Die Generali hat Matthias Arnold als Nachfolger von Hans-Peter Klebe als Deutschland-Chef von Generali Global Corporate & Commercial bestimmt. Personelle Neuigkeiten gibt es auch bei der Signal Iduna Re, der Swiss Re sowie bei Roanoke, einer US-Assekuradeurstochter der Munich Re.
Top News
Die Woche in Bildern 15/2026
Ein schwerer Sturm mit anschließender Überschwemmung in Schweden, die Mondaufnahmen der Artemis-II-Besatzung, ein Erdrutsch in Süditalien, stillstehende Flugzeuge der Lufthansa aufgrund eines Streiks, und ein Protestmarsch indigener Völker in Brasilien: In unserer Woche in Bildern fassen wir Eindrücke der vergangenen sieben Tage zusammen.
Munich-Re-Tochter Meag wird Ankerinvestor bei Rüstungsfonds
Meag, die Fondstochter der Munich Re, will gemeinsam mit dem Finanzinvestor Warburg Pincus in europäische Rüstungsfirmen investieren. Dazu legt Warburg Pincus einen Fonds auf, der Beteiligungen an mittelständischen Unternehmen erwirbt. Meag ist Ankerinvestor.
Wie Ping An wieder angreifen will
Der chinesische Versicherer Ping An hat seine neue Service-Strategie für 2026 veröffentlicht. Eigentlich geht es dem Unternehmen darum, nicht mehr als Versicherer wahrgenommen zu werden, sondern als Plattformanbieter, schreibt Herbert Fromme. Die schon totgeglaubte Story vom Begleiter auf Lebenszeit erhält neue Nahrung aus China – mit einer überraschenden Pointe.
Neodigital wächst, macht aber weiter Verlust im Kerngeschäft
Der Digitalversicherer Neodigital konnte im vergangenen Geschäftsjahr seinen Vertragsbestand und die Bruttobeitragseinnahmen steigern, verzeichnete aber erneut einen versicherungstechnischen Verlust. Das zeigt der aktuelle SFCR-Bericht des Unternehmens. Welche Auswirkungen die Insolvenz der Tochter Hector Digital auf Neodigital haben wird, kann das Unternehmen noch nicht abschätzen.
Große Nachfrage nach Kriegsrisikopolicen
Der Waffenstillstand im Iran-Krieg weckt hohe Erwartungen von Reedern, dass sie ihre im Persisch-Arabischen Golf gefangenen Schiffe bald freibekommen. Deshalb steigt auch die Nachfrage nach Kriegsrisikopolicen. Aber noch sind Reeder und Versicherer vorsichtig.
Eiopa schlägt Pool-Lösung für Naturkatastrophen vor
Die europäische Versicherungsaufsicht Eiopa will die Versicherungslücke bei Naturkatastrophen in Europa schließen und schlägt dafür eine länderübergreifende Lösung vor. Vorgesehen sind ein Risiko-Pool und eine Auffanglösung für Großschäden.
Rätselraten um Insolvenz von Hector Digital
Der Assekuradeur Hector Digital GmbH ist insolvent. Zurück bleiben viele Fragen, von den Gründen für die überraschende Pleite über die Eigentumsverhältnisse des Unternehmens bis hin zum Verhältnis zur Hector GmbH, mit der der Assekuradeur mehr als nur den Namen teilte. Der Versuch einer Einordnung.
Die Problematik der unbetreuten Bestände
Im deutschen Versicherungsmarkt gibt es immer mehr unbetreute Vertragsbestände. Kurzfristig entgeht der Branche dadurch Ertragspotenzial, langfristig droht der schleichende Verlust des Kundenkontakts. Eine Lösung können Tele-Sales und Bestandsaktivierung bieten, schreibt Justus Lücke, Geschäftsführer der Versicherungsforen Leipzig und der Maklerforen Leipzig.
Was Assekuradeure besser können
Eine nicht ganz neue Spezies breitet sich zunehmend auch auf dem europäischen Markt aus: die Assekuradeure. Bei einer Veranstaltung der Ratingagentur AM Best sprachen Branchenkenner über die Gründe und Wachstumschancen – sowie über den Trend zu Mehrjahresverträgen zwischen Assekuradeuren und Risikoträgern.
Debeka-Vertrieb hat unter Prämienerhöhungen gelitten
Die Debeka hat 2025 bei den Prämieneinnahmen in der Krankenversicherung stark zugelegt, vor allem wegen der hohen Beitragsanpassungen. Diese haben dem Vertrieb das Leben aber schwerer gemacht. Der negative Effekt ist nur von kurzer Dauer, glaubt Vorstandschef Thomas Brahm.
DVAG-Vorstand Lach: „Der staatliche Fonds ist der absolute Sündenfall“
Helge Lach, Vorstandsmitglied des Finanzvertriebs DVAG, sieht viel Positives in der gerade beschlossenen Reform der privaten Altersvorsorge. Aber in zwei Punkten übt er deutliche Kritik: Das Verbot der Zillmerung für geförderte Produkte sei „unglücklich“ und der staatliche Fonds ordnungspolitisch falsch.
US-Gesellschaften verlieren, Europa und Asien holen auf
US-Krankenversicherer wie United Health verlieren dramatisch an Wert, während Versicherer in Europa und Asien zulegen, zeigt eine aktuelle Studie des britischen Beraters Global Data. Steigende Kosten, wachsende Regulierung und zunehmende Unsicherheiten setzen den US-Markt unter Druck – und verschieben die Kräfteverhältnisse in der globalen Versicherungsbranche spürbar.
Dieselskandal: Conti verklagt Noerr
Dem Automobilzulieferer Continental ist durch Verwicklungen in den Dieselskandal ein Schaden von rund 300 Mio. Euro entstanden. Die D&O-Versicherer übernehmen davon nur 43,7 Mio. Euro. Conti versucht, einen Teil der Kosten nun anderweitig reinzuholen und verklagt seine ehemalige Anwaltskanzlei Noerr wegen Falschberatung.
Iran-Krieg kann zu Unterversicherung führen
Der Iran-Krieg kann selbst bei Unternehmen ohne direkten Bezug zu dem Konflikt zu einer Versicherungslücke im Fall von Sachschäden oder bei Betriebsunterbrechungen führen. Davor warnt der Fachanwalt für Versicherungsrecht Christian Drave.













