessen stärkster Rivale Allianz am besten ab. Bei der Generali müssen sich Telematik-Fahrer besonders anstrengen, um Rabatte zu sammeln. Für die Kfz-Versicherer ist der Vergleich hochinteressant. Bislang unterscheiden sich die Angebote in dem jungen Markt stark und es ist unklar, welche Technologie sich durchsetzen wird. … Lesen Sie mehr ›
Die Allianz ist sich noch nicht darüber im Klaren, wie sich die Corona-Krise auf ihr Geschäft auswirken wird. Klar ist: Das ursprünglich ausgegebene Gewinnziel kann der Konzern nicht halten. Wie genau sich die Wirtschaftskrise auf den Versicherer auswirken wird, ist aber noch nicht abzusehen. Der Vorstand um Konzernchef Oliver Bäte will erst dann ein neues Gewinnziel nennen, wenn mehr Klarheit über die Folgen der Krise besteht, es gebe keine „Punktlandung im Orkan“. Schon jetzt steht fest, dass die Industrieversicherung stark leiden wird – die Tochter AGCS wird erneut einen technischen Verlust machen. … Lesen Sie mehr ›
Die französische Axa rechnet mit gravierenden Folgen durch die Corona-Pandemie. Zwar sei es für eine Schätzung noch zu früh, aber es zeichne sich schon jetzt ab, dass die Krise deutliche Auswirkungen auf den Umsatz und den Gewinn im Jahr 2020 haben wird, sagte Finanzchef Etienne Bouas-Laurent. Bei der Betriebsunterbrechung und dem Veranstaltungsausfall rechnet er mit einer hohen Schadenbelastung für den Konzern. Für die Versicherungswirtschaft sei Covid-19 mit ihren schweren wirtschaftlichen Folgen eine viel größere Belastung als eine Pandemie wie die Spanische Grippe mit einer hohen Zahl von Toten. … Lesen Sie mehr ›
Exklusiv Der Hannoveraner Versicherer Talanx ist wie die Konkurrenz auch im Corona-Modus, die Arbeit wird zu großen Teilen im Homeoffice gemacht. Zum Glück war man zum Zeitpunkt des Ausbruchs darauf gut vorbereitet, sagt Vorstandschef Torsten Leue im Interview. Er spricht über das Schadenpotenzial der Pandemie, Versicherungslücken und über die Digitalisierung des Geschäfts. Außerdem erklärt er die Herausforderung bei dezentraler Führungskultur, Erfolge in der Industrieversicherung und Grenzen bei der Absicherung von Cyberrisiken. … Lesen Sie mehr ›