Leute – Aktuelle Personalien Der Vorstand des Verbands der privaten Krankenversicherung (PKV) hat einen Nachfolger für Verbandsdirektor Volker Leienbach bestimmt. Florian Reuther (Bild), zurzeit Geschäftsführer und Leiter der Rechtsabteilung im PKV-Verband, wird im Februar 2019 neuer Chef-Lobbyist der Branche. Dann geht Leienbach in den Ruhestand. Außerdem: Amanda Blanc wird im vierten Quartal 2018 Chefin für die Regionen Europa, Naher Osten und Afrika bei der Zurich und rückt in die Konzernleitung auf. Sie übernimmt die Funktionen von Gary Shaughnessy, der aus gesundheitlichen Gründen kürzer tritt. Der frühere Swiss Re-Chef Michel Liès wurde wie erwartet zum Zurich-Verwaltungsratspräsidenten gewählt.
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Aon verlässt Bardo-Verband
Der Kreditversicherungsmaklerverband Bardo hat ein wichtiges Mitglied verloren. Aon Credit Deutschland hat den Verein mit Sitz in Hamburg verlassen. Die Aon-Tochter soll sich – wie andere Spezialeinheiten im Unternehmen auch – stärker auf die internationale Zusammenarbeit mit Kollegen aus anderen Ländergesellschaften konzentrieren, so der Konzern. Länderspezifische Besonderheiten und Initiativen müssten dafür in den Hintergrund treten, teilte Aon mit. Bardo glaubt, den Verlust des Gründungsmitglieds verschmerzen zu können.
Wehling verlässt den GDV
Leute – Aktuelle Personalien Axel Wehling, Mitglied der Geschäftsführung des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV), verlässt den Verband Ende des Jahres mit bislang unbekanntem Ziel. Entsprechende Informationen des Versicherungsmonitors bestätigte der GDV. Wehling spielte vor allem bei der Vorbereitung und Umsetzung von Solvency II eine große Rolle. Über einen Nachfolger wollte der Verband nichts sagen. Neben Wehling besteht die fünfköpfige GDV-Geschäftsführung aus ihrem Vorsitzenden Jörg Freiherr Frank von Fürstenwerth, Bernhard Gause, Peter Schwark und Klaus Wiener.
Swiss Re setzt auf Big Data
Swiss Re sieht in der Auswertung von Big Data mittels künstlicher Intelligenz und anderen modernen Technologien großes Potenzial für den künftigen Geschäftserfolg. Die Zeit des Experimentierens habe Swiss Re hinter sich, sagte Unternehmenschef Christian Mumenthaler auf dem Investorentag. So arbeitet der Rückversicherer an einer Plattform namens „Stargate“, die tausenden Mitarbeitern die Auswertung großer Datenmengen ermöglichen soll. Technologie könne Swiss Re entscheidend helfen, die eigenen Stärken auszubauen, sagte Mumenthaler.
Swiss Re relativiert Softbank-Einstieg
Der Schweizer Rückversicherer Swiss Re erwartet, dass die diskutierte Beteiligung von Softbank an der Gesellschaft 10 Prozent des Aktienkapitals nicht übersteigen wird. Ursprünglich war von bis zu einem Drittel die Rede gewesen. Allerdings ist der Ausgang der Gespräche weiterhin offen, Swiss Re-Chef Christian Mumenthaler hielt sich beim Investorentag mit Details zurück. Swiss Re könnte von der starken Positionierung des japanischen Mischkonzerns im Technologie- und Telekommunikationsbereich profitieren.
Run-off: Wundermittel oder Teufelszeug?
Meinung am Mittwoch Der Verkauf von Lebensversicherungsbeständen an Abwicklungsplattformen hat in den vergangenen Monaten für Schlagzeilen und überwiegend negative Reaktionen von Politik und Verbraucherschützern gesorgt. Ökonomisch betrachtet ist es keine Überraschung, dass Versicherer gebundenes Kapital freisetzen wollen, um in vielversprechendere Bereiche und neue Prozesse zu investieren. Dabei dürfen die Interessen der Kunden nicht vernachlässigt werden. Bei der Auswahl des Abwicklungsunternehmens ist Sorgfalt geboten.
Willis Re: Hoffnung auf höhere Preise zerschlagen
Der Rückversicherungsmakler Willis Re hat gute und schlechte Nachrichten für die Rückversicherer. Die schlechte Nachricht: Auch in den Vertragsverhandlungen zum 1. April ist es den Anbietern wieder nicht geglückt, die erhofften starken Preiserhöhungen durchzusetzen – trotz der hohen Hurrikan-Schäden im vergangenen Jahr. Die gute: Die Kunden kaufen wieder mehr Rückversicherungsschutz und bescheren den Rückversicherern damit trotzdem Chancen auf Prämienwachstum. Manch ein Erstversicherer kauft gleich einen ganzen Rückversicherer.
Scor: Rousseau ersetzt Gentsch
Leute – Aktuelle Personalien Der französische Rückversicherer Scor hat Laurent Rousseau (Bild) zum stellvertretenden CEO für den Schaden- und Unfallbereich bestellt und in seine Konzernleitung geholt. Der langjährige Spartenchef Benjamin Gentsch verlässt den Konzern. Außerdem: Der Vorstand der Ergo Österreich stellt sich neu auf. Christian Diemaier verantwortet ab dem 1. April 2018 beim Beratungsunternehmen Sopra Steria Consulting den Geschäftsbereich Insurance. Christian Kussmann wird bei der Gothaer zum 1. Oktober 2018 die neu geschaffene Stelle des Leiters Komposit Vertriebsunterstützung antreten.
Kliniken und Pflegeheime für Versicherer interessanter
Durch die niedrigen Zinsen sind die Versicherer auf der Suche nach renditeträchtigen Anlagen und finden Immobilien immer interessanter. Doch die klassischen Nutzungsarten – Wohnen, Einzelhandel, Büros und Logistik – sind begehrt und heiß umkämpft. Alternative Nutzungsarten rücken in den Fokus des Interesses. Dazu gehören Senioren-Wohnungen, Krankenhäuser und andere Gesundheitsimmobilien. Dabei konkurrieren Versicherer mit wohlhabenden Privatleuten.
Buberl: „Ich habe nicht zu viel bezahlt“
Axa-Weltchef Thomas Buberl versucht, wegen des Kaufs des Rivalen XL aus der Defensive zu kommen. Die Übernahme hatte für einen heftigen Kursrückgang der Axa-Aktie gesorgt, viele Anleger sind skeptisch. Im Interview mit Süddeutscher Zeitung und Versicherungsmonitor erläutert Buberl, warum der Kaufpreis von 12 Mrd. Euro keineswegs zu hoch ist und wie er die Investoren zurückgewinnen will: Er nutzt die XL-Übernahme, um die Axa strategisch zu verändern. Buberl leugnet die Risiken nicht, betont aber, dass sie mehrheitlich in den Händen der Axa-Führung liegen. Er bekennt sich zu Partnerschaften mit Online-Unternehmen und äußert sich zur Zukunft Europas und seinen Wünschen an die […]
Walmart sucht Krankenversicherer
Der US-Einzelhandelskonzern Walmart verhandelt über den möglichen Kauf des Krankenversicherers Humana. Eine entsprechende Meldung des Wall Street Journal haben die beiden Unternehmen nicht dementiert. Allerdings handele es sich um eine frühe Phase der Gespräche, hieß es. Sollte es zu einem Deal kommen, wäre das die zweite Übernahme eines Krankenversicherers durch einen US-Einzelhändler in wenigen Monaten: Die Apotheken- und Drogeriekette CVS übernimmt den Versicherer Aetna für 68 Mrd. Dollar. Dahinter steht die Furcht vor dem Vordringen des Onlinehändlers Amazon in das Gesundheitswesen und das Problem, noch Kunden in die Läden zu bekommen.
Swiss Re stellt sich Analysten
Was die Woche bringt An dieser Stelle nehmen wir die Themen der kommenden Woche in den Blick und stellen wichtige Branchentermine vor. Dieses Mal: Swiss Re lädt zum Investorentag und die Allianz Leben veranstaltet einen Workshop zur Robo-Beratung in der Lebensversicherung.
Der GDV wird abgewickelt
Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) geht in die Abwicklung. Das teilte das Präsidium des Verbandes am 1. April mit. Aktuell führen die deutschen Versicherer Gespräche mit dem EU-Branchenverband Insurance Europe in Brüssel über eine Übernahme des GDV. Der größte deutsche Versicherer Allianz begrüßte den Schritt. „So ein Verbands-Run-off ist keineswegs einzigartig“, sagte eine Sprecherin. „Wir waren als Allianz maßgeblich daran beteiligt, in den 90er Jahren drei Versichererverbände erfolgreich aufzulösen.“ Für die Lobbyarbeit in Berlin soll sich die entsprechende Abteilung des GDV in eine private PR- und Lobby-Agentur umwandeln, die wahrscheinlich unter dem Namen InsComPR agieren wird. Nachtrag vom 3. […]
Frankfurter Leben übernimmt C&A-Pensionskasse
Der Abwicklungsspezialist Frankfurter Leben übernimmt die Pensionskasse der Cofra-Gruppe, die der Familie Brenninkmeijer gehört und zu deren Tochterunternehmen die Bekleidungskette C&A gehört. Die Prudentia Pensionskasse verwaltet 50.000 Verträge mit rund 1,8 Mrd. Euro Kapitalanlagen. Damit hat die Frankfurter Leben, die dem chinesischen Investor Fosun gehört, bereits den vierten Deal abgeschlossen und kommt jetzt auf 700.000 Verträge mit 10 Mrd. Euro Kapitalanlagen.
Softbank will 9,6 Mrd. Dollar-Anteil an Swiss Re
Ein Deal zwischen dem japanischen Telekom- und Technologiekonzern Softbank und der Swiss Re wird wahrscheinlicher. Die Japaner verhandeln nach einem Bloomberg-Bericht über einen Anteil von 25 Prozent und wollen dafür bis zu 9,6 Mrd. Dollar zahlen. Swiss Re teilte mit, dass der Verwaltungsrat eine Beteiligung prüft. Ob es zu einer Einigung kommt, sei aber noch ungewiss, so eine Stellungnahme des Rückversicherers.














