Leute – Aktuelle Personalien Gregor Köhler, einer der bekanntesten Manager in der deutschen Industrieversicherung, verlässt seinen Arbeitgeber Berkshire Hathaway zum 1. August. Köhler und das Unternehmen bestätigten Informationen des Versicherungsmonitors. Köhler habe um Aufhebung seines Vertrags gebeten, hieß es bei dem Unternehmen lediglich. Er selbst wollte zu dem Vorgang nicht weiter Stellung nehmen. Köhler verlässt nicht nur den Chefposten in der Düsseldorfer Niederlassung, sondern auch seine Board-Mitgliedschaft in der britischen Gesellschaft des Konzerns. … Lesen Sie mehr ›
Der Unterhaltungs- und Elektronikmarkt ist hart umkämpft, ständig kommen neue Modelle und Produkte auf den Markt. Groß- und Einzelhändler müssen Ware schnell wieder loswerden und senken deshalb die Preise. Das sorgt vor allem bei kleinen und mittleren Firmen für Liquiditätsengpässe, schreibt der Kreditversicherer Atradius. In den vergangen sechs Monaten sei die Zahl der Insolvenzen und der verspäteten Zahlungen an Lieferanten gestiegen. Dieser Trend werde sich auch in der zweiten Jahreshälfte fortsetzen. Auch sogenannte Umsatzsteuerkarusselle sorgen vermehrt für Firmenpleiten. … Lesen Sie mehr ›
Die Cyberversicherung bleibt die weltweit am schnellsten wachsende Sparte in der Gewerbe- und Industrieversicherung. Das Beratungshaus Finaccord prognostiziert in einer aktuellen Studie, dass die Sparte in den kommenden Jahren um mehr als 30 Prozent wachsen könnte. Das Volumen des Cybermarktes sei schwer zu beziffern, unter anderem weil es neben den eigenständigen Deckungen zahlreiche Paketlösungen im Markt gibt. Insgesamt kamen die Gewerbe- und Industrieversicherer in der Schadenversicherung laut Finaccord im vergangenen Jahr auf ein Prämienvolumen von 730 Mrd. Dollar. Am meisten Prämie floss für Haftpflichtdeckungen. Den meisten Versicherungsschutz kauften produzierende Unternehmen ein. … Lesen Sie mehr ›
Zahlreiche Satelliten umkreisen den Globus, vor allem auf der erdnahen Umlaufbahn sind immer mehr Flugkörper unterwegs. Ihre Zahl wird sich in den nächsten zehn Jahren nochmals vervielfachen, zeigt eine Studie des Industrieversicherers Swiss Re Corporate Solutions. Oftmals setzen Privatfirmen Konstellationen von hunderten bis tausenden kleinerer Satelliten in einer Mission ein. Dadurch steigt das Risiko von Kollisionen. Das stellt die Versicherer der Satelliten vor Herausforderungen, warnt der Industrieversicherer. Sie müssten neue Lösungen entwickeln. … Lesen Sie mehr ›
Axa-Chef Thomas Buberl war am Mittwoch in Hongkong und besuchte die dortigen Axa-Gesellschaften. Aber er ließ es sich nicht nehmen, den Sieg der französischen Fußball-Nationalmannschaft über Belgien in einem Tweet und auf Linkedin ausführlich zu loben. Die geheime Zutat zum Sieg sei Vertrauen, so Buberl, und lässt sich dann über Markenstrategie aus. Quasi nebenbei bestätigte die Axa per Pressemitteilung die bereits im März angekündigte neue Aufstellung des um die XL erweiterten Konzerns. … Lesen Sie mehr ›
Meinung am Mittwoch Der Protektionismus ist auf die Weltbühne zurückgekehrt. Mit unüberschaubaren Konsequenzen für Unternehmen. Wer heute auf dem internationalem Parkett Geschäft betreibt, muss die Lage weltweit kontinuierlich beobachten und stärker in die politische Risikoanalyse investieren. Am Ende bleibt die Frage: Was ist eigentlich noch alles vorstellbar? … Lesen Sie mehr ›
In der Flottenversicherung nahm im vergangenen Jahr die Zahl der Vollkaskoschäden zu, die durch mangelnde Fahrzeugkontrolle oder fehlende Aufmerksamkeit des Fahrers entstanden. Als Kostentreiber bei Reparaturen erwiesen sich auch die Assistenzsysteme. Bei gewerblich genutzten Kfz betrug der durchschnittliche Teilkaskoschaden 214 Euro, in der Vollkaskoversicherung waren es 679 Euro. Das zeigt eine Auswertung von über 50.000 Schäden durch den Leasing- und Fuhrparkmanagement-Spezialisten Lease Plan Deutschland. Bei vielen Schadenarten registrierte das Unternehmen rückläufige Frequenzen, aber steigende Schadenhöhen. Am teuersten kamen die Versicherer gestohlene Autos, gefolgt von Brandschäden. … Lesen Sie mehr ›
Der Rückversicherer Munich Re, Roboterbauer Kuka und die Porsche-Beratungstochter MHP wollen zusammen neue Lösungen für die industrielle Produktion der Zukunft anbieten. Unternehmen sollen Anlagen ganz oder teilweise als Serviceleistung nutzen können. Kuka stellt die Roboter, die Auto-affine MHP koordiniert das Projekt und Munich Re liefert Finanzierung, Risikobeurteilung, Schadenerfahrung und Versicherung. Eine Testanlage, mit der die drei Firmen ihr System verkaufen wollen, haben sie am Mittwochabend in München eröffnet. … Lesen Sie mehr ›
Ist das Image angekratzt, kann das einen Konzern teuer zu stehen kommen. Die Reputation macht zwischen 20 und 60 Prozent des Unternehmenswertes aus. Es gibt bisher nur wenige Policen im deutschen Markt, mit denen sich Firmen umfassend vor solchen Risiken schützen können. Der Allianz-Industrieversicherer AGCS hat jetzt seine Reputationsschutzversicherung aufgebohrt und um neue Deckungsbausteine ergänzt. Die Gesellschaft übernimmt nicht nur die Kosten für die Krisenkommunikation, sondern sichert erstmals auch den entgangenen Gewinn durch den Reputationsschaden ab. … Lesen Sie mehr ›
Die technischen Versicherer, die etwa große Bauprojekte abdecken, leiden unter sinkenden Preisen. Laut einer aktuellen Sigma-Studie des Rückversicherers Swiss Re, sind die Prämien in den vergangenen Jahren in den Hauptsparten der technischen Versicherung deutlich zurückgegangen. Gleichzeitig kämpft die Branche mit immer höheren Schäden. Das wirkt sich auf die technischen Ergebnisse aus. Sie sinken seit einigen Jahren. Neue Technologien könnten einige Risiken bei Bauprojekten mindern. Dafür kommen allerdings neue Risiken wie Cyber dazu. Das könnte dazu führen, dass die Anbieter höhere Schäden schultern müssen, obwohl die Schadenhäufigkeit abnimmt, so Swiss Re. … Lesen Sie mehr ›
Die Situation in der Managerhaftpflichtversicherung ist alles andere als rosig. Angesichts des hohen Wettbewerbs sinken die Preise schon seit Jahren, während die Schäden steigen. Der Markt steckt tief in den roten Zahlen. Die Branche müsse endlich den Mut finden, ehrliche Preise für ihre Deckungen zu verlangen, fordert AGCS-Vorstand Andreas Berger bei der Financial Lines-Fachtagung des Asskuradeurs Dual in Köln. Wenn die Anbieter aufgrund der Dumpingpreise die Schäden nicht mehr vernünftig zahlen, liefen sie Gefahr, ihre Glaubwürdigkeit zu verlieren – und zwar auch in anderen Industrieversicherungssparten. Eine gute D&O-Deckung sei der Türöffner zum Unternehmen, so Berger. … Lesen Sie mehr ›