Legal Eye – Die Rechtskolumne Künstliche Intelligenz (KI) prägt zunehmend unseren Alltag – und wirft zugleich komplexe Haftungsfragen auf. Gerade im Bereich der Produkthaftung entsteht ein neues Spannungsfeld, das Unternehmen und Versicherer vor Herausforderungen stellt. Mit der KI-Verordnung und der Produkthaftungsrichtlinie wagt der europäische Gesetzgeber den Versuch, klare Regeln für den Umgang mit intelligenten Systemen zu schaffen. Klar ist, dass es Geschädigten künftig erleichtert werden soll, Schadenersatz für fehlerhafte KI-Systeme und von ihnen verursachte Schäden durchzusetzen.
Archiv ‘künstliche Intelligenz’
Liberty Mutual baut Kautionsgeschäft in Deutschland aus
Leute – Aktuelle Personalien Der US-Versicherer Liberty Mutual baut das Kautionsversicherungsgeschäft in Deutschland aus und ernennt dafür Martin Wendt (Bild) zum Head of Surety. Er wird die Büros in Köln und Hamburg leiten. Außerdem: Der Ex-HDI-Manager Andreas Luberichs verlässt nach zwei Jahren den Makleraufkäufer Clear Management Europe GmbH, und der Münchener Verein holt sich einen Experten für künstliche Intelligenz von der Arag.
„Die Menschen brauchen eine echte Wahl“
Exklusiv Das duale System zwischen gesetzlicher und privater Krankenversicherung (PKV) hat nach Einschätzung von Thomas Brahm, Chef des PKV-Marktführers Debeka, nach wie vor seine Existenzberechtigung. Allerdings sollten mehr Menschen in die Lage versetzt werden, sich privat abzusichern, sagt er im Interview mit SZ und Versicherungsmonitor. Außerdem brauche die PKV mehr Handlungsspielräume in der Prävention und bei den Prämienanpassungen. Sorgen machen Brahm die steigenden Leistungsausgaben.
Was erfolgreiche KI-Projekte verbindet
Digitaler Dienstag Künstliche Intelligenz (KI) ist in aller Munde – und doch in kaum einem Prozess wirklich angekommen. Besonders in der Versicherungsbranche bleibt die Lücke zwischen Ambition und Umsetzung groß. Viele Unternehmen haben KI-Pilotprojekte initiiert, Innovationsabteilungen aufgebaut, Berater engagiert. Doch messbare Ergebnisse sind selten. Dabei zeigt sich inzwischen deutlich, wie der erfolgreiche Einstieg gelingen kann – und wo klassische Muster versagen.
Mit Halluzinationen vor Gericht
Legal Eye – Die Rechtskolumne Die Digitalisierung und der Einsatz von künstlicher Intelligenz (KI) revolutionieren die anwaltliche Praxis. KI-gestützte Tools haben zweifellos das Potenzial, die Effizienz und Qualität anwaltlicher Dienstleistungen zu steigern. Ihr Einsatz wirft aber sowohl berufs-, haftungs- als auch deckungsrechtliche Fragen auf. Ein kürzlich ergangener Beschluss des Amtsgerichts Köln verdeutlicht die Herausforderungen, die sich aus der Nutzung von KI ergeben können, und stellt die Frage nach der Verantwortung von Rechtsanwälten, die sich „blind“ auf solche Technologien verlassen.
Axa hat große Pläne mit Prima
Der französische Versicherungskonzern Axa ist mit dem Ergebnis des ersten Halbjahrs des laufenden Geschäftsjahres zufrieden. Die Gruppe wuchs spartenübergreifend. Sie musste aber einen Rückgang des Gewinns hinnehmen. Von dem gerade übernommenen Assekuradeur Prima verspricht sich Axa viel, wie Konzernchef Thomas Buberl bei der Präsentation der Halbjahreszahlen sagte. Mit Prima wolle er zu den Wurzeln des Versicherungsgeschäfts zurückkehren und den digitalisierten Vertrieb ankurbeln.
Ergo setzt auf KI-gestützte Inspektionen
Die Düsseldorfer Ergo hat eine Kooperation mit dem indischen Anbieter für kameragestützte Schadenerkennung per künstlicher Intelligenz (KI) Camcom für den europäischen Markt geschlossen. In einem ersten Schritt kommt die Technologie im Baltikum zum Einsatz, Kunden in der Kfz- und Gebäudeversicherung können damit selbstständig Vorschäden dokumentieren. In Indien kooperiert Ergo bereits seit sechs Jahren mit Camcom.
Horváth: Versicherer treten bei KI auf der Stelle
Exklusiv Künstliche Intelligenz (KI) könnte die Versicherer dabei unterstützen, ihr Geschäftsmodell fit für die Zukunft zu machen, glauben die Berater von Horváth. Eine aktuelle Studie des Unternehmens zeigt allerdings, dass die Anbieter in dem Bereich offenbar nicht wirklich vorankommen, obwohl die Digitalisierung das wichtigste strategische Thema bleibt. Die Kostenoptimierung gewinnt für die Versicherer an Bedeutung, während sie Nachhaltigkeit und Cybersicherheit für weniger relevant halten.
Baobab: „Wir werden bleiben“
Exklusiv Der vor vier Jahren gestartete Cyber-Assekuradeur Baobab, der zuletzt in einer Finanzierungsrunde 12 Mio. Euro eingesammelt hatte, verfolgt große Pläne. Mit dem Geld will das Unternehmen in künstliche Intelligenz investieren und Prozesse von Maklern und Underwritern beschleunigen. Geschäftsführer Vincenz Klemm berichtet im Interview mit dem Versicherungsmonitor, wohin die Reise von Baobab geht und warum er an der Cyberversicherungssparte festhält.
KI: Vom Projektzoo zur Plattformstrategie
Digitaler Dienstag Die Versicherungswirtschaft experimentiert – und das nicht zu knapp. Es gibt kaum ein Unternehmen, das nicht mit künstlicher Intelligenz (KI) arbeitet. Schadenprozesse, Underwriting, Kundenservice – überall entstehen Pilotprojekte mit hohem Anspruch und teils beachtlichen Ergebnissen. Doch so groß die Neugier ist, so gering fällt oft der operative Effekt aus. Der Grund dafür ist weniger technischer als struktureller Natur: Was fehlt, ist eine skalierfähige Architektur.
D&O: Mit Predictive Analytics zum besseren Preis
Exklusiv Die Preise in der D&O-Versicherung gehen gerade wieder nach unten. Angesichts der Risikolage gibt es dafür keinen Grund, findet Alexander Probst, Geschäftsführer des Kölner D&O-Spezialisten VOV. Die Folgen der aktuellen Preispolitik werden sich aber erst in einigen Jahren zeigen, sagte er im Interview mit dem Versicherungsmonitor. Die VOV hat deshalb ein Projekt gestartet, mit dem sie besser abbilden will, welche Schäden drohen.
Was S&P für die Branche erwartet
Was die Woche bringt An dieser Stelle nehmen wir die Themen der kommenden Woche in den Blick und stellen wichtige Branchentermine vor. Dieses Mal: Ausblick von S&P auf die zweite Jahreshälfte
Pannenhilfe für zu Hause
Exklusiv Vor etwas über einem Jahr ist die ADAC Zuhause Versicherung an den Start gegangen und hat einen neuen Fokus gesetzt: Wohnen statt Fahren. Wie sich das Joint Venture mit der Allianz seitdem entwickelt hat, berichtet der Vorstandsvorsitzende Sascha Herwig im Interview mit dem Versicherungsmonitor. Dabei erzählt er auch vom ersten Schadenfall.
Allianz beteiligt sich an Yondr
Allianz Global Investors (AGI), der Vermögensverwalter des Versicherers Allianz, investiert über die Tochter Allianz Capital Partners in die Londoner Technologie-Plattform Yondr. Das Unternehmen ist spezialisiert auf besonders leistungsfähige Rechenzentren. Es wirbt außerdem mit hoher Energieeffizienz und der Einhaltung von Grenzen für CO2-Emissionen. Hintergrund für den Schritt sei die steigende Nachfrage nach leistungsstarker und gleichzeitig energieeffizienter Infrastruktur, so die Allianz. Zum Volumen der Beteiligung äußerte sich das Unternehmen nicht.
KI: Großes Potenzial, große Gefahren
Künstliche Intelligenz (KI) kann die Rentabilität der Versicherer durch Effizienzsteigerungen verbessern. Laut einem aktuellen Bericht der Ratingagentur Morningstar birgt der KI-Einsatz aber auch große Gefahren. So könnten Rechts- und Compliance-Verletzungen durch KI sowohl finanzielle Schäden als auch Probleme für die Reputation eines Unternehmens verursachen, warnt Morningstar. Hier sei es besonders wichtig, die Bedeutung eines angemessenen Risikomanagements nicht aus den Augen zu verlieren.














