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Howden holt Bankenexperten von MRH Trowe

Leute – Aktuelle Personalien

Der Makler Howden Deutschland wirbt einen Bankenexperten vom Maklerhaus MRH Trowe ab. Er wird den Bereich Kredit- und Kautionsversicherung für den Bankenvertrieb leiten. Außerdem: Der FDP-Politiker und ehemalige Staatssekretär Florian Toncar wechselt überraschend zum Finanzvertrieb DVAG und MSIG Europe erweitert seine Führungsmannschaft in Deutschland.

Iran-Krieg: P&I-Clubs stoppen Kriegsrisiko-Deckungen, Öltransporte verteuern sich

Die Mehrheit der größten P&I-Clubs hat die Kriegsrisiko-Haftpflichtdeckungen für Schiffe, die in den Persischen Golf und benachbarte Gewässer einlaufen, wegen des Kriegs im Iran zu Donnerstag gekündigt. Auch Seekaskoversicherer haben die Schiffseigner über die Kündigung bestehender Policen informiert – entsprechende Neuverhandlungen dürften zu deutlich schärferen Konditionen stattfinden. Der Konflikt könnte die weltweite Versorgung mit Öl und anderen Rohstoffen erheblich beeinträchtigen.

Berkshire Hathaway will weniger Versicherungsgeschäft zeichnen

Beim Mischkonzern Berkshire Hathaway spielt das Versicherungs- und Rückversicherungsgeschäft traditionell eine große Rolle, weil sich die Schadenreserven gewinnbringend anlegen lassen. Nach einem Gewinneinbruch hat der neue Chef Greg Abel angekündigt, auf die Bremse zu treten und sich insbesondere bei der Zeichnung von Rückversicherungsgeschäft zurückzuhalten. Grund sind die bröckelnden Preise.

Willis-Chefin Lucy Clarke: „Etwas tun und nicht nur darüber reden“

Exklusiv

Der Makler Willis hat in Deutschland in den vergangenen Jahren spürbar Markanteile verloren. Die 2021 gescheiterte Fusion mit dem Rivalen Aon brachte Unruhe und hohe Fluktuation für den gesamten Konzern Willis Towers Watson, zu dem der Makler gehört. Mitte 2024 holte die Gruppe die erfahrene Managerin Lucy Clarke von Marsh, um die Wende einzuleiten. Im Interview mit dem Versicherungsmonitor erklärt sie, wie Willis bei Kunden punkten will und warum sie an eine Fusionswelle unter den Versicherern glaubt.

Digitale Souveränität: Nicht alles in einen Topf

Angesichts der Dominanz von Tech-Firmen vor allem aus den USA bei Cloud Computing oder künstlicher Intelligenz (KI) sorgen sich Politik und Wirtschaft über digitale Abhängigkeiten. Die Antwort kann keine vollständige Abschottung sein, waren sich die Teilnehmer einer Veranstaltung des Versichererverbands GDV zur digitalen Souveränität einig.

Lebensversicherer unter Druck

Was die Woche bringt

An dieser Stelle nehmen wir die Themen der kommenden Woche in den Blick und stellen wichtige Branchentermine vor. Dieses Mal: Assekurata-Marktstudie Lebensversicherung, Überblick über den Versicherungsmarkt von AM Best, Scor-Zahlen und Vorlesungstag des Instituts für Versicherungswissenschaften Leipzig

Swiss Re will weniger verdienen

Die Swiss Re hat im Geschäftsjahr 2025 einen Rekordgewinn erzielt – blickt aber weniger optimistisch auf das laufende Jahr. Während die Konkurrenz aus München ihren Aktionären trotz eines sichtbar weicher werdenden Marktes sprudelnde Gewinne in Aussicht stellt, gehen die Schweizer deutlich konservativer vor. Im vergangenen Jahr hat die Swiss Re einen Konzerngewinn in Höhe von 4,8 Mrd. Dollar (4,1 Mrd. Euro) erwirtschaftet – das Ziel für 2026 liegt bei nur noch 4,5 Mrd. Dollar.

Wann kommt der Run-off-Markt wieder in Fahrt?

Der Run-off-Spezialist Viridium hat neue Eigentümer – der Knoten, der für eine jahrelange Flaute auf dem deutschen Run-off-Markt gesorgt hat, ist damit geplatzt. Dennoch könnte sich die Zahl der Deals in den kommenden Monaten aus verschiedenen Gründen in Grenzen halten, wurde bei der Run-off-Konferenz der SZ deutlich. Die Zukunftsaussichten für die Lebensversicherer, die unter alten IT-Systemen, schwachem Neugeschäft und steigenden regulatorische Anforderungen leiden, werden jedoch nicht besser.

Die Woche in Bildern 09/2026

Woche in Bildern

Die Folgen des schweren Schneesturms in den USA, die durch eine Überschwemmung mit Schlamm gefüllten Straßen in der brasilianischen Stadt Uba, die Demonstration „Marsch des Lichts“ vor dem Parlament in Wien, das vom Hochwasser überflutete Mittelhessen, und der Kadaver eines Pottwals, der am Zikim-Strand im Süden Israels angespült wurde: In unserer Woche in Bildern stellen wir Eindrücke der vergangenen sieben Tage zusammen.

Kim-André Vives verlässt Südvers

Leute – Aktuelle Personalien

23 Jahre lang war Kim-André Vives für den Freiburger Versicherungsmakler Südvers tätig. Jetzt verlässt er das Unternehmen auf eigenen Wunsch, um sich neuen beruflichen Herausforderungen zu widmen. Einen Nachfolger in der Geschäftsführung für seine Position soll es nicht geben. Personelle Neuigkeiten gibt es auch beim Berliner Insurtech Friendsurance, der Deutschen Kautionskasse und der Hypoport-Tochter Dr. Klein Wowi Finanz-AG.

Dresig: Lebensversicherer sollten Rückstellungen für IT-Modernisierung bilden

Die deutschen Lebensversicherer sollten Rückstellungen für die IT-Modernisierung bilden, die insbesondere kleinere Anbieter vor riesige finanzielle Herausforderungen stellt, forderte Tilo Dresig, Chef des Abwicklers Viridium, bei der Run-off-Konferenz der SZ. Das Verwaltungskosten-Problem in der von schrumpfenden Beständen geprägten Sparte verschärft sich zunehmend. An einer Ablösung alter Systeme führt aufgrund der hohen Betriebskosten kein Weg vorbei, betonte Provinzial-Vorstand Rainer Sommer.

Die BaFin und das Wohlverhalten der Vorstände

Herbert Frommes Kolumne

Bei der BaFin tut sich einiges. Dazu gehört, dass die Behörde vor Kurzem vergleichsweise leise eine neue Gruppe eingerichtet hat, die sich ausdrücklich nur mit der so genannten Wohlverhaltensaufsicht befasst und direkt an Versicherungs-Chefaufseherin Julia Wiens berichtet. Was klingt wie ein Begriff aus der Schulordnung eines Internats vor 60 Jahren, hat es in sich: Hier bündelt die Behörde alles, was mit fairer Kundenbehandlung zu tun hat. Die Branche kann sich darauf einrichten, dass die Aufsicht hier wesentlich aktiver werden wird. Sie hat dafür gute Gründe, schreibt Herbert Fromme.

Warum die BaFin so stark auf die Wohlverhaltensaufsicht setzt

Die BaFin wird auch künftig einen großen Teil ihrer Aufsichtspraxis der sogenannten Wohlverhaltensaufsicht widmen. „Sie steht für uns gleichberechtigt neben der prudenziellen Aufsicht“, sagte Julia Wiens, die oberste Versicherungsaufseherin der Behörde, bei einem Vortrag in Köln. Die BaFin will weiterhin nicht nur prüfen, wie solide die Versicherer finanziell aufgestellt sind, sondern auch, wie fair sie ihre Kunden behandeln. Wiens nahm unter anderem Versicherungsvereine aufs Korn, für die strengere Regeln gelten.

Axa macht mehr Gewinn und lässt die Finger von Run-off

Die Axa hat im Geschäftsjahr 2025 sowohl ihre Beitragseinnahmen als auch den Gewinn gesteigert. Bereinigt um Sondereffekte kletterte das Ergebnis um 6 Prozent auf 8,4 Mrd. Euro. Damit sieht sich der Konzern auf einem gutem Weg, die selbstgesetzten Ziele zu erreichen. Am wiederbelebten Run-off-Markt will sich Konzernchef Thomas Buberl vorerst nicht beteiligen.

Zwischen Riester-Falle und Win-Win-Win-Situation

Gelungene Reform oder Rohrkrepierer? Der Bundestag hat sich am Donnerstag in erster Lesung mit den Plänen der Bundesregierung für die staatlich geförderte private Altersvorsorge beschäftigt. Mit ihnen soll ein Neustart nach der als gescheitert geltenden Riester-Rente gelingen. Doch Vertreter der Opposition hatten wenig gute Worte für die Maßnahmen.

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