Archiv ‘Großschäden’

Wettlauf mit der Politik

Was die Woche bringt: An dieser Stelle nehmen wir die Themen der kommenden Woche in den Blick und stellen wichtige Branchentermine vor. Dieses Mal: Die Sommerunwetter im Münsterland und die Zahlenparade der Rückversicherer.

Starker Rückgang in Leben bei Generali Deutschland

Der Generali-Konzern hat in Deutschland im ersten Halbjahr einen heftigen Rückgang beim Neugeschäft und den Beitragseinnahmen in der Lebensversicherung verbucht. In der Schadenversicherung ging es dagegen aufwärts. Das entspricht der Linie des Chefs der Assicurazioni Generali, Mario Greco, der den Anteil der Schadenversicherung am Gesamtgeschäft steigern will.

Scor legt im Leben-Geschäft zu

Der Rückversicherer Scor hat den Trend der ersten drei Monate auch im zweiten Quartal fortgesetzt und die Bruttoprämien im Leben-Geschäft deutlich gesteigert. Der Grund ist unter anderem der Abschluss großer Neuverträge. Von den Flugzeugunglücken der vergangenen Wochen ist das Unternehmen nur wenig betroffen.

Coface rechnet mit Prämienanstieg

Der französische Kreditversicherer Coface erwartet für das Gesamtjahr 2014 einen moderaten Anstieg bei den Prämieneinnahmen und eine komfortable Schaden-/Kostenquote. Der Industrieversicherungsmakler Marsh geht unterdessen europaweit von steigenden Schäden in der Warenkreditversicherung aus.

Von Bomhard: Markt in schwierigem Zustand

Niedrigzinspolitik und hohe Liquidität in den Märkten haben den Rückversicherungsmarkt in einen schwierigen Zustand gebracht. Das sagte Munich Re-Vorstandschef Nikolaus von Bomhard vor Journalisten. In einer solchen Situation müssten die Unternehmen mit Innovationen reagieren, wenn sie überleben wollen. Von Bomhard fürchtet, dass die Geldpolitik bald so schwere Nebenwirkungen auslöst, dass sie die positiven Effekte zunichte machen.

Revirement bei der Allianz Versicherung

Karl-Walter Gutberlet, bei der Allianz Versicherung für das Maklergeschäft zuständig, geht im Frühjahr 2015 in den Ruhestand. Nachfolger wird Markus Hofmann, heute Vorstand für das Ressort Firmen. Dessen Nachfolger wird Jens Lison. Neu kommt Frank Sommerfeld. Außerdem: Wechsel in den Vorständen von Die Bayerische und Ergo Österreich.

Munich Re nur noch Nummer vier im Heimatmarkt

Der Rückversicherer Munich Re ist im Kerngeschäft Schaden- und Unfallrückversicherung nur noch die Nummer vier im deutschen Markt. Das zeigen Recherchen des Versicherungsmonitors. Marktführer ist die Deutsche Rück zusammen mit dem Verband öffentlicher Versicherer, der ebenfalls als Rückversicherer agiert. Wir veröffentlichen die genauen Zahlen der führenden Gesellschaften.

MH17: Umleitung hätte 66 Dollar pro Passagier gekostet

Um die Flugroute des Fluges MH17 der Malaysia Airlines ist ein Streit entbrannt. Kritiker werfen der Fluggesellschaft vor, aus Kostengründen den Flug nicht umgeleitet zu haben. Malaysia Airlines und die Regierung des Landes wehren sich. Die Luftfahrtversicherer müssen mit einem Schaden von 500 Mio. Euro oder mehr rechnen.

„Cyber wird derzeit irrsinnig gehypt“

Thomas Abel, geschäftsführender Gesellschafter der Funk-Gruppe, erklärt im Interview mit dem Versicherungsmonitor, warum er die Aufregung um das Thema Cyber für übertrieben hält und spricht über die Folgen, die ein weiterer Prämienabrieb bei Haftpflichtdeckungen im Heilwesenbereich hätte.

Stephen Voss neuer Leiter der Baden-Badener

Die Baden-Badener Versicherung bekommt mit Stephen Voss einen neuen Vorstandsvorsitzenden. Er löst Axel Schmitz an der Spitze des Unternehmens ab, der den Konzern Ende 2013 verließ. Bei Coface Finanz rücken Téva Perreau und Thomas Götting in die Geschäftsführung vor.

Ermittlungen gegen Debeka-Mitarbeiter

Die Staatsanwaltschaft Koblenz hat im Zuge der Überprüfung des Vertriebssystems der Debeka Ermittlungen gegen neun Mitarbeiter des Versicherers und fünf Angehörige des öffentlichen Dienstes eingeleitet. Die Behörde geht dem Anfangsverdacht nach, dass die sogenannten Tippgeber im öffentlichen Dienst den Debeka-Beschäftigten gegen Entgelt unberechtigterweise Daten von Beamtenanwärtern weitergegeben haben.

Moderate Schäden durch Naturkatastrophen

Naturkatastrophen im ersten Halbjahr 2014 haben die weltweite Assekuranz nach Angaben von Munich Re rund 17 Mrd. Dollar gekostet – weit weniger als in den Vorjahren. Der Rückversicherer glaubt allerdings nicht, dass sich dieser Trend fortsetzt. Die Versicherungswirtschaft müsse sich aufgrund des Klimawandels auf steigende Naturkatastrophenschäden einstellen.

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