Berkshire Hathaway, die vom legendären Anleger Warren Buffett geführte Gruppe, erwartet eine spürbare Schadenbelastung durch die Covid-19-Krise. Das teilt der Konzern in seinem Quartalsbericht mit. Schon im ersten Quartal waren Auswirkungen zu spüren, insgesamt konnte der Versicherungs- und Rückversicherungssektor des Konzerns aber zur Steigerung des operativen Gewinns beitragen. Wegen der hohen Aktienkursfluktuationen meldete Berkshire einen Rekordverlust von 49,7 Mrd. Dollar, nach einem Gewinn von 21,7 Mrd. Dollar im Vorjahresquartal. … Lesen Sie mehr ›
Ron van het Hof, CEO der Allianz-Tochter Euler Hermes, wünscht sich eine europaweite Lösung für Kreditversicherer. Außerdem: Der BVK liefert Zahlen, die zeigen sollen, dass Versicherungsvermittlern aktuell Umsätze wegbrechen. Aon kürzt Gehälter. Die britische Versichervereinigung ABI geht von einem Milliardenschaden für Versicherer in Großbritannien aus. Die Veranstalter der Australien Open bangen um ihren Versicherungsschutz. US-Verbraucherschützer bemängeln zu niedrige Prämien-Rabatte. Die Investmentbank UBS erhöht ihre Schadenschätzung für die Versicherungsbranche erheblich, und Global Data korrigiert den Ausblick für den US-Lebensversicherungsmarkt. … Lesen Sie mehr ›
An dieser Stelle nimmt sich unser Zeichner Konrad Lohrmann jeden Freitag ein Thema aus der Branche vor. Heute: Die (un)eigennützige Wohltat des heiligen Klaus-Jürgen … Lesen Sie mehr ›
Die Corona-Krise macht der Allianz einen Strich durch die Rechnung, was den Start ihres neuen paneuropäischen Direktversicherers in Italien betrifft. Statt im Mai soll Allianz Direct den Betrieb in dem stark vom Corona-Virus betroffenen Land nun erst im Oktober aufnehmen, sagte Unternehmenschef Bart Schlatmann im Bloomberg-Interview. Spanien soll 2021 nachziehen. In Deutschland und den Niederlanden ist Allianz Direct bereits seit Ende 2019 mit einer digitalen Kfz-Police am Markt. Trotz der Beeinträchtigungen durch das Corona-Virus sollen bald weitere Policen folgen. … Lesen Sie mehr ›
John Neal, Chef des Londoner Versicherungsmarktes Lloyd’s, rechnet angesichts der Corona-Krise mit heftigen Auswirkungen auf die Branche. Es werde wahrscheinlich das teuerste Ereignis, mit dem die Versicherungswirtschaft je zu kämpfen hatte, sagt er im Interview mit der Financial Times. Die Pandemie stelle Ereignisse wie Hurrikan Katrina und die Terroranschläge vom 11. September 2001 in den Schatten. Versicherer würden nicht nur mit immensen Schadenaufwendungen konfrontiert, sondern auch mit der Rückzahlung von Prämien, so Neal. Er rechnet mit immensen Verlusten in Milliardenhöhe. … Lesen Sie mehr ›
Check24 hat vor Gericht einen Schuss vor den Bug kassiert. Die Richter des Landgerichts Köln entschieden in mehreren Punkten gegen das Portal und kippten dessen „Nirgendwo günstiger Garantie“ und das Tarifnotensystem. Damit hat sich der Versicherer HUK-Coburg im Rechtsstreit durchgesetzt. Die Werbeaktion beschäftigt die Gerichte seit Jahren. Check24 teilte mit, der Werbespot und die Formulierungen kämen schon lange nicht mehr zum Einsatz. Das Vergleichsportal begrüße dennoch die richterliche Klärung, sagte eine Sprecherin. Einen Seitenhieb gegen die HUK gönnt sich Check24 dennoch. … Lesen Sie mehr ›
Pandemie-Risiken überfordern einzelne Versicherer, es muss einen Risikopool vergleichbar mit dem Terrorversicherer Extremus geben, fordert der Makler Aon. Außerdem: In Großbritannien und der Schweiz gibt es Bestrebungen, über Kreditversicherer einen Schutzschirm ähnlich der Lösung in Deutschland zu spannen. Hochrangige Vertreter der britischen Versicherer wollen in einer Arbeitsgruppe Strategien für den Umgang mit Pandemien beraten. Die Eiopa nimmt die betriebliche Altersversorgung in den Blick. Und der Katastrophenbonds der Weltbank für Pandemien kommt endlich zur Auszahlung. … Lesen Sie mehr ›
Die Allianz Lebensversicherung hat 2019 einen Marktanteil von 46 Prozent am Neugeschäft des gesamten deutschen Lebensversicherungsmarktes erreicht, eine deutliche Steigerung gegenüber den 42 Prozent des Vorjahres. Das geht aus dem gerade veröffentlichten Geschäftsbericht der Allianz Lebensversicherung hervor. Nur bezogen auf die Einmalbeiträge betrug der Anteil sogar über 50 Prozent. Auch die Allianz Versicherung ist zufrieden mit dem Neugeschäft vor allem in der Kfz-Versicherung, wo sie 221.000 zusätzliche Fahrzeuge gewann, neben dem Erwerb der ADAC-Autoversicherung mit 600.000 Fahrzeugen. … Lesen Sie mehr ›
Exklusiv Weil in der Corona-Krise viele Autos nicht bewegt werden, gibt es weniger Unfälle und somit auch weniger Schäden für die Kfz-Versicherer. Der Ankündigung des Marktführers HUK-Coburg, Kunden an diesen Einsparungen in Form von Beitragsrückzahlungen zu beteiligen, will trotzdem kaum ein großer Anbieter nacheifern. Eine Ausnahme bildet die DEVK, die Kunden bei günstiger Schadenentwicklung schon seit Jahren Rabatte auf die Prämie gibt. Für das Kfz-Start-up Friday, das eine kilometergenaue Abrechnung anbietet, ist die Diskussion eine Steilvorlage. Nachtrag 19. April: Die Allianz betont, dass Kunden, die weniger fahren, Geld zurück bekommen sollen. Von einer Beteiligung der Versicherten am geringeren Schadenaufkommen […] … Lesen Sie mehr ›
Herbert Frommes Kolumne Mit dieser Ankündigung hat der größte deutsche Autoversicherer am Donnerstag den gesamten Markt aufgeschreckt: Die HUK-Coburg will nach Ablauf des Jahres ihre Kunden finanziell daran beteiligen, dass der Schadenaufwand Corona-bedingt zurückgeht. Das Vorgehen der Coburger zeigt: Die Krise verschärft die Konkurrenz deutlich, von einheitlichem Auftreten der Branche keine Spur. Das war auch beim Streit um die Betriebsschließungspolicen so. Möglicherweise feiert auch der gute alte Rechtsformwettbewerb zwischen Vereinen und Aktiengesellschaften Wiederauferstehung. … Lesen Sie mehr ›
Exklusiv Oliver Dobner, Generalbevollmächtigter und Geschäftsführer bei Marsh Deutschland, sieht den Makler in der aktuellen Corona-Krise gut aufgestellt: Die Umstellung auf Homeoffice lief reibungslos, der Beratungsbedarf auf Kundenseite ist größer denn je und wichtige Präsenzveranstaltungen wurden kurzerhand virtuell durchgeführt. Im Interview mit dem Versicherungsmonitor spricht Dobner aber auch über mögliche negative Auswirkungen auf die Branche. Brechen große M&A-Deals und Neubauprojekte weg, werde sich das auf den Vertrieb und das Neugeschäft auswirken. Die wichtigste Frage sei jetzt, wie lange die Ausnahmesituation anhält. … Lesen Sie mehr ›
Die HUK-Coburg setzt alle Rivalen in Sachen Corona unter Druck: Als erster großer Anbieter hat Deutschlands führender Autoversicherer seinen Kunden versprochen, mögliche Einsparungen wegen der durch die Krise reduzierten Verkehrs- und Schadenfrequenz an sie weiterzugeben. Damit folgt die HUK-Coburg dem Beispiel von US-Versicherern, die bereits seit Wochen entsprechende Zusagen machen. Allianz und andere dürften wenig begeistert sein, haben aber kaum eine Wahl – sie werden nachziehen müssen. … Lesen Sie mehr ›
Vor 20 Jahren In unserer Zeitreise erinnern wir an wichtige Ereignisse aus der Geschichte der Versicherungsbranche. Heute geht es um den Preiskrieg in der Autoversicherung, den ersten reinen Online-Lebensversicherer und die Nachwehen der gescheiterten Megafusion von Deutscher Bank und Dresdner Bank. … Lesen Sie mehr ›
Exklusiv Die Kfz-Versicherer in Deutschland dürfen sich wegen der aktuellen Ausgangsbeschränkungen über weniger Autounfälle und damit auch über weniger Schadenzahlungen freuen. Die aktuarielle Beratungsgesellschaft Meyerthole Siems Kohlruss rechnet bis Ende April mit einer Ersparnis von 1 Mrd. Euro an Schadenaufwendungen. Viel Geld, das Versicherer in den USA in Form von Rückerstattungen an ihre Kunden zurückgeben wollen. Hierzulande zeigen sich große Kfz-Versicherer wie Allianz, R+V, HUK-Coburg, Axa und LVM dagegen eher zurückhaltend. … Lesen Sie mehr ›
Am 6. April 2020 hatte der Kfz-Versicherer Allstate als erster Anbieter in den USA wegen der Corona-Krise Prämiennachlässe angekündigt, um auf die gesunkene Kilometerleistung und den damit verbundenen Rückgang der Schäden zu reagieren. Inzwischen haben alle großen Autoversicherer des Landes nachgezogen. In Kalifornien hat der Versicherungsbeauftragte Ricardo Lara die Anbieter sogar zu Prämienrabatten verpflichtet. Schon bald könnte das Volumen der Prämienrückzahlungen in den USA die Marke von 10 Mrd. Dollar (9,1 Mrd. Euro) überschreiten. Rund ein Drittel davon entfällt auf die Anbieter Geico, State Farm und Progressive. … Lesen Sie mehr ›