Seit Anfang dieses Jahres ist der Düsseldorfer Versicherer Ergo Kooperationspartner der deutschen Fußball-Nationalmannschaft. Doch mit der umstrittenen Weltmeisterschaft in Katar muss sich die Ergo nun vor allem unangenehmen Fragen zu der Zusammenarbeit mit dem Deutschen Fußballbund (DFB) stellen. Aktuellster Kritikpunkt: das Verbot der One-Love-Armbinden. Anders als der Lebensmittelhändler Rewe reagiert Ergo eher passiv auf die Entscheidung des DFB. … Lesen Sie mehr ›
Die Barmenia ist im vergangenen Jahr in der Krankenzusatzversicherung kräftig gewachsen. Mehr als 400.000 Kunden haben die Wuppertaler neu dazugewonnen, zeigt eine Analyse der Ratingagentur Assekurata. An die Spitze der Anbieter mit dem größten Bestand an Zusatzversicherten schaffen sie es damit aber nicht. Die Ergo-Tochter DKV führt die Liste trotz leichter Verluste unangefochten an. Zu den größten Verlierern gehören die Signal Iduna und die Continentale. … Lesen Sie mehr ›
Wochenspot – der Podcast Einmal in der Woche gibt es den Versicherungsmonitor auch zum Hören. In dieser Ausgabe sprechen die Redakteurinnen Katrin Berkenkopf (rechts) und Nina Nöthling über die Fußball-WM in Katar und die Rolle der Versicherer. Die Weltmeisterschaft ist umstritten wie keine zuvor und mehr noch als die Olympischen Spiele im Frühjahr in China. Vielleicht auch deshalb halten sich die Anbieter mit Äußerungen zurück – ganz im Gegensatz zu Investments in Katar. Und den künftigen Weltmeister kennen sie bereits. … Lesen Sie mehr ›
Meinung am Mittwoch Um mit den Anforderungen der Auto- und Mobilitätsindustrie Schritt halten zu können, bedarf es zentraler Versicherungsplattformen, die skalierbare Lösungen für die jeweilige Marktsituation anbieten. Der strategische Versicherungspartner wird zu einer Art Orchestrator und Infrastrukturprovider für alle automobilen Versicherungsfragen, ohne jedoch zwangsläufig immer auch Risikoträger sein zu müssen. Die Kombination aus klar definiertem Geschäftsmodell, digitaler Innovationskraft und automobiler Expertise, die dazu nötig ist, gibt es jedoch nicht umsonst. … Lesen Sie mehr ›
Leute – Aktuelle Personalien Noch hat das Unternehmen offiziell nichts verlauten lassen. Aber nach Informationen des Versicherungsmonitors steht jetzt fest, dass Jens-Daniel Florian-Jansen (Bild) die Position als neuer Deutschlandchef des Großmaklers Marsh übernimmt. Außerdem: Oliver Struck hat seinen Job als Leiter der BaFin-Pressestelle aufgegeben und ist bei der Behörde seit dem 1. November 2022 als Leiter eines Fachaufsichtsreferats im Bereich der Versicherungsaufsicht tätig. Und Babette Sybertz, Head of Strategic Topics bei der Ergo, wechselt 2023 zur Konzernmutter Munich Re. … Lesen Sie mehr ›
Leute – Aktuelle Personalien Ursula Deschka verlässt die Ergo Deutschland. Die bisherige Vorständin bleibt dem Konzern aber erhalten. Sie wird Chief Executive Officer für die baltischen Staaten Estland, Lettland, Litauen. Eine Nachfolgerin oder ein Nachfolger bei Ergo Deutschland steht noch nicht fest. Außerdem: Bei der Signal Iduna-Tochter Deurag steht jetzt der Nachfolger für Vertriebsvorstand Ulrich Scheele fest, der Maklerpool PMA bereitet einen Generationswechsel vor, Scor ernennt eine weitere Nachfolgerin für Kory Sorenson, und ein ehemaliger Axa-Vorstand arbeitet künftig für den Kölner Kardinal Rainer-Maria Woelki. … Lesen Sie mehr ›
Die Munich Re hat im dritten Quartal trotz hoher Naturkatastrophenschäden – insbesondere durch Hurrikan „Ian“ – 527 Mio. Euro verdient. Dabei profitierte der Konzern von seiner Erstversicherungstochter Ergo, die 446 Mio. Euro Gewinn beisteuerte, aber auch von Währungsgewinnen im Volumen von 846 Mio. Euro bei einem ansonsten schwachen Kapitalanlageergebnis. Für das Gesamtjahr zeigte sich Finanzchef Christoph Jurecka bei der Vorstellung der Ergebnisse zuversichtlich. Das Gewinnziel von 3,3 Mrd. Euro steht. … Lesen Sie mehr ›
Leute – Aktuelle Personalien Für Bettina Dietsche geht es vom Tochterunternehmen AGCS zum Mutterkonzern, die Allianz Gruppe. Seit November leitet sie die Personalabteilung des Versicherers. Sie will in ihrer neuen Position vor allem die digitale Transformation der Münchner vorantreiben. Außerdem: Die Ergo verstärkt ihr Schaden- und Unfallgeschäft, NAG-Mitglieder ziehen in die Tarifkommission des DBV ein, Roland Berger gewinnt einen Versicherungsexperten, PIB holt einen neuen COO für Europa und Yabeo bekommt einen dritten Partner. … Lesen Sie mehr ›
Meinung am Mittwoch Der Mobilitätsbedarf der Menschen verändert sich. Sie wollen Flexibilität und Bequemlichkeit bei der Auswahl ihrer Fortbewegungsmittel zu bezahlbaren Preisen. Versicherer, die im Ökosystem Mobilität eine aktive Rolle spielen wollen, müssen zu Spezialisten für automobile Versicherungslösungen werden. Entlang der Wertschöpfungskette bestehen vielfältige Anknüpfungspunkte für die Einbettung verschiedener Versicherungsangebote. … Lesen Sie mehr ›
Exklusiv Die Munich Re-Tochter Ergo hat eine Vereinbarung mit dem Mietwagenunternehmen Sixt geschlossen. Die Gesellschaft wird rund 10.000 der knapp 60.000 Sixt-Fahrzeuge in Deutschland versichern und dabei eine neue, datengetriebene Methode der Risikoanalyse verwenden. Herauskommen sollen deutlich passgenauere Tarife. … Lesen Sie mehr ›
Die Munich Re-Tochter Ergo versichert künftig die Elektrofahrzeuge des chinesischen Autoherstellers NIO. Er war Anfang Oktober mit einem Auto-Abo-Modell im deutschen Markt gestartet. Bestandteil des monatlichen Abo-Preises ist auch ein Haftpflicht- und Kaskoschutz von Ergo. Zudem wollen die beiden Unternehmen gemeinsam an weiteren innovativen Versicherungslösungen für NIO-Fahrzeuge arbeiten. … Lesen Sie mehr ›
Der Versicherungsmonitor begrüßt zum Oktober 2022 neue Kolumnisten. In der Rubrik „Meinung am Mittwoch“ dürfen sich unsere Leser auf spannende Beiträge freuen von Karsten Crede, Bijan Daftari, Thomas Olaynig und Caroline Schlienkamp. Für „Legal Eye – Die Rechtskolumne“ schreiben demnächst Sophie-Dorothee Enger, Martin Karwatzki, Isabelle Kilian und Frank Püttgen. Wir danken unseren bisherigen Kolumnisten sehr herzlich für ihre Arbeit. … Lesen Sie mehr ›
Exklusiv Der Rückversicherer Munich Re hält jetzt 100 Prozent am Münchener Softwareunternehmen Apinity, das sich auf Schnittstellen für die Versicherungswirtschaft, die Verbreitung von Software in der Branche und die Rolle als Marktplatz für Programme spezialisiert hat. Verkäufer ist die Allianz, die Apinity als Teil ihrer Tochter Syncier entwickelt hatte. Syncier ist gescheitert, deshalb braucht die Allianz auch die App-Spezialisten nicht mehr. Dem Rückversicherer kommen sie gerade recht. … Lesen Sie mehr ›
Exklusiv Die Munich Re-Tochter Ergo und Frank Wittholt, Vorstandschef der drei Lebensversicherer im internen Run-off, trennen sich. Der Konzern hat Wittholts Vertrag nicht verlängert. Aber was nach einer friedlichen Trennung zum Jahresende ausgesehen hat, wird gerade zum handfesten Streit, wie Branchenkreise berichten. Ein Punkt dabei dürfte die neue Run-off-Plattform Thipara sein, die Ergo auch Dritten anbieten will. Sie wird viel teurer als gedacht und ist immer noch nicht fertig. … Lesen Sie mehr ›