Unternehmen, die ihre Cyberpolice zum Jahreswechsel erneuern wollen, werden tief in die Tasche greifen müssen. Makler Sven Erichsen berichtet auf der Cyber-Konferenz von Euroforum über eine Verzehnfachung von Prämien bei gleichzeitiger Verdopplung des Selbstbehalts und Reduzierung des Limits. Er vergleicht die anstehende Sanierung mit der Reaktion der Versicherer auf die Terroranschläge vom 11. September 2001. Auch damals fuhren die Anbieter ihre Kapazität stark zurück. Die Cyberversicherer reagierten auf eine dramatisch verschärfte Schadensituation, berichtet Erichsen. Daran seien die Kunden nicht ganz unschuldig. … Lesen Sie mehr ›
Versicherer werden zunehmend selbst zu Opfern von Cyberangriffen mit Erpressungssoftware. Nach CNA, Axa und der Haftpflichtkasse hat es jetzt den japanischen Versicherer Tokio Marine getroffen. Der Angriff ist offenbar auf die Singapurer Einheit des Unternehmens beschränkt, Kundendaten sollen nicht abgeflossen sein. Der Vorfall zeigt aber, dass Ransomware-Attacken zu einem immer größeren Problem für die Branche werden. … Lesen Sie mehr ›
Der Hackerangriff auf die Haftpflichtkasse nimmt ein immer größeres Ausmaß an. Wie der Versicherer jetzt mitteilt, sind nach der Attacke Mitte Juli mehr Daten abgeflossen, als bisher bekannt gewesen war. Auch Kundendaten sind betroffen. „Wir bedauern sehr, dass durch den kriminellen Angriff auf die Haftpflichtkasse auch weitere Personen Opfer dieser Machenschaften sind“, sagte Vorstandsmitglied Torsten Wetzel. Die Haftpflichtkasse schließt nicht aus, dass der Umfang an gestohlenen Daten weiter steigt. … Lesen Sie mehr ›
Nach der Haftpflichtkasse ist nun ein zweites Versicherungsunternehmen von einem Cyberangriff betroffen: Das Berliner Start-up Raisin Pension, das auf Altersvorsorgeprodukte spezialisiert ist, wurde von Hackern lahmgelegt. Sie haben Zugriff auf personenbezogene Daten erhalten wie Personenstammdaten und Bankdaten. Ob es sich um einen Ransomware-Angriff handelt, sagte das Unternehmen nicht. … Lesen Sie mehr ›
Comparis, das nach eigenen Angaben führende Vergleichsportal der Schweiz, ist vor drei Wochen Opfer eines Angriffs mit Erpressungssoftware geworden. Zwar konnte das Unternehmen nach der Attacke den Großteil der internen Systeme wiederherstellen, essenzielle Dateien ließen sich jedoch nur mit Mühe entschlüsseln. Jetzt sind Lösegeldzahlungen an die Hacker geflossen. Solche Zahlungen sind meist das letzte Mittel, zu dem Unternehmen greifen. Im Fall von Comparis schien der Schaden für die Gesellschaft mit jedem Tag größer zu werden. … Lesen Sie mehr ›
Angesichts der rasch steigenden Zahl von Ransomware-Angriffen gerät die Zahlung von Lösegeld zur Rückgewinnung der Daten immer mehr in die Diskussion. Werden sie verboten, verschwinde der Anreiz für die Kriminellen, so das Argument. Der Cyber-Experte Adrian Nish von BAE Systems hält einen solchen Schritt für verfrüht. Er fordert aber die verstärkte Kontrolle von Kryptowährungs-Plattformen. Als unabdingbar sieht er außerdem eine Meldepflicht, um das Ausmaß des Problems endlich zu erfassen. … Lesen Sie mehr ›
Die Haftpflichtkasse ist Opfer eines sogenannten Ransomware-Angriffs geworden. Die Hacker, die vor eineinhalb Wochen den Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit angegriffen hatten, fordern Lösegeld. Die Haftpflichtkasse will diesen Forderungen aber nicht nachkommen. „In Absprache mit dem Landeskriminalamt haben wir entschieden, den kriminellen Machenschaften keinen Vorschub zu leisten“, sagte Vorstandsmitglied Torsten Wetzel. Stattdessen arbeite man mit Hochdruck an der Wiederherstellung der Systeme. … Lesen Sie mehr ›
Meinung am Mittwoch Die zunehmende Automatisierung macht Fahrzeuge immer anfälliger für Hackerangriffe. Damit werden Cyberrisiken auch ein Thema für Kfz-Versicherer. Sie sollten sich frühzeitig und vorausschauend mit den neuen Gefahren befassen. Zwar wird es noch einige Jahre, wenn nicht sogar Jahrzehnte bis zur vollständigen Vernetzung von Fahrzeugen dauern. Das Cyberrisiko wird sich aber dennoch kontinuierlich in den Kfz-Bestand „schleichen“. … Lesen Sie mehr ›
Die Haftpflichtkasse ist offenbar als erster deutscher Versicherer Opfer eines großangelegten Hackerangriffs geworden. Der Geschäftsbetrieb ist aktuell lahmgelegt, das genaue Ausmaß des Schadens ist aber noch unbekannt. Ob es sich um einen Angriff mit Ransomware handelt, der auf die Zahlung von Lösegeld abzielt, ist noch unklar. Für diesen Fall wäre die Reaktion des Versicherers besonders interessant, denn es gibt eine heftige Debatte, ob Cyber-Versicherer weiter Lösegeld für solche Angriffe auf ihre Kunden zahlen sollten. … Lesen Sie mehr ›
Cyberversicherer sehen sich einer Flut an Schäden durch Ransomware-Attacken gegenüber. Erst am Wochenende hatte ein Angriff auf den amerikanischen IT-Dienstleister Kaseya zahlreiche Unternehmen lahmgelegt. Wie teuer der Fall die Versicherer kommt, ist noch nicht ausgemacht, aber er zeigt deutlich: Das Kumulrisiko ist hoch. Als Reaktion fahren die Cyberversicherer ihre Kapazitäten zurück, ziehen die Preise ordentlich an – und pochen auf höhere Sicherheitsstandards in den Unternehmen. … Lesen Sie mehr ›
Legal Eye – Die Rechtskolumne Aktuelle Cyberangriffe mit Ransomware zeigen das gegenwärtige Bedrohungspotenzial für Unternehmen durch Cyberrisiken. Nicht selten zahlen sie Lösegeld an die Täter, das ihnen gegebenenfalls vom Cyberversicherer erstattet wird. Diese Zahlungen sind dann im konkreten Fall ultima ratio und können eine Maßnahme zur Schadensminderung darstellen. Insgesamt betrachtet fördern sie aber das kriminelle Geschäftsmodell der Täter. Angesichts der derzeit verstärkt gezahlten Lösegelder ist nicht auszuschließen, dass sich die regulatorischen Rahmenbedingungen zur Versicherbarkeit von Lösegeldzahlungen in den nächsten Monaten ändern könnten. … Lesen Sie mehr ›