Exklusiv Bei der Signal Iduna Krankenversicherung sind die Würfel gefallen. Der Dortmunder Versicherer wird gemeinsam mit dem Anbieter Research Industrial Systems Engineering (RISE) eine elektronische Patientenakte für seine Kunden entwickeln. RISE gestaltet auch für einen Großteil der gesetzlichen Krankenkassen eine solche Akte, von den Erfahrungen will die Signal Iduna profitieren. Damit das digitale Angebot nicht an den Interessen der Versicherten vorbei geht, bezieht der Versicherer 100 Kunden als Testgruppe in die Ausgestaltung ein. Die Akte soll auch anderen Krankenversicherern offenstehen. … Lesen Sie mehr ›
Das niederländische Gesundheits-Start-up Siilo erhält in einer Series A-Finanzierungsrunde 9,5 Mio. Euro frisches Kapital. Leitinvestor ist Heal Capital, der Spezialfonds für digitale Entwicklungen, den die privaten Krankenversicherer (PKV) aufgelegt haben. Es ist das erste Investment des Fonds, der im vergangenen Jahr an den Start gegangen ist. Siilo hat eine App zum sicheren Austausch von Nachrichten zwischen Fachkräften aus dem Gesundheitswesen entwickelt. Philips Health Technology Venture und EQT Ventures waren als weitere Investoren an der Runde beteiligt. … Lesen Sie mehr ›
Vor rund anderthalb Jahren hat der österreichische Versicherer Uniqa in Ungarn die Online-Marke Cherrisk gegründet. Jetzt kommt das Start-up, das digitale Hausrat-, Reise- und Unfallversicherungen anbietet, nach Deutschland. Das Insurtech belohnt mit einer App Kunden mit virtuellen Kirschen für gesundheitsbewusstes und sichereres Verhalten, die sie in Warengutscheine und Prämienrabatte eintauschen oder spenden können. Dieses „Cherry Picking“ verhilft dem Versicherer nicht nur zu mehr Kundeninteraktion, sondern auch zu besseren Schadenquoten. … Lesen Sie mehr ›
Exklusiv Während die Allianz noch an ihrer Plattform Heymoney bastelt, ist ein Start-up aus Leipzig mit ähnlichem Konzept bereits auf den Markt gekommen. Das Unternehmen mit dem selbstbewussten Namen Wechselgott bietet auf Grundlage von Bankkontodaten die Verwaltung und den Wechsel von Strom- und Gasverträgen an. Der Bereich Versicherungen soll im Laufe des Sommers hinzukommen. Die Philosophie dahinter: Jeder Klick, den der Kunde noch selbst machen muss, ist einer zuviel. … Lesen Sie mehr ›
Die wirtschaftliche Krise ist längst nicht vorüber, Kurzarbeit und Entlassungen sind in vielen Branchen an der Tagesordnung – und mitten in dieser Zeit startet die Gothaer ein neues Programm zur Mitarbeitergewinnung. Denn der Bedarf an Fachkräften, gerade in Bereichen wie der IT, ist noch immer vorhanden. Über eine eigene App können die Beschäftigten der Gothaer offene Stellen empfehlen und damit Punkte und Belohnungen sammeln. … Lesen Sie mehr ›
Exklusiv Das Insurtech Moneymeets will die Finanzberatung digitalisieren. Der Onlinemakler definiert sich als Technologieanbieter von Robo-Advisor-Lösungen und bietet Banken und Versicherern einen digitalen Versicherungsordner an. Die Kölner spüren die Krise, dennoch läuft es für die Digitalisierer gut. „Wir machen mehr Geschäft als vorher, weil die Digitalisierung in Zeiten von Corona in der Finanzindustrie durchschlägt“, sagt Moneymeets-Mitgründer Johannes Cremer im Interview mit dem Versicherungsmonitor. Trotz des Ausnahmezustands laufen mit Versicherern und Banken Gespräche über Kooperationen. Für Insurtechs und Fintechs, die auf Endkunden zielen, sieht Cremer durch die Krise getrübte Zukunftsaussichten. … Lesen Sie mehr ›
Der junge Kunstversicherer Arte Generali hat seine App zur Verwaltung und Online-Bewertung von Sammelstücken auf den deutschen Markt gebracht. Weitere Funktionen sollen in Zukunft folgen, darunter die Möglichkeit zur Schadenmeldung. Die Technologie soll das Leben der Kunden erleichtern – und Arte Generali dabei helfen, die Wachstumsziele zu erreichen. Die Gesellschaft hat sich vorgenommen, bis 2023 auf Beitragseinnahmen von 100 Mio. Euro zu kommen. … Lesen Sie mehr ›
Die Liechtensteiner Prosperity-Gruppe erweitert ihr Angebot und bietet ihren Endkunden ab Anfang Juni auch Banking-Funktionen an. Dabei setzt Prosperity auf eine App des Technologie- und Softwareanbieters Finleap Connect und der ebenfalls von Finleap aufgebauten Banking-Plattform Solaris Bank. Finleap Connect tritt bei der Anwendung „Digital Bank“ als Marke in den Hintergrund. … Lesen Sie mehr ›
Exklusiv Um die Corona-Pandemie in den Griff zu bekommen, bringen immer mehr Entwickler spezielle Smartphone-Apps auf den Markt. Mit einigen registrieren Nutzer ihre Krankheitssymptome, andere verfolgen mögliche Infektionskontakte zurück. Wolf-Tassilo Böhm, auf Datenschutz spezialisierter Anwalt und Senior Associate bei der Wirtschaftskanzlei Latham & Watkins in Frankfurt, rät Versicherern, sich mit der App der europäischen Organisation PEPP-PT und ähnlichen Lösungen auseinanderzusetzen. Die PEPP-PT-App wird derzeit getestet und soll in Kürze live gehen. Das Programm könne insbesondere Krankenversicherern wichtige Dienste leisten, sagt Böhm. … Lesen Sie mehr ›
Versicherungsmonitor O-Ton Die Corona-Krise wird schnell zu großen Veränderungen in Gesellschaft und Versicherungswirtschaft führen, sagt Wefox-Gründer und Chef Julian Teicke im ausführlichen O-Ton-Interview. Teicke berichtet von „erschreckenden Erfahrungen“ mit manchen Investoren, die in der Krise merkwürdig agieren. Bei Investoren und Fintechs trenne sich die Spreu vom Weizen. Teicke spricht über die Zukunft des persönlichen und des digitalen Vertriebs, berichtet von den Homeoffice-Parties der Wefox-Mitarbeiter und von der kostenlosen Öffnung „für alle Makler auf der Welt“ der Wefox-Plattform, allerdings in abgespeckter Form. … Lesen Sie mehr ›
Leute – Aktuelle Personalien Der digitale Krankenversicherer Ottonova hat seit dem 1. März 2020 zum ersten Mal einen Chief Information Officer. Unternehmenschef Roman Rittweger hat Peter Bauer geholt, der 14 Jahre für die Munich Re gearbeitet hatte – zuletzt neun Jahre in Abu Dhabi beim Aufbau eines Krankenversicherers. Von Ottonova ist Bauer begeistert. … Lesen Sie mehr ›
Nachschlag – Der aktuelle Kommentar Wenn sich der innere Schweinehund mal wieder durchsetzt und der Abend auf dem Sofa statt mit Joggen endet, lässt sich ein Handy-Schrittzähler noch vergleichsweise leicht überlisten. Bei einer App oder dem Dongle, der das Fahrverhalten aufzeichnet, ist das deutlich schwieriger. Dafür trickst die Technik manchmal den Nutzer aus – wie junge Telematik-Kunden in Großbritannien jetzt leidvoll erfahren mussten. … Lesen Sie mehr ›
Kfz-Versicherer in Deutschland verzetteln sich mit Digitalisierungsprojekten, die einen vergleichsweise geringen Effekt auf den Betrieb haben. Nach Ansicht von Oliver Lang, Chef des Digitalversicherers One aus dem Hause Wefox, machen vor allem viele große Gesellschafen den Fehler, zuerst die Schadenbearbeitung zu digitalisieren. „Das ist schön nach außen und ein netter Marketing-Gag, aber betriebswirtschaftlich völliger Humbug“, sagte er auf einer Fachkonferenz in Köln. Für die Digitalisierung sieht One in anderen Bereichen viel mehr Potenzial. … Lesen Sie mehr ›