Digitaler Dienstag Die Amtseinführung von Donald Trump für eine zweite Amtszeit als US-Präsident wird geopolitische Wellen schlagen und tiefgreifende Auswirkungen auf Schlüsselindustrien wie die Versicherungswirtschaft haben. Neben kurzfristigen Herausforderungen für die Chief Investment Officer steht besonders der Umgang mit künstlicher Intelligenz (KI) im Fokus. Ihre Bedeutung für die Branche wird in den kommenden Jahren enorm steigen, doch das transatlantische Spannungsfeld zwischen Innovation und Regulierung wird eine Herausforderung.
Archiv ‘Innovation’
Aktuelle Serie: Digitale Trends 2025
Digitale Trends 2025 In unserer Serie „Digitale Trends 2025“ stellen wir Projekte vor, die für den Preis „Digitaler Leuchtturm Versicherung“ eingereicht wurden. Er wird am 10. Dezember 2024 in Köln vom Süddeutschen Verlag in Zusammenarbeit mit dem Insurlab Germany und dem Insurtech Hub Munich verliehen. In diesem Jahr haben sich Versicherer, Insurtechs, Makler und Dienstleister mit 24 Initiativen beworben. Hier finden Sie alle Teile der Serie.
Drei Zukunftsszenarien für eine Disruption
Digitaler Dienstag Manche Vorhersage zu disruptiven technologischen Trends auf den Versicherungsmärkten hat sich in den vergangenen Jahren als falsch oder wenigstens als deutlich verfrüht herausgestellt. Weder haben Internet, Vergleichsportale und die künstliche Intelligenz (KI) dem personengebundenen Versicherungsvertrieb den Garaus gemacht, noch haben Amazon, Google und Facebook mit ihrer analytischen Überlegenheit die traditionellen Versicherer attackiert und ihnen das Wasser abgegraben. Dennoch sollten wir auch in Zukunft auf derartige Prognosen nicht verzichten.
Wie künstliche Intelligenz den Vertrieb revolutioniert
The Long View – Der Hintergrund Angesichts der aktuellen Herausforderungen für den Vertrieb sind Innovationen dringend notwendig. Die künstliche Intelligenz kann hier ganz neue Möglichkeiten schaffen, von denen Kunden und Vermittler profitieren. Drei Bereiche sollten den Anfang machen: die Personalisierung der Ansprache, der Einsatz persönlicher Assistenten und der Vergleich und die Aktualisierung von Verträgen.
Warum Kooperationen mit Start- und Scale-ups wichtig sind
Digitaler Dienstag Die Zusammenarbeit mit Start- und Scale-ups kann für Versicherer ein inspirierender und wertvoller Ansatz sein, um die eigene digitale Transformation noch weiter voranzubringen. Von den aufstrebenden Unternehmen können Versicherer wichtige Impulse erhalten, wenn es um neue Technologien, Märkte oder Geschäftsmodelle geht. Start- und Scale-ups wiederum bekommen durch Partnerschaften mit etablierten Anbietern Zugang zu branchenspezifischem Fachwissen, Ressourcen oder Netzwerken. Gut gemacht stärken solche Kooperationen die Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit auf beiden Seiten.
Innovationen zum Anfassen
Digitale Trends 2024 Neue digitale Technologien schüren mitunter Berührungsängste und erfahren Ablehnung. Um Vorurteile abzubauen und einen Zugang zu hilfreichen technischen Neuerungen zu schaffen, hat die Versicherungskammer Bayern den Innovation Xperience Room geschaffen, der Mitarbeitende und Gäste an digitale Innovationen heranführen soll. Aber auch kreative Arbeit wird dort erledigt.
Howden gründet neue Innovations-Einheit
Der britische Versicherungsmakler Howden hat sich Versicherungskapazitäten von Lloyd’s-Underwritern in Höhe von 500 Mio. Pfund gesichert, um innovative Versicherungsprodukte von Start-ups auf den Markt zu bringen. Die dazu neu gegründete Einheit Howden Ventures soll nicht nur in Start-ups im Versicherungsbereich investieren, sondern sie auch in die Lage versetzen, ihre Produkte als Assekuradeure zu vertreiben. Mit dem Schiffs-Tech-Start-up Ceto AI hat der Makler bereits einen ersten Kandidaten für seine neue Plattform gefunden.
Wie funktioniert Kfz-Versicherung in China?
Meinung am Mittwoch Der chinesische Kfz-Versicherungsmarkt ist in den vergangenen Jahren gereift, ist innovationsstark, aber auch protektiv. Nichtsdestotrotz gibt es immer wieder Anknüpfungspunkte für kombinierte Erst- und Rückversicherungsmodelle mit chinesischen Partnern. Die Frage ist: Welche Optionen ergeben sich für westliche Versicherer unter diesen schwierigen Marktbedingungen?
Versicherer halten sich mit Disruption zurück
Wenn es um Innovationen geht, sind die meisten Versicherer aktuell vor allem damit beschäftigt, ihr Kerngeschäft zukunftstauglich aufzustellen. Neuerungen mit disruptivem Potenzial sind in der deutschsprachigen Versicherungswelt im Vergleich deutlich seltener zu finden. Zu diesem Schluss kommt das Insurlab Germany in einer aktuellen Studie. Die Erhebung zeigt auch, dass Insurtech-Zukäufe nicht die größten Innovationstreiber sind. Die Hälfte aller neuen Geschäftskonzepte entsteht aus strategischen Kooperationen mit Minderheitsbeteiligung.
Gute Unternehmensführung im B2B2C-Geschäft
Meinung am Mittwoch Mit Unternehmen Geschäfte zu machen, die ihren Kunden Policen zur Ergänzung ihres Kernprodukts anbieten wollen, gilt unter Versicherern als sehr aussichtsreich. In diesem B2B2C-Geschäft können aber in der Praxis schnell Probleme auftauchen, die ihren Ursprung in der mangelnden Kenntnis der wechselseitigen Geschäftsmodelle sowie unterschiedlichen ökonomischen und strategischen Interessen haben. Um die Partnerschaft zum Erfolg zu führen, gilt es sechs Prinzipien zu berücksichtigen.
Versicherung ist Teamsport
Meinung am Mittwoch Bei einem Versicherer, der im Ökosystem Mobilität erfolgreich sein will, verhält es sich wie im Sport: Auch im Unternehmen ist ein in allen Mannschaftsteilen fein aufeinander abgestimmtes Zusammenspiel von Einzelkönnern, Spezialisten und soliden Leistungsträgern erforderlich. Die Anforderungen an Mannschaft und Spieler steigen. 2023 wird eine besonders anspruchsvolle „Saison“.
Lohrmanns Verunsicherung: Ab in die Cloud
An dieser Stelle nimmt sich unser Zeichner Konrad Lohrmann jeden Freitag ein Thema aus der Branche vor. Heute: Transformation bei der Traditionsversicherung ist in vollem Gang.









