Archiv ‘Private Krankenversicherung’

Neue Bedrohung für die Assekuranz

Was die Woche bringt: An dieser Stelle nehmen wir die Themen der kommenden Woche in den Blick und stellen wichtige Branchentermine vor. Dieses Mal: Diskussion über staatliche Haftung für Fehler in der Geburtshilfe auf dem Deutschen Ärztetag, Bilanzpressekonferenz von Hanse Merkur und Continentale.

Alte Leipziger glaubt an betriebliche Altersversorgung

Der Konzern Alte Leipziger-Hallesche sucht Wachstum in der Lebensversicherung vor allem in der betrieblichen Altersversorgung und bei Berufsunfähigkeitspolicen. Konzernchef Walter Botermann hält am Prinzip der Garantiepolicen fest. In der Krankenversicherung will er das Vertrauen der Kunden in die PKV stärken.

BaFin rügt Debeka

Bei der Debeka ist bei der Gewinnung von Neukunden in der Vergangenheit manches schief gelaufen. Zu diesem Ergebnis ist die BaFin bei ihrer Prüfung zu den Verkaufspraktiken des Versicherers gekommen. Die Aufsicht rügt das Unternehmen, verhängt aber keine Sanktionen.

Munich Re: China wird drittgrößter Markt

Die Schwellenländer hängen etwas durch beim Wachstum der Versicherungsmärkte – ein Ergebnis ihrer wirtschaftlichen Probleme. Die Industrieländer dagegen berappeln sich und werden wieder deutlicher zulegen, erwartet der Rückversicherer Munich Re. Mittelfristig ist für Chefvolkswirt Michael Menhart aber klar, dass die Schwellenländer Hauptträger des Wachstums sein werden.

MLP sieht positive Signale

Nach einem heftigen Gewinneinbruch im vergangenen Jahr sieht der Wieslocher Finanzvertrieb MLP jetzt positive Signale für 2014. Das Geschäft mit Altersvorsorgeprodukten zog an. In der Krankenversicherung ist die Lage aber weiter schlecht.

HUK-Coburg: Nur Transparo stört die Langeweile

Die HUK-Coburg hat die Prämieneinnahmen kräftig gesteigert, meldet aber einen rückläufigen Gewinn und begründet das mit den hohen Schäden aus Naturgefahren. In der Autoversicherung wächst das Unternehmen weiter rasant. Das Scheitern des Vergleichsportals Transparo führt der Vorstand auf Fehleinschätzungen zum Internet-Markt und die Zurückhaltung anderer Versicherer zurück. Bei seinen Vertriebsmethoden im öffentlichen Dienst müsse sich die HUK-Coburg keinerlei Vorwürfe machen.

Generali Versicherungen bauen Vertriebsstruktur um

Die in München ansässigen Generali Versicherungen bauen ihre Vertriebsstruktur grundlegend um. Die Marke Volksfürsorge wird dabei endgültig verschwinden. Alle Vertriebe werden in einer neuen Gesellschaft zusammengefasst. Die anderen Töchter der Generali Holding, vor allem Aachen Münchener, Central und Cosmos, sind von den Änderungen in München und Hamburg nicht betroffen.

Vorwürfe schaden Debeka-Zahlen nicht

Die Untersuchungen zu möglicherweise illegalen Vertriebspraktiken bei der Debeka sind noch nicht abgeschlossen. Erst wenn BaFin, Staatsanwaltschaft und Datenschützer ihre Ermittlungen abgeschlossen haben, will sich der Versicherer zu den Ergebnissen und möglichen Konsequenzen äußern. Eins steht jetzt schon fest: Das Geschäft der Debeka haben die Vorwürfe bislang nicht beeinträchtigt.

Altersvorsorge: Aktuare wollen mitreden

Die deutschen Aktuare wollen sich wieder mehr in die Diskussion um die Altersversorgung einmischen. Den Auftakt dazu sollte eine öffentliche Podiumsdiskussion im Rahmen der Mitgliederversammlung der Deutschen Aktuarvereinigung in Bonn am Dienstag bilden. Allerdings brachte sie nur wenig neue Einsichten. Einig waren sich die Diskutanten im Kernpunkt: Die Gesellschaft brauche beides, Umlage und Kapitaldeckung.

Die DKV hat zu viel versprochen

Die DKV musste im vergangenen Jahr einen weiteren Rückgang im Kerngeschäftsfeld Vollversicherung hinnehmen. 2014 haben sich nach Einschätzung von Vorstandschef Clemens Muth die Rahmenbedingungen für die private Krankenversicherung verbessert. Wenig Freude machen ihm die Folgen einer Beitragsgarantie für einen Tarif mit einem Kalkulationsfehler.

Pflegeversicherung: Eigenverantwortung ist notwendig

Meinung am Mittwoch: Die Bundesregierung plant Verbesserungen in der gesetzlichen Pflegepflichtversicherung. Einfach abzuwarten, bis diese Änderungen greifen, reicht aber nicht. Faktoren wie Zeit und Geld erschweren solche Reformen, und ein gesetzliches Rundum-Sorglos-Paket wird es nicht geben. Stattdessen ist Eigenvorsorge gefragt.

PKV-Ombudsmann sieht Makler kritisch

Nur wenige privat Krankenversicherte beschweren sich beim PKV-Ombudsmann. Tun sie es, geht es häufig darum, ob eine Behandlung medizinisch notwendig ist. Gelegentlich wandten sich die Kunden auch an den Schiedsmann, weil sie mit dem Vermittler unzufrieden sind. Der inzwischen aus dem Amt geschiedene Helmut Müller plädiert dafür, die Aufsicht über die Vermittler in die Hand einer einzigen Behörde zu legen.

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