Die DFV Deutsche Familienversicherung expandiert in Geschäftsfelder außerhalb der Kernsparten Krankenzusatz und Pflege. Das Unternehmen will in der Schadenversicherung stark wachsen, vor allem mit Hausrat- und Unfallpolicen. Das erläuterte Unternehmenschef Stefan Knoll aus Anlass des zehnjährigen Jubiläums. Knoll verteidigte die hohen Kostenquoten seines Unternehmens und zeigte sich äußerst selbstbewusst im Vergleich mit der Konkurrenz. Die Pflegeversicherung der Allianz sei deutlich schlechter als die der DFV. Demnächst können Kunden auch per Sprachcomputer Alexa mit der DFV Kontakt aufnehmen. … Lesen Sie mehr ›
In einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung zum Ende seiner Zeit als Vorstandsvorsitzender der Munich Re hat Konzernchef Nikolaus von Bomhard die Zukunft der Rückversicherung in rosigen Farben gemalt. Sein Unternehmen arbeite gern mit Insurtechs und habe keine Angst vor Google, aber auch der traditionelle Markt sehe gut aus. Die sinkenden Ergebnisse der vergangenen Jahre verteidigte von Bomhard. Er nahm Stellung zu seinen größten Fehlern – darunter die späte Umsetzung der Erkenntnis, dass Lebensversicherer mit Zinsgarantien erheblich unter Druck kommen. Beim bekannten Sex-Skandal der Ergo habe es Dinge gegeben, „die konnte ich mir einfach nicht vorstellen“. … Lesen Sie mehr ›
Der Talanx-Konzern erwartet für 2017 einen Gewinnrückgang von rund 100 Mio. Euro auf 800 Mio. Euro, weil Sonderfaktoren aus dem Jahr 2016 wegfallen und der Versicherer mit höheren Katastrophenschäden rechnet. Der Vorstand unter Konzernchef Herbert Haas bleibt vorsichtig. Aber eigentlich herrscht großes Selbstbewusstsein in Hannover. Das Unternehmen glaubt, beim Sorgenkind Privat- und Gewerbegeschäft in Deutschland endlich einen entscheidenden Schritt vorangekommen zu sein. Der Industrieversicherer hält seinen Turnaround für beendet, die Tochter Hannover Rück liefert gewohnt zuverlässig hohe Gewinne – und kauft nebenbei ein Lloyd’s-Syndikat. … Lesen Sie mehr ›
Hannover Rück hat im vergangenen Jahr 1,17 Mrd. Euro verdient und damit das ursprüngliche Gewinnziel von 950 Mio. Euro deutlich übertroffen. Der weltweit drittgrößte Rückversicherer profitierte von einer geringen Großschadenbelastung und einem Kapitalanlageergebnis, das höher als erwartet ausfiel. Das Prämienvolumen ging gegenüber dem Vorjahr dagegen zurück – unter anderem wegen des Preisdrucks in der Schadenrückversicherung. … Lesen Sie mehr ›
Was die Woche bringt An dieser Stelle nehmen wir die Themen der kommenden Woche in den Blick und stellen wichtige Branchentermine vor. Dieses Mal: Zukunftskongress der Bayerischen, Jahrespressekonferenzen von Allianz und Hannover Rück … Lesen Sie mehr ›
Der Rückversicherer Munich Re wagt sich in ein neues Geschäftsfeld vor. In den USA hat der Konzern zusammen mit dem Telematik-Spezialisten Drivefactor eine Telematik-App für Autofahrer auf den Markt gebracht. Damit können die Nutzer ihr Fahrverhalten messen und sollen bei besonnener Fahrweise Rabatte auf die Versicherungsprämie erhalten. Mit dem Vorstoß macht Munich Re Erstversicherern wie Allianz, HUK-Coburg und Axa Konkurrenz, die den noch jungen Markt erobern wollen. … Lesen Sie mehr ›
Der weltweit drittgrößte Rückversicherer Hannover Rück hebt sein Gewinnziel für 2017 um 50 Mio. Euro auf mehr als 1 Mrd. Euro an. Unternehmenschef Ulrich Wallin begründete den Schritt mit dem erfolgreichen Abschluss mehrerer einträglicher Verträge aus der Personenrückversicherung. In der Schaden-Rückversicherung hat die Gesellschaft in der Januar-Erneuerungsrunde unter dem Strich zugelegt, weil die Nachfrage nach sogenannten strukturierten Rückversicherungsverträgen deutlich angezogen hat. Mit solchen Verträgen lässt sich der Kapitalbedarf unter Solvency II reduzieren. … Lesen Sie mehr ›
Der Rückversicherer Hannover Rück hat im dritten Quartal dank geringer Großschäden mehr verdient als im Vorjahr und wird damit kaum Probleme haben, sein Gewinnziel von 950 Mio. Euro zu erreichen. Analysten gehen mittlerweile von einem Gewinn von rund 1 Mrd. Euro aus. Bei den kommenden Vertragserneuerungen im Januar wird es weiterhin Druck auf die Preise geben wird, so Finanzchef Roland Vogel. Die kommende Trump-Präsidentschaft in den USA bereitet ihm dagegen kaum Sorgen. … Lesen Sie mehr ›
Kommentar Die Wahl Donald Trumps zum US-Präsidenten stellt die Versicherungswirtschaft vor komplexe Herausforderungen. Ab heute müssen die Unternehmen mit heftigen Turbulenzen an den Kapitalmärkten rechnen, die nicht auf direkte US-Investments beschränkt bleiben. Längerfristig stellt sich die Frage, wie sich der Vormarsch der Populisten auf die Geschäftsmodelle gerade der global agierenden Versicherer auswirkt. Abgeschottete Märkte und Handelskriege nutzen ihnen nicht. … Lesen Sie mehr ›
Was die Woche bringt: An dieser Stelle nehmen wir die Themen der kommenden Woche in den Blick und stellen wichtige Branchentermine vor. Dieses Mal: Quartalszahlen von Munich Re, Hannover Rück, Generali, Zurich, MLP und Allianz. … Lesen Sie mehr ›
Der Rückversicherer Hannover Rück sieht Telematik-Tarife in der Kfz-Versicherung kritisch. Sie lohnen sich nach Einschätzung von Autoversicherungsexperte Andreas Kelb nur für Fahranfänger und Kfz-Flotten von Unternehmen. Stärker als die Telematik wird das autonome Fahren den Kfz-Markt verändern, sagte er beim Branchentreffen in Baden-Baden. Wie andere Experten rechnet Hannover Rück mit einem Rückgang des Prämienvolumens. Im kommenden Jahr werden die Prämien aber erst einmal anziehen. Kunden müssen mit Erhöhungen von durchschnittlich drei Prozent in der Kfz-Haftpflicht- und Vollkaskoversicherung rechnen. … Lesen Sie mehr ›
Der US-Rückversicherer Odyssey Re spürt die Unsicherheit seiner Kunden in Deutschland. Grund sind die Regeln der BaFin zu US-Rückversicherern und anderen Anbietern, deren Sitz außerhalb der Europäischen Wirtschaftszone liegt. Jetzt hat die US-Gesellschaft reagiert und einen Brief an ihre deutschen Kunden veröffentlicht, in dem sie Einzelheiten ihrer Gespräche mit der BaFin nennt. Der Tenor: Odyssey Re sieht nur wenige Einschränkungen. Auch Treffen mit Kunden seien weiter erlaubt, solange nur über allgemeine Fragen und nicht über spezifische Verträge gesprochen wird. … Lesen Sie mehr ›
Der zum Talanx-Konzern gehörende Rückversicherer Hannover Rück hat sich auf seinem Investorentag in London optimistisch präsentiert. Ein hoher Reservepuffer in der Schadenrückversicherung dürfte nach Ansicht der Unternehmensleitung ein positives Ergebnis sicherstellen. Besonders gut entwickelt sich offenbar auch das Finanzierungsgeschäft. Schwierigkeiten gibt es wohl mit dem US-Mortalitätsgeschäft. … Lesen Sie mehr ›