Exklusiv Der im Sommer erfolgte Vorstandswechsel beim Berliner Digitalversicherer Coya geht mit einigen strategischen Änderungen einher. Max Bachem, seit Juni an der Spitze des Unternehmens, spricht im Interview über den neuen Fokus des Start-ups, die ungeahnten Auswirkungen des Wachstums und die Pläne für 2022 – eine neue App, eine neue Finanzierungsrunde und ein neues Land stehen auf der Agenda.
Schlagwort-Archiv für ‘Investoren’
Bäte mit deutlicher Kritik an Eiopa
Die Forderung der europäischen Versicherungsaufsicht Eiopa im vergangenen Jahr an die Versicherer, keine Dividenden auszuzahlen, sei ein Desaster gewesen, sagte Allianz-Chef Oliver Bäte in seiner Rede auf einer Konferenz der Ratingagentur Standard & Poor’s. Anders als die Banken seien die Versicherer sehr wohl in der Lage gewesen, Dividenden zu zahlen. Die Eiopa-Forderung habe zu Unsicherheit bei Investoren geführt – für die Versicherer ein Problem, weil ihre Aktien ohnehin nicht zu beliebtesten zählen.
Investor macht Druck auf Aviva
Der aktivistische Investor Cevian Capital treibt den britischen Versicherer Aviva in die Enge. Schon seit Juni fordert Cevian, dass Aviva 5 Mrd. Pfund seines überschüssigen Kapitals an die Aktionäre ausschüttet und seine Kosten stärker reduziert. Weil der schwedische Investor seine Beteiligung an dem Versicherer jetzt auf knapp über 5 Prozent erhöht hat, kann er künftig noch mehr Druck ausüben. Wie Aviva-Chefin Amanda Blanc auf den Angriff reagiert, ist noch unklar.
Swiss Re: Starkes Wachstum bei Katastrophenanleihen
Der Markt für Katastrophenanleihen ist im ersten Halbjahr wieder deutlich gewachsen. In den ersten sechs Monaten wurden neue Bonds mit einem Volumen von 8,5 Mrd. Dollar ausgegeben – ein neuer Halbjahresrekord, so eine aktuelle Studie der Capital Markets-Einheit des Rückversicherers Swiss Re. Sollte sich die Wachstumsrate der vergangenen Jahre fortsetzen, könnte das Volumen ausstehender Cat Bonds bis 2025 50 Mrd. Dollar erreichen. Gute Wachstumsaussichten sieht Swiss Re für Cat Bonds, die Pandemierisiken abdecken.
Neodigital: Mit neuen Geldgebern weiter wachsen
Der Digitalversicherer Neodigital hat im Corona-Jahr 2020 seine Prämieneinnahmen deutlich gesteigert. Auch der Verlust wuchs, wie das bei stark wachsenden Neugründungen häufig der Fall ist, zeigt der aktuelle Solvenzbericht des Unternehmens. Anders als Konkurrent Element hat Neodigital nicht besonders unter der Corona-Pandemie gelitten – die Prognosen seien sogar übertroffen worden. Daneben legt der jüngste Solvenzbericht auch offen, wie hoch die jüngste Kapitalspritze für das Insurtech war.
Kapital und Know-how für junge Insurtechs
Exklusiv Der Firmeninkubator Crossbuilders hat sich mit vier Versicherern zusammengetan und den Insurtech-Fonds „Venpace“ aufgelegt. Junge Unternehmen im Versicherungsumfeld, die sich noch in einer frühen Entwicklungsphase befinden, können darüber bis zu 500.000 Euro und bei Bedarf eine Anschlussfinanzierung erhalten. Mit Blick auf die starke Konkurrenz unter den Investoren im Insurtech-Bereich will Venpace mit einem stark partnerschaftlichen Ansatz punkten. Wie das funktionieren soll, erklären Geschäftsführer Ingo Küpper und Walter Botermann, der auch Aufsichtsratschef der Alte Leipziger-Hallesche Gruppe ist, im Interview mit dem Versicherungsmonitor.
Wochenspot: Run-off und Hübener
Wochenspot – der Podcast Einmal in der Woche gibt es den Versicherungsmonitor jetzt auch zum Hören. In dieser Ausgabe sprechen Katrin Berkenkopf und Herbert Fromme über die jüngste Run-off-Konferenz der SZ und über den kleinen, aber interessanten Versicherer Hübener.
Drum prüfe, wer sich (ewig) bindet
The Long View – Der Hintergrund Derzeit fokussieren viele unterschiedliche Investoren den deutschen Maklermarkt. Neben internationalen Großmaklern und deutschen Maklergruppen sind auch immer mehr Private Equity-Unternehmen auf Zukäufe aus. Verkäufer sollten sich die unterschiedlichen Käufermodelle der Investoren jedoch genau anschauen. Die Chancen und Risiken, die diese mit sich bringen, sind nicht auf den ersten Blick immer gleich erkennbar. Es geht letztlich um die Frage, mit welchem Investor das eigene Unternehmen, das oft das Lebenswerk des verkaufenden Unternehmers darstellt, am sinnvollsten fortgeführt werden kann.
Insurtechs verzeichnen Rekordjahr
Trotz der Corona-Pandemie haben Insurtechs im Jahr 2020 ein Rekordvolumen von 7,1 Mrd. Dollar (5,85 Mrd. Euro) bei Investoren eingesammelt. Das ist ein Anstieg um 12 Prozent gegenüber dem Vorjahr, wie ein Bericht des Beraters und Maklers Willis Towers Watson zeigt. Dabei hatten sich die Geldgeber Anfang 2020 noch zurückgehalten. Eine große Rolle gespielt haben erneut wenige große Deals im vierten Quartal.
Wochenspot: Gute Start-ups, schlechte Start-ups
Wochenspot – der Podcast Einmal in der Woche gibt es den Versicherungsmonitor jetzt auch zum Hören. In dieser Ausgabe sprechen Kaja Adchayan und Herbert Fromme über zwei Jungunternehmen, deren aktuelle Situation unterschiedlicher nicht sein könnte: Während das insolvente Berliner Start-up Getsurance sein endgültiges Aus dank Unterstützung aus Nürnberg gerade so abwenden konnte, will die von Julian Teicke geführte Wefox-Gruppe mit frischem Geld weiter wachsen.
Nürnberger übernimmt Getsurance
Exklusiv Das insolvente Insurtech Getsurance hat mit der Nürnberger Versicherung einen neuen Geldgeber gefunden. Die Versicherungsgruppe steigt als Lead Investor ein. Entsprechende Informationen von Süddeutscher Zeitung und Versicherungsmonitor bestätigte das fränkische Unternehmen. An dem bestehenden Grundgerüst will die Nürnberger nichts verändern, einzig und allein auf der Führungsebene gibt es einen bedeutsamen Wechsel. Getsurance war im vergangenen Jahr mit seiner Idee gescheitert, Berufsunfähigkeits- und Krebsversicherungen online zu verkaufen.
Maklerkonsolidierung: Hat der Big Bang begonnen?
Meinung am Mittwoch Versicherungsmakler sind bislang von der Corona-Krise weitgehend verschont geblieben. Das macht sie attraktiv für Private Equity-Firmen, die sich Investitionsziele suchen. Für Unternehmer ist gerade also ein guter Verkaufszeitpunkt. Sie können sich ihre Investoren fast schon aussuchen. Bei der Übernahme von Maklern gibt es allerdings ein unterschätztes Risiko.
Element erhält 10 Mio. Euro
Der Digitalversicherer Element hat 10 Mio. Euro bei Investoren eingesammelt. Damit steigert das Unternehmen sein gesamtes Funding auf 50 Mio. Euro. Nach einer kurzen Umsatzdelle zu Beginn der Corona-Krise verzeichnete der White Label-Anbieter in den Monaten Juni und Juli Rekordzahlen, sagt Vorstandschef Christian Macht.













