Wegen sinkender Preise wird die traditionelle Rückversicherung bei manchen Anbietern zunehmend unbeliebter. Viele Rückversicherer forcieren deshalb die Industrieversicherung. Der Weltmarktdritte Hannover Rück hält das nicht für die richtige Strategie. Bei der Versicherung großer Industrieunternehmen gebe es ähnliche Probleme wie in der Rückversicherung, sagte Konzernchef Ulrich Wallin beim Branchentreffen in Monte Carlo. Die Talanx-Tochter will stattdessen mit der Rückversicherung von Cyberrisken, der amerikanischen Sachrückversicherung, im Kredit- und Kautionsgeschäft und mit Lösungen zur Entlastung der Erstversicherer bei Solvency II wachsen. … Lesen Sie mehr ›
Der Berliner Lebensversicherer Protektor kommt der angestrebten Abgabe des alten Bestandes der Mannheimer Lebensversicherung näher. Die Hauptversammlung des Unternehmens, das den deutschen Lebensversicherern gehört, hat dafür am Dienstag die Voraussetzungen geschaffen. Zunächst sollen die noch aktiven Verträge auf eine neue Protektor-Tochter übertragen werden, von da aus zum Abwicklungsspezialisten Heidelberger Leben. Protektor wäre dann nur noch aktiv als gesetzlicher Sicherungsfonds für notleidende Lebensversicherungsbestände. … Lesen Sie mehr ›
An dieser Stelle nimmt sich unser Zeichner Konrad Lohrmann jeden Freitag ein Thema aus der Branche vor. Heute: Rückversicherer sehen eine Bodenbildung bei den Preisen. … Lesen Sie mehr ›
Waldbrände in Kanada und andere Naturkatastrophen haben zu einem deutlichen Gewinnrückgang beim weltweit drittgrößten Rückversicherer Hannover Rück im ersten Halbjahr geführt. Unter dem Strich verdiente der Konzern 486 Mio. Euro, das sind 8 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Finanzchef Roland Vogel sprach von einem „soliden Ergebnis“, Analysten hatten sich aber mehr erhofft. In der Schaden-Rückversicherung sanken die Bruttobeiträge um 7 Prozent. Hannover Rück begründet den Umsatzrückgang mit weiterhin niedrigen Preisen. … Lesen Sie mehr ›
Was die Woche bringt An dieser Stelle nehmen wir die Themen der kommenden Woche in den Blick und stellen wichtige Branchentermine vor. Dieses Mal: Halbjahreszahlen von Axa, Allianz SE und Hannover Rück. … Lesen Sie mehr ›
Die Hannover Rück spielt eine wichtige Rolle bei der Entwicklung und Verbreitung von Vitality, dem Versicherungsprogramm, das gesundes Verhalten belohnt. Entwickelt wurde es von dem südafrikanischen Versicherer Discovery, der deutsche Rückversicherer ist weltweit an der Einführung beteiligt. In Kontinentaleuropa hat die Generali die Lizenz dafür, sie wird in der kommenden Woche Einzelheiten zu ihrem Vitality-Programm nennen. Im Interview mit dem Versicherungsmonitor erklärt Hannover Rück-Vorstand Claude Chèvre, warum Vitality funktioniert – und für eine niedrigere Sterblichkeit und geringere Kündigungsquoten im betreffenden Kollektiv sorgt. … Lesen Sie mehr ›
Hannover Rück hat im ersten Quartal von geringen Großschäden in der Schaden-Rückversicherung profitiert, die Schaden- und Kostenquote lag bei nur 94,7 Prozent. Dass der Gewinn dennoch auf 271 Mio. Euro sank, erklärt der Rückversicherer mit Sondereffekten im zweistelligen Millionen-Bereich, von denen das Vorjahresergebnis profitiert hatte. Auf das laufende Jahr blickt Konzernchef Ulrich Wallin optimistisch. Er bestärkte das Gewinnziel von mindestens 950 Mio. Euro. … Lesen Sie mehr ›
Was die Woche bringt An dieser Stelle nehmen wir die Themen der kommenden Woche in den Blick und stellen wichtige Branchentermine vor. Dieses Mal: BaFin-Jahrespressekonferenz und Quartalszahlen … Lesen Sie mehr ›
Der Markt für Rückversicherungen ist nach wie vor herausfordernd: Das zur Verfügung stehende Kapital ist hoch und die Erstversicherer erhöhen weiter ihre Selbstbehalte, was die Nachfrage nach den Rückdeckungen sinken lässt. Die Ratingagentur A.M. Best hat der Branche daher einen negativen Ausblick verpasst. Insgesamt hält das Unternehmen europäische Rückversicherer für besser gewappnet als andere Gesellschaften, dem Gegenwind zu trotzen. … Lesen Sie mehr ›
An dieser Stelle nimmt sich unser Zeichner Konrad Lohrmann jeden Freitag ein Thema aus der Branche vor. Heute: Talanx sorgt sich weiter um das deutsche Privatkundengeschäft. … Lesen Sie mehr ›
Der Hannoveraner Talanx-Konzern hat seine Gewinnprognose für 2016 angehoben. Der Versicherer rechnet jetzt damit, 750 Mio. Euro zu verdienen. Bislang hatte er „über 700 Mio. Euro“ als Gewinnziel genannt. Vorstandschef Herbert Haas setzt auf weiteres Wachstum aus dem Privat- und Geschäftskundengeschäft im Ausland, die vollzogene Sanierung in der Industrieversicherung und weiterhin gute Zahlen des Rückversicherers Hannover Rück. Im Privatkundengeschäft in Deutschland sollen 2016 zusätzlich zu den 600 Stellen aus der Beschäftigungsgesellschaft weitere Stellen in der Vertriebsgesellschaft wegfallen. Die Zahl will das Unternehmen Mitte des Jahres nennen. … Lesen Sie mehr ›
Was die Woche bringt An dieser Stelle nehmen wir die Themen der kommenden Woche in den Blick und stellen wichtige Branchentermine vor. Dieses Mal: Bilanzpressekonferenzen bei Talanx und Baloise. Willis Towers Watson analysiert die Pensionsverpflichtungen der DAX-Konzerne. … Lesen Sie mehr ›
Die Aussichten für die Rückversicherung sind schlechter geworden, Berkshire Hathaway werde sich aber nicht aus der Branche zurückziehen, sagte Berkshire-Geschäftsführer Manfred Seitz auf einer Fachkonferenz. Im vergangenen Jahr hatte das Unternehmen die Beteiligung am Rückversicherer Munich Re deutlich reduziert. Das liege aber daran, dass das Investment nie eine strategische Beteiligung gewesen sei, sagte Seitz. … Lesen Sie mehr ›
Die Hannover Rück hat vergangenes Jahr einen Rekordgewinn von 1,15 Mrd. Euro erzielt. Der drittgrößte Rückversicherer profitierte von geringen Großschäden und einem überraschend starken Anlageergebnis. Beim Umsatz legten die Hannoveraner sowohl in der Schadenrückversicherung als auch in der Personenrückversicherung zu. Die Schaden- und Kostenquote lag bei 94,4 Prozent. Wie üblich gibt sich das Unternehmen bescheiden beim Jahresausblick. Aus einem Gewinnziel von „rund“ 950 Mio. Euro wird ein „mindestens“ 950 Mio. Euro. … Lesen Sie mehr ›
Versicherer und Rückversicherer sprechen sich gegen einen Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union aus. Sie fürchten negative Auswirkungen auf die wirtschaftliche Entwicklung, die Kapitalmärkte, Wechselkurse, Regulierung und den Arbeitsmarkt. Vor allem britische Gesellschaften sind sehr beunruhigt. Die Allianz hofft, dass sich Großbritannien knapp für einen Verbleib in der EU entscheiden wird. … Lesen Sie mehr ›