Die deutschen Versicherer wollen für das Jahr 2014 deutliche Preissteigerungen in den Sparten Wohngebäude und Kfz durchsetzen. Niedrige Zinsen und die Hagelschläge führen zu erheblichem Druck.
Archiv ‘Rückversicherer’
Munich Re fordert mehr Schadenverhütung
Die Munich Re ruft nach mehr Vorbeugung gegen Flutschäden und nach höheren Preisen für die Versicherung und Rückversicherung. Doch beim Baden-Badener Markttreffen stehen die Zeichen eher auf gleichbleibende oder sinkende Raten.
AM Best: Europas Versicherer weiter unter Druck
Die relative Stabilisierung der Eurozone hat auch den Versicherern des Kontinents genutzt, schreibt die Ratingagentur AM Best in ihrer jüngsten Analyse über die europäische Assekuranz. Allerdings bleibt die Lage insgesamt angespannt. In Deutschland müsse die künftige Regierung die Probleme der Lebensversicherer angehen. Und: Axa ist der größte europäische Versicherer, wenn nur Prämien aus den Ländern des Kontinents gemessen werden.
Rückversicherer sehen neue Konkurrenz gelassen
Das Kapital von Pensionsfonds und anderen Kapitalanlegern, das zurzeit in die Rückversicherung strömt, schreckt Hannover Rück-Chef Ulrich Wallin nicht. Die traditionellen Rückversicherer hätten langfristig die besseren Karten, glaubt er.
Swiss Re mit hohen Hagelschäden
Der Rückversicherer Swiss Re muss rund 240 Mio. Dollar für die Hagelschäden im Juli zahlen – weit mehr als die Konkurrenten Scor und Munich Re. Hannover Rück will die eigene Schadenbelastung im November beziffern.
Lohrmanns Verunsicherung VII
An dieser Stelle nimmt sich unser Zeichner Konrad Lohrmann jeden Freitag ein Thema aus der Branche vor. Heute: das Rückversicherungstreffen in Monte Carlo.
Swiss Re glaubt an kurze Schwächephase
Der Rückversicherer Swiss Re erwartet für 2013 einen weiteren Rückgang der Preise für Naturkatastrophenrisiken. Ab 2014 soll das Segment aber wieder in ruhiges Fahrwasser geraten. In anderen Sparten bleiben die Prämien stabil.
Monte Carlo: Makler haben Oberwasser
Die großen Rückversicherungsmakler sind die Gewinner des Zustroms an frischem Kapital in die Branche. Unternehmen wie Aon Benfield, Guy Carpenter und Willis Re haben künftig viel mehr Kapazität für ihre Kunden. Sie gewinnen auch an Einfluss. Die Rückversicherer versuchen, die Veränderung kleinzureden.
Hannover Rück will bei Prämien hart bleiben
Hagel und Flut werden im deutschen Markt zu Preiserhöhungen führen, glaubt Hannover Rück-Chef Ulrich Wallin. Den Zufluss an Kapital in die Rückversicherungsbranche registriert er ungerührt. Von marktweiten Preissenkungen will das Unternehmen nichts hören.
Guy Carpenter: Alternatives Kapital bleibt
Pensionsfonds und andere Großanleger investieren Milliarden in alternative Rückversicherungsangebote wie Katastrophenanleihen. Zum ersten Mal sind die Preise für Risikoschutz im alternativen Markt gleich oder niedriger als die der traditionellen Rückversicherer, stellt der Makler Guy Carpenter fest.
Munich Re wird Sorgenkind los
Der Rückversicherer trennt sich von dem defizitären US-Krankenversicherer Windsor Health. Das Abenteuer hat die Münchener mehr als 300 Mio. Euro gekostet.
Auras: Internationale Programme immer schwerer
Rüdiger Auras ist Geschäftsführer des Deutschen Versicherungs-Schutzverbands. Im Interview mit dem Versicherungsmonitor spricht er über die Preise in der Industrieversicherung und die schwierige Zukunft internationaler Versicherungsprogramme.
Rückversicherer: Profitabel aber wachstumsschwach
Das erste Halbjahr brachte den Rückversicherern verbesserte versicherungstechnische Ergebnisse. Geringe Katastrophenschäden halfen dabei. Ein Argument für höhere Preise liefern die Zahlen nicht.
Swiss Re: Flut dominiert die Katastrophenbilanz
Überschwemmungen in Europa, Kanada, Australien und anderen Ländern kosteten die Assekuranz im ersten Halbjahr weltweit 8 Mrd. Dollar, schätzt der Rückversicherer Swiss Re in seiner Katastrophenbilanz. Insgesamt blieben die Schäden aber unter dem langjährigen Durchschnitt.
Hätte, hätte, Fahrradkette
Herbert Frommes Kolumne: Bei den Halbjahreszahlen vieler Versicherer und Rückversicherer in den vergangenen Tagen tauchte sie wieder auf: Die „normalisierte“ Schaden- und Kostenquote, also eine Art technisches Ergebnis, bei dem die schweren Naturkatastrophen herausgerechnet werden. Ich halte davon nichts. Die Branche macht sich etwas vor.













