Exklusiv Allianz-Finanzchef Giulio Terzariol sieht den Konzern sehr gut gerüstet, um auch mit noch schwereren Belastungen in der aktuellen Krise fertig zu werden. Im Interview mit Süddeutscher Zeitung und Versicherungsmonitor erläutert Terzariol, welche Versicherungsschäden er aus der Corona-Pandemie erwartet. Er erklärt, warum Forderungen nach Milliardenleistungen aus Betriebsunterbrechungspolicen, wie sie in den USA geäußert werden, ihn nicht besonders beschäftigen. Er rät den Versicherern aber sehr wohl zur Flexibilität gegenüber Politikern und Aufsichtsbehörden. … Lesen Sie mehr ›
Die Pandemie-Krise wird wahrscheinlich bei Deutschlands größtem Autoversicherer HUK-Coburg 2020 zu einem spürbaren Rückgang im Kfz-Neugeschäft führen. Das sagte Konzernchef Klaus-Jürgen Heitmann in einer Telefonkonferenz zum Jahresergebnis. Gleichzeitig werde der rückläufige Verkehr zu weniger Schadenmeldungen in der Sparte führen. Die HUK-Coburg konnte 2019 ihre führende Position in der Kfz-Versicherung halten. Die Zahl der versicherten Fahrzeuge stieg von 12 Millionen auf 12,4 Millionen. … Lesen Sie mehr ›
Der Digitalversicherer Friday, den die Schweizer Baloise 2017 in Berlin gegründet hat, konnte im vergangenen Jahr mehr als 50.000 Neukunden für sich gewinnen. Das seien mehr als 2017 und 2018 zusammen, freut sich Konzernchef Gert de Winter. Rund die Hälfte der Kunden ging direkt auf Fridays Seite. Die Baloise könne von dem Start-up viel lernen, glaubt er. Bei Gewinn und Prämieneinnahmen hat der Konzern im vergangenen Jahr kräftig zugelegt. Die Baloise gab auch eine erste Schätzung zu Schäden durch das Corona-Virus ab. … Lesen Sie mehr ›
Der Landwirtschaftliche Versicherungsverein Münster (LVM) steht offenbar vor dem Verkauf der Tochter Augsburger Aktienbank. Entsprechende Informationen von Süddeutscher Zeitung und Versicherungsmonitor wollte das Unternehmen nicht kommentieren. Der Versicherer ist vor allem als einer der größten Anbieter im Kfz-Markt bekannt. Die Bank hatte er 2002 übernommen – von der Allianz. … Lesen Sie mehr ›
Die Debeka hat im vergangenen Jahr in der privaten Krankenversicherung erneut zugelegt und in der Vollversicherung den Marktanteil weiter ausgebaut. Weniger Freude macht der Gruppe angesichts der schwer zu erwirtschaftenden Beitragsgarantie zurzeit die Riesterrente. Sie ist im Neugeschäft zunächst einmal auf Eis gelegt, bis Signale von der Politik kommen, wie es mit der geförderten Altersvorsorge weitergehen soll. Bei der Kapitalanlage und darüber hinaus will die Debeka verstärkt auf Nachhaltigkeit setzen. … Lesen Sie mehr ›
Nachschlag – Der aktuelle Kommentar Wenn sich der innere Schweinehund mal wieder durchsetzt und der Abend auf dem Sofa statt mit Joggen endet, lässt sich ein Handy-Schrittzähler noch vergleichsweise leicht überlisten. Bei einer App oder dem Dongle, der das Fahrverhalten aufzeichnet, ist das deutlich schwieriger. Dafür trickst die Technik manchmal den Nutzer aus – wie junge Telematik-Kunden in Großbritannien jetzt leidvoll erfahren mussten. … Lesen Sie mehr ›
Die Allianz Deutschland hat im vergangenen Geschäftsjahr ein Beitragsplus von 15,2 Prozent auf 42 Mrd. Euro verzeichnet. Vor allem die Lebensversicherung legte stark zu. Welchen Anteil das Einmalbeitragsgeschäft am satten Beitragsanstieg von 23,2 Prozent auf 27,7 Mrd. Euro hatte, sagt das Unternehmen allerdings nicht. In der Kfz-Versicherung hat die Allianz 221.000 Fahrzeuge hinzugewonnen, davon stammt fast die Hälfte von der ADAC Autoversicherung. Bei der IT der Münchener soll in den kommenden Monaten einiges passieren, verspricht Vorstandschef Klaus-Peter Röhler. … Lesen Sie mehr ›
Der genossenschaftliche Versicherer R+V ist seinem ambitionierten Ziel, bis 2022 auf Prämieneinnahmen von 20 Mrd. Euro zu kommen, einen deutlichen Schritt nähergekommen. Das Wiesbadener Unternehmen erzielte vorläufigen Zahlen zufolge im vergangenen Jahr Beitragseinnahmen von 18,3 Mrd. Euro, ein Anstieg um 8,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Besonders gut lief es in der Lebensversicherung, wo die R+V allerdings wie auch die Branche bei den laufenden Beiträgen weniger stark gewachsen ist als bei den Einmalbeiträgen. … Lesen Sie mehr ›
Kfz-Versicherer in Deutschland verzetteln sich mit Digitalisierungsprojekten, die einen vergleichsweise geringen Effekt auf den Betrieb haben. Nach Ansicht von Oliver Lang, Chef des Digitalversicherers One aus dem Hause Wefox, machen vor allem viele große Gesellschafen den Fehler, zuerst die Schadenbearbeitung zu digitalisieren. „Das ist schön nach außen und ein netter Marketing-Gag, aber betriebswirtschaftlich völliger Humbug“, sagte er auf einer Fachkonferenz in Köln. Für die Digitalisierung sieht One in anderen Bereichen viel mehr Potenzial. … Lesen Sie mehr ›
Für viele Versicherungskunden ist die Fairness des Anbieters in der Kfz-Versicherung wichtiger als die Prämienhöhe. Davon ist Bayerische-Vorstand Martin Gräfer überzeugt. Als Beispiel nannte er auf einer Fachkonferenz in Köln kilometergenaue Tarife: Sie seien nur selten günstiger als herkömmliche Verträge, sorgten beim Kunden aber für das Gefühl, dass er nicht mehr zahlt als nötig. Auch Andreas Schroeter vom neuen Vergleichsportal Joonko will mit Transparenz und Fairness punkten – den Kunden wie auch den Versicherern gegenüber. … Lesen Sie mehr ›
Was wirklich wichtig ist Klatsch, Tratsch und die wirklich wichtigen Informationen über Unternehmen und Manager – das gibt es am Kaffeeautomaten, auf dem Flur und hier. Heute: Warum HUK-Coburg-Vorstand Jörg Rheinländer im Telematik-Tarif seines Versicherers nur 30 von 100 Punkten erreicht. … Lesen Sie mehr ›
Telematik-Tarife machen mit rund einen Prozent bisher nur einen sehr geringen Teil des Kfz-Versicherungsmarktes aus. Trotzdem ist Telematik eines der wichtigsten Zukunftsthemen, sagte Jörg Rheinländer, Vorstand der HUK-Coburg, auf der Kfz-Jahrestagung von Businessforum21 in Köln. In drei bis fünf Jahren werde Telematik deutlich verbreiteter sein als heute. „Für Versicherer ist es wichtig, sich jetzt schon zukunftsfähig aufzustellen“, sagte er. Doch nicht alle Experten sehen Telematik so positiv wie Rheinländer. … Lesen Sie mehr ›
Exklusiv Am Dienstag will das Landgericht München I sein Urteil im Streit zwischen dem Bundesverband Deutscher Versicherungskaufleute (BVK) und dem Vergleichsportal Check24 verkünden. Am 19. Februar 2020 kommt es vor dem Landgericht Köln zum nächsten Verhandlungstag in Sachen HUK-Coburg gegen Check24. Im Interview mit dem Versicherungsmonitor zeigen sich Check24-Gründer und Geschäftsführer Henrich Blase und sein Kollege Christoph Röttele ziemlich entspannt. … Lesen Sie mehr ›