Archiv ‘Pflichtversicherung’

Naturgefahrenportal soll Risikodaten liefern

Die Bundesregierung hat klargestellt, dass das geplante Naturgefahrenportal mehr liefern soll als eine bloße Warninformation bei Überschwemmungen. Darüber hinaus seien „ergänzende Risiko- und Präventionsinformationen“ vorgesehen, schreibt sie in einer Gegenäußerung zur Stellungnahme des Bundesrats. Das dürfte den Versichererverband GDV freuen. Auch bei der vom Bundesrat gestoppten Kfz-Versicherungspflicht für langsame Fahrzeuge gibt es eine neue Entwicklung. … Lesen Sie mehr ›

GDV begrüßt Pläne für Naturgefahrenportal

Der Versichererverband GDV begrüßt Pläne für die Einrichtung eines bundesweiten Naturgefahrenportals beim Deutschen Wetterdienst, mit denen sich der Bundesrat am Freitag beschäftigt. Allerdings sieht er noch Verbesserungsmöglichkeiten. Der Gesetzentwurf geht auf eine Initiative der Länder vor dem Hintergrund der Hochwasserkatastrophe 2021 zurück, die einmal mehr die Diskussion über die Einführung einer Pflichtversicherung gegen Elementarrisiken befeuert hat. … Lesen Sie mehr ›

Eine elementare Frage: Pflicht oder keine Pflicht?

 Meinung am Mittwoch  Im Dezember 2023 standen die Einsatzkräfte hierzulande wieder knietief im Hochwasser. Die Debatte um eine Pflichtversicherung gegen Elementarschäden ist damit erneut in den Fokus gerückt – zu Recht! Viele Betroffene sind unzureichend versichert, was die Volkswirtschaft belastet. Gleichzeitig kämpfen Betriebe um adäquaten Deckungsschutz, da die steigenden Klimarisiken zu einer Kapazitätsverknappung führen. Politik und Versicherungswirtschaft müssen jetzt an einem Strang ziehen, um schnell eine tragfähige Lösung zu finden. … Lesen Sie mehr ›

GDV erwartet 2024 mehr Wachstum

Der Versicherverband GDV blickt optimistischer in die Zukunft. Nach einem verhaltenen Wachstum von 0,6 Prozent im vergangenen Jahr erwartet der Verband 2024 ein spartenübergreifendes Wachstum von 3,8 Prozent. Das Kfz-Geschäft soll zweistellig zulegen. Erstmals hat sich der Verband auf der Jahresmedienkonferenz zu den versicherten Schäden durch das jüngste Hochwasser unter anderem in Niedersachsen geäußert. Sie könnten bei 200 Mio. Euro liegen. … Lesen Sie mehr ›

Aktuare: Pflichtversicherung wird teuer

Die schweren Überschwemmungen in Niedersachen und anderen Teilen Deutschlands haben die Diskussion um eine bundesweite Pflicht einer Elementarschadenversicherung wieder aufflammen lassen. Eine deutschlandweite Einheitsprämie würde für die meisten Hausbesitzer deutlich teurer werden als derzeit, hat die aktuarielle Beratungsgesellschaft Meyerthole Siems Kohlruss berechnet. An der Kalkulation einer solchen Deckung soll es laut den Aktuaren nicht scheitern. … Lesen Sie mehr ›

Pflichtversicherung: Gute Argumente, hohe Kosten

 Legal Eye – Die Rechtskolumne  Das Hochwasser in Niedersachsen und anderen Teilen Deutschlands hat die Diskussion um eine bundesweite Pflichtversicherung gegen Elementarschäden neu entfacht. Es gibt starke Argumente, die für eine solche Versicherungspflicht sprechen. Allerdings wirft die Frage der Finanzierbarkeit Bedenken auf. Der Versichererverband GDV warnt vor hohen Kosten für Hausbesitzer. … Lesen Sie mehr ›

GDV: Prävention in drei Schritten

Die Schadenssummen, die die deutschen Versicherer für Unwetterschäden aufbringen müssen, steigen von Jahr zu Jahr. Rund 4,9 Mrd. Euro mussten sie nach Angaben des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) im vergangenen Jahr zahlen. Um diese Probleme in den Griff zu bekommen, fordern die Versicherer von der Politik verstärkte Präventionsmaßnahmen. Eine Pflichtversicherung sei als alleinige Maßnahme keine Lösung. … Lesen Sie mehr ›

BMJ weiter gegen Pflichtversicherung

Der Bundesjustizminister Marco Buschmann hat sich vor dem Hintergrund der aktuellen Überschwemmungen erneut gegen eine Pflichtversicherung von Gebäuden gegen Elementarrisiken ausgesprochen. Ein solcher Schritt würde das Wohnen verteuern und die Staatskasse letztlich nicht entlasten, teilte das Bundesjustizministerium (BMJ) auf Nachfrage mit. Auch die Versicherer sind gegen eine Pflichtdeckung und haben in der Vergangenheit gewarnt, dass ein extrem großer Schaden die Assekuranz überfordern könnte. Der niedersächsische Marktführer VGH erwartet jetzt einen zweistelligen Millionenschaden. … Lesen Sie mehr ›

A.M. Best: Kfz- und Sachversicherer leiden weiter

Die US-Ratingagentur A.M. Best bewertet die Aussichten für die deutsche Schaden- und Unfallversicherung weiterhin negativ. Hauptgründe sind das gedämpfte Wachstum auf inflationsbereinigter Basis sowie die Belastung der versicherungstechnischen Rentabilität aufgrund der anhaltenden Teuerung bei der Regulierung von Schäden. Zudem trübt die möglicherweise weiter steigende Zahl von Naturkatastrophen die Aussichten. Dem gegenüber stehen laut Bericht aber ein guter Puffer bei der risikobereinigten Kapitalisierung, um Ertragsschwankungen auszugleichen, sowie eine ausgewogene Marktzusammensetzung mit profitablen Teilsegmenten. … Lesen Sie mehr ›

HUK: Keine Resignation in der Kfz-Krise

Die Aussichten in der Kfz-Versicherung sind aktuell düster, für Kunden und Versicherer. HUK-Coburg-Chef Klaus-Jürgen Heitmann rechnet auch für die kommenden Jahre mit einer Inflation in dieser Sparte, die deutlich über der allgemeinen liegt, und mit entsprechenden Prämiensteigerungen, sagte er auf einer Fachtagung. Dies ist für ihn allerdings kein Grund, das Ökosystem Mobilität nicht noch weiter auszubauen. Am Ende könnte der Marktführer Autos als Komplettpaket verkaufen. … Lesen Sie mehr ›

BVK kritisiert schleppende Regulierung

Der Vermittlerband BVK kritisiert lange Bearbeitungszeiten in den Schadenabteilungen der Komposit-Versicherer. Vor allem in der Gebäudeversicherung gebe es Verbesserungsbedarf, sagte Vizepräsident Andreas Vollmer. Bei der geplanten EU-Kleinanlegerstrategie zeigt sich der Verband vorsichtig optimistisch. Der Rechtswissenschaftler Christoph Brömmelmeyer erläuterte seine Einschätzung, warum der Kommissionsvorschlag kein Provisionsverbot für Makler vorsieht. … Lesen Sie mehr ›

Wie gehen wir mit der steigenden Frequenz um?

 Meinung am Mittwoch  Die Frequenz und die Schadenhöhe von Naturkatastrophen wie Hochwasser nehmen zu. Die Versicherungswirtschaft muss künftig eine proaktivere Rolle bei der Absicherung dieser Gefahren spielen. Die grundsätzliche Bereitschaft, entsprechende Risiken zu übernehmen, muss da sein. Zudem müssen die Naturkatastrophen-Modelle immer wieder aufs Neue angepasst werden. Eine Pflichtversicherung gegen Elementargefahren sollte kein Tabu-Thema sein. … Lesen Sie mehr ›

Steinmann: An uns soll es nicht liegen

 Exklusiv  Die Swiss Re rechnet mit einer steigenden Nachfrage nach Naturkatastrophendeckungen bei ihren Kunden in Deutschland und Europa. Im Interview mit dem Versicherungsmonitor gibt sich Thorsten Steinmann, Head Property & Casualty Reinsurance Northern, Central & Eastern Europe, optimistisch, dafür auch genügend Kapazitäten zur Verfügung stellen zu können. Die Swiss Re habe Appetit auf Naturkatastrophenrisiken – wenn der Preis stimmt. Zudem spricht Steinmann über das Haftpflichtgeschäft, politische Risiken und vermehrte Feuerschäden in Deutschland. … Lesen Sie mehr ›

DAV mit neuen Ideen zur Elementardeckung

Mit neuen Vorschlägen will die Deutsche Aktuarvereinigung (DAV) dazu beitragen, dass sich die Diskussion über den Schutz gegen Elementarschäden nicht nur auf das Thema Pflichtversicherung beschränkt. Die Aktuare plädieren dafür, auch andere Instrumente in Betracht zu ziehen wie einen Wegfall der Versicherungssteuer bei Elementardeckungen oder den Schutz von Dritten wie kreditgebenden Banken. Klar ist für sie, dass ein ganzes Bündel von Maßnahmen gefragt ist. … Lesen Sie mehr ›