Archiv ‘Corona’

Markenwert: Allianz ist nicht mehr die Nummer Zwei

Die Corona-Pandemie hat für Verschiebungen im Ranking der wertvollsten Versicherer der Welt gesorgt. Das zeigt ein aktueller Bericht des Beraters Brand Finance. Zwar belegt der chinesische Versicherungsgigant Ping An trotz heftiger Einbußen auch in diesem Jahr wieder den ersten Platz, doch danach folgt nicht – wie in den vergangenen Jahren – die Allianz, sondern ein weiterer chinesischer Versicherer. Insgesamt stammen fünf der zehn wertvollsten Versicherungsmarken aus China. … Lesen Sie mehr ›

LVM legt in Kfz weiter zu

Der Landwirtschaftliche Versicherungsverein Münster (LVM) blickt zufrieden auf das vergangene Geschäftsjahr zurück. Der Versicherer konnte in allen Sparten wachsen und die Beiträge insgesamt um 3,9 Prozent auf 3,9 Mrd. Euro steigern. Auch in der umkämpften Kfz-Sparte konnte das Unternehmen erneut zulegen. Vor dem Hintergrund der gesunkenen Fahrleistung der Kunden und des damit verbundenen rückläufigen Schadenaufkommens steckt der LVM 46 Mio. Euro in Maßnahmen zur Preissenkung und -stabilisierung in der Kfz-Sparte. … Lesen Sie mehr ›

Hannoveraner Versicherer planen Impf-Aktion

Die Versicherungsunternehmen in Hannover planen ein gemeinsames Impfangebot für die mehr als 12.000 Beschäftigten des Standortes. Die Initiative hat der Talanx-Konzern gestartet, die Impfungen sollen in einem Gebäude des HDI stattfinden. Ein Dienstleister soll bei Logistik und Personal unterstützen. Neben den Talanx-Unternehmen sind sechs weitere Versicherer und eine Krankenkasse dabei. … Lesen Sie mehr ›

Coya steigert Beiträge und verringert Verlust

Dieses Unternehmen hat große Ziele: 2018 verkündete das Berliner Insurtech Coya, Europas größter Digitalversicherer werden zu wollen. Der Weg dahin ist noch weit, auch wenn Coya für das zweite volle Geschäftsjahr einen deutlichen Beitragszuwachs von 0,8 Mio. Euro auf 2 Mio. Euro melden kann. Der Verlust ging ebenfalls zurück. Dazu trug bei, dass die üblichen Anfangsinvestitionen zunehmend erledigt sind – und Coya sein Geschäftsmodell verändert hat. … Lesen Sie mehr ›

Hanse Merkur wächst trotz Corona-Einbrüchen

Die Hanse Merkur musste im vergangenen Jahr aufgrund der Pandemie herbe Einschläge in der Reiseversicherung hinnehmen. Die Beiträge gingen um 33,3 Prozent auf rund 160 Mio. Euro zurück. Dass der Versicherer dennoch unter dem Strich eine positive Bilanz ziehen kann, hat er der guten Entwicklung in der privaten Krankenversicherung und der Lebensversicherung zu verdanken. Auch mit dem Kapitalanlageergebnis ist das Unternehmen zufrieden. Es erreichte im Corona-Jahr einen neuen Höchstwert. … Lesen Sie mehr ›

Sondergewinne führen zu Diskussionen

Die Versicherer erzielen hohe Sondergewinne in der Pandemie – weniger Unfälle und weniger Einbrüche sorgen für einen deutlich geringeren Schadenaufwand. Die HUK-Coburg ist vorgeprescht, sie zahlt ihren Kunden fast eine Viertelmilliarde zurück. Das setzt die anderen Gesellschaften erheblich unter Druck. Hier einige Reaktionen aus der Branche. … Lesen Sie mehr ›

Begutachtungen aus der Ferne kommen gut an

Pflegebedürftige sind mit der telefonischen und digitalen Begutachtung genauso zufrieden wie mit dem Hausbesuch durch Ärzte oder Pflegekräfte. Das zeigt die Erfahrung von Medicproof, dem medizinischen Dienst der privaten Krankenversicherer (PKV). Die Corona-bedingten Veränderungen im Begutachtungsverfahren haben aus Sicht der Pflegebedürftigen und ihrer Angehörigen offenbar keinen negativen Einfluss auf die Qualität. Langfristig setzt Medicproof auf einen Mix aus digitaler Begutachtung und persönlichem Besuch. … Lesen Sie mehr ›

Howden besorgt um Absicherung immaterieller Werte

Ein immer größerer Teil der weltweiten Wirtschaftsleistung basiert auf immateriellen Vermögensgegenständen wie Daten, Software, Marken, Humankapital und Kundenbeziehungen. Im Gegensatz zu materiellen Werten wie Anlagen, Maschinen und Gebäuden sind diese aber größtenteils nicht versichert, schreibt der Makler Howden in einem Bericht. Das liegt auch daran, dass die Versicherer zu stark an traditionellen Deckungskonzepten und Underwriting-Strategien festhalten. Nicht greifbare Vermögenswerte unterliegen „unsichtbaren“ Risiken, die mit neuartigen Versicherungslösungen abgesichert werden müssen. … Lesen Sie mehr ›

Eiopa will teure Fondspolicen angehen

Fondsgebundene Lebensversicherungen werden in Zeiten der niedrigen Zinsen oft als Alternative zur klassischen Lebensversicherung angepriesen. Der Sparer soll von Aktienkursen profitieren, Garantien gibt es dafür keine. Allerdings sind die Kosten für die Policen oft sehr hoch, moniert die europäische Versicherungsaufsicht Eiopa. Sie will in einem Konsultationspapier das Thema angehen und Kriterien festlegen, wann bei einem fondsgebundenen Vertrag das Preis-Leistungs-Verhältnis nicht mehr stimmt. … Lesen Sie mehr ›

HUK-Coburg zahlt 225 Mio. Euro zurück

Die HUK-Coburg zahlt ihren Mitgliedern und Kunden wegen des 2020 gesunkenen Schadenaufwands 185 Mio. Euro zurück – zwischen 2,5 Prozent und 20 Prozent des Beitrags. Dazu kommen 40 Mio. Euro an Rückzahlungen wegen geringerer Fahrleistungen. Das kündigte Konzernchef Klaus-Jürgen Heitmann an. Damit setzt der Marktführer in der Kfz-Versicherung die Konkurrenz heftig unter Druck. Die Gruppe spürt deutliches Wachstum im Online-Vertrieb. Nicht so toll steht der Lebensversicherer da, die Solvenzquote ist schlecht. … Lesen Sie mehr ›

Captives werden beliebter

Firmeneigene Versicherer sind für Industriekunden attraktiver. Wegen steigender Prämien und verschärfter Bedingungen infolge der Corona-Pandemie sehen laut dem Swiss Re Institute immer mehr Unternehmen in Captives eine Alternative zum traditionellen Versicherungsschutz. Der Trend in Richtung Captives greift danach von Nordamerika und Europa auch auf Asien und Lateinamerika über. In den reiferen Märkten sehen auch mittelgroße Unternehmen zunehmend die Vorteile von solchen Modellen – ohne dafür unbedingt selbst einen Versicherer aufsetzen zu müssen. … Lesen Sie mehr ›

Herbert Fromme

Megatrends bei Insurtechs

 Herbert Frommes Kolumne  Satte 7,1 Mrd. Dollar haben Investoren 2020 in Insurtechs gepumpt. Die Rekordzahl deutet an, dass die Unternehmen erwachsen werden und eine ernsthafte Rolle im Markt spielen. Es zeichnet sich eine Reihe von Megatrends ab: Börsengänge auf der einen Seite, Finanzierungsprobleme für kleine und mittelgroße Insurtechs auf der anderen Seite. Und: Milliardenschwere Börsengänge von einstigen kleinen Start-up-Buden deuten auf eine schnelle Entwicklung hin. … Lesen Sie mehr ›

Crebita: Digitale Kreditversicherung ist möglich

Die Kreditversicherung gilt als beratungsintensiv. Das macht einen Online-Abschluss schwierig. Das ist jedenfalls die gängige Meinung. Das Insurtech Crebita ist vor rund zwei Jahren mit dem Ziel gestartet, das Gegenteil zu beweisen. Mithilfe eines eigenen Algorithmus und der Zusammenarbeit mit der R+V hat das Kölner Start-up den kompletten Abschluss von Kreditversicherungen digitalisiert. Die Pandemie hat dem automatisierten Underwriting des Start-ups allerdings einen Dämpfer verpasst. In anderen Bereichen ist die Corona-Krise hingegen zuträglich. … Lesen Sie mehr ›