Archiv ‘Lloyd’s’

Jon Hancock arbeitet bald für AIG

 Leute – Aktuelle Personalien  Bislang war nicht einmal klar, wann Jon Hancock Lloyd’s of London verlässt, nun ist bereits sein neuer Arbeitgeber bekanntgeworden. Bei AIG ist er künftig für das internationale Geschäft im Bereich General Insurance verantwortlich. Außerdem: Chubb hat Chef-Posten mit Dawn Miller intern neu besetzt und beim Dienstleister Thomas Miller geht der Leiter der Region Amerika nach 40 Jahre im Unternehmen in den Ruhestand.

Lloyd’s verliert Performance-Wächter Hancock

 Leute – Aktuelle Personalien  Jon Hancock, einer der Haupttreiber des Modernisierungsprozesses bei Lloyd’s of London, verlässt den Versicherungsmarkt noch in diesem Jahr. Hancock war 2016 vom Versicherer RSA zu Lloyd’s gewechselt. Als Performance Management Director hatte er Druck auf die Syndikate gemacht, die Profitabilität zu steigern. Außerdem: Mit Julia Tyson und Jo Scott hat Lloyd’s künftig zwei weitere Frauen in die Führungsriege.

Wie das Maklernetz der Ecclesia funktionieren soll

Nach dem Ende der Partnerschaft mit JLT hätte es für Ecclesia bequemere Optionen gegeben, doch die Detmolder wählten die komplizierteste: Sie gründeten im November ein eigenes weltweites Maklernetzwerk, das sich aus eigenen Gesellschaften und selbstständigen Partnern zusammensetzt. Ein Maklernetz aufzubauen und zu führen, gilt als schwieriges Unterfangen. Warum das „Ecclesia Global Network“ dennoch Erfolg haben könnte, erläutert Ecclesia-Geschäftsführer Jochen Körner im Interview mit dem Versicherungsmonitor.

Mahnke: Brexit gefährdet den Londoner Markt

Die nicht enden wollenden Diskussionen um den Austritt Großbritanniens aus der EU setzen dem Versicherungsstandort London zu. „Als Versicherungsmarkt wird London an Relevanz verlieren und sicherlich auch als Arbeitgeber“, sagte Alexander Mahnke, Vorsitzender des Gesamtverbands der versicherungsnehmenden Wirtschaft, bei einem Kongress der europäischen Risikomanager in Berlin. Schon jetzt zeige sich, dass der Markt an Attraktivität für Talente aus der Branche eingebüßt habe. Die deutschen Versicherungseinkäufer werden durch die Entwicklungen in Großbritannien nicht weiter in Mitleidenschaft gezogen, glaubt Mahnke.

Insurlab präsentiert Chatbots und digitale Arztberater

Auf der Abschlussveranstaltung des Kölner Vereins Insurlab Germany stellten sich dieses Mal gleich 16 Start-ups vor. Sie wurden im Zuge des diesjährigen Accelerator-Programms strategisch, technisch und finanziell unterstützt. Die Ideen reichten von Chatbots über digitale Arztberater bis hin zu einer Plattform für Schlaganfall-Patienten. Insgesamt 44 Projekte konnten die Start-ups gemeinsam mit ihren Mentoren anstoßen. Darunter gab es fünf Jungunternehmen, die sich besonders weiterentwickelt haben und den einen oder anderen großen Versicherer von sich überzeugen konnten.

PRA: Versicherer müssen an Kultur arbeiten

Berichte über Belästigungen am Arbeitsplatz und wenig frauenfreundliches Klima bei Versicherern in Großbritannien haben die britische Aufsicht Prudential Regulation Authority (PRA) auf den Plan gerufen. In einem ungewöhnlich scharfen Brief an die Vorstandsvorsitzenden warnt sie die Versicherer, ihre Unternehmenskultur in den Griff zu bekommen. Vor allem beunruhigt sie, dass Beschwerden über sexuelle Belästigungen vielerorts von Vorgesetzten ignoriert werden. Das könnte auf tiefgreifende Probleme der Unternehmen im Umgang mit Missständen hindeuten – auch finanzieller Art.

Versicherer brauchen Asiens Dynamik

Lloyd’s-Chef John Neal sieht den Londoner Versicherungsmarkt auf gutem Weg, das ambitionierte Zukunftsprogramm umzusetzen. 2020 werden die angestoßenen Veränderungen bereits erste Früchte tragen, sagte Neal auf der SIRC-Rückversicherungskonferenz in Singapur (Bild). Neben besseren Dienstleistungen für die Kunden gehören auch deutlich niedrigere Kosten zu den Zielen. Sie sollen von aktuell bis zu 40 Prozent der Prämien in zwei Schritten auf 20 Prozent reduziert werden. Die Asien-Pazifik-Region spielt in der künftigen Strategie von Lloyd’s eine zentrale Rolle.

ILS-Investoren haben keine Lust auf Cyber

Einige Experten glauben, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis sich externe Investoren nicht mehr nur damit begnügen, Geld in Versicherungsverbriefungen (Insurance-Linked Securities, ILS) für Naturkatastrophen zu stecken, sondern sich auch an Cyberrisiken heranwagen. Karsten Bromann vom Schweizer ILS-Manager Solidum Partners hält das für einen Trugschluss. Die Kumulrisiken seien viel zu groß und unüberschaubar als dass sich die Investoren in diesen Bereich vorwagen würden, sagte er bei einer Podiumsdiskussion beim Rückversicherungstreffen in Baden-Baden. Auch die traditionellen Erst- und Rückversicherer sind bei Cyberrisiken sehr vorsichtig geworden.

Branche fürchtet den Brexit nicht

Im Gegensatz zu vielen anderen Teilen der Wirtschaft sind die Versicherer vergleichsweise gut auf den geplanten Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union vorbereitet. So argumentierten hochkarätige Teilnehmer einer Diskussion im Rahmen des Industrieversicherungs-Symposiums des Gesamtverbandes der Versicherungsnehmenden Wirtschaft (GVNW). Dennoch: Kommt es zum Brexit, wird es Unsicherheiten geben. Schäden müssten auf jeden Fall gezahlt werden, hieß es. Und: Viele britische Firmen nehmen den Brexit zum Anlass, ihr gesamtes Versicherungsprogramm auf den Prüfstand zu stellen.

Coyas Personalkarussell dreht sich weiter

 Leute – Aktuelle Personalien  Beim jungen Digitalversicherer Coya geht das Stühlerücken weiter. Nachdem im Mai Coya-Gründer Andrew Shaw den Chefposten von Thomas Münkel übernommen hat, ernennt das Unternehmen jetzt Anton Foth (links im Bild) zum Chief Technology Officer, Momchil Todorov (rechts im Bild) ist bereits als Chief Sales Officer angetreten. Außerdem: Jan Roß wird Bereichsvorstand Maklervertrieb bei Zurich Deutschland. Bei Adcubum rückt Franz Bergmüller als Chief Commercial Officer in die Geschäftsführung. Rebecca Ince wird Chief Operating Officer für Großbritannien und Europa bei Dual. Stephanie Odgen tritt beim HDI als Vertriebschefin für Großbritannien und Irland an.

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