Neue Arbeitswelt – Kampf um die Besten Im Branchenvergleich zeigen sich Versicherer beim Thema Homeoffice erstaunlich kulant. Das müssen sie auch, denn flexibles Arbeiten ist ein wichtiger Faktor im Kampf um neue Fachkräfte. Das Arbeiten aus dem Ausland steht bei Nachwuchskräften ebenfalls hoch im Kurs. Auf der anderen Seite versuchen Arbeitgeber mit verschiedenen Maßnahmen, bei den Mitarbeitenden die Lust aufs Büro wieder zu steigern.
Archiv ‘Signal Iduna’
Lohrmanns Verunsicherung: Einer für alle
An dieser Stelle nimmt sich unser Zeichner Konrad Lohrmann jeden Freitag ein Thema aus der Branche vor. Heute: Das Versicherungs-Callcenter in zehn Jahren
Keine Karriere ohne KI-Wissen
Neue Arbeitswelt – Kampf um die Besten Künstliche Intelligenz entwickelt sich rasant. Experten gehen davon aus, dass der Umgang mit ihr in Zukunft so selbstverständlich sein wird wie der mit Computern. Für Versicherer bedeutet das, dass sie mehr Zeit als bisher in Weiterbildung investieren müssen.
DA Direkt und Ominimo lancieren Kfz-Policen in Polen
Die Zurich hat eine Minderheitsbeteiligung an dem polnischen Insurtech Ominimo erworben und mit ihm eine Vertriebskooperation für den europäischen Versicherungsmarkt vereinbart. DA Direkt, der Direktversicherer der Zurich Gruppe Deutschland, soll mit Ominimo Kfz-Versicherungsangebote für Privatkunden lancieren und damit im zweiten Quartal 2025 in Polen starten. Der Versicherer will über die Zusammenarbeit Kunden in Ländern erreichen, in denen er noch nicht im Privatkundenmarkt aktiv ist.
Die Bürokratie wächst und wächst
Analyse Die Belastung durch Bürokratie ist für Selbstständige auch im vergangenen Jahr weiter gestiegen. Das zeigt das aktuelle Risikobarometer des Versicherungsmonitors. Für die Zukunft sind sie trotz Regierungswechsel nicht besonders optimistisch, dass sich hier etwas verbessert: Drei von vier Befragten halten noch mehr Bürokratie und Regulierung für wahrscheinlich. Für viele wird es dann existenzgefährdend.
Viele Risiken, wenige Policen
Analyse Für die Vertriebe der Versicherer gibt es bei den Selbstständigen noch einiges zu tun: Nur gut die Hälfte der Selbstständigen verfügt über eine oder mehrere Policen gegen betriebliche Risiken, bei den kleinen Unternehmern sind es noch deutlich weniger. Die Angst vor zu hohen Kosten schreckt sie ab, zeigt das aktuelle Risikobarometer des Versicherungsmonitors. Gerade Cyberpolicen sind aber auf dem Vormarsch. Ihre Verbreitung hat deutlich zugelegt, wenn auch von einem niedrigen Niveau aus.
Wochenspot: Wie geht’s den Selbstständigen?
Wochenspot – der Podcast Regelmäßig gibt es den Versicherungsmonitor auch zum Hören. In dieser Ausgabe des Wochenspots spricht Redakteurin Katrin Berkenkopf mit Herausgeber Herbert Fromme über die Ergebnisse des dritten Risikobarometers Selbstständige, die der Versicherungsmonitor in dieser Woche vorgestellt hat. Unter anderem geht es um den Spagat zwischen Arbeitsbelastung und Enthusiasmus.
Existenzängste der Selbstständigen wachsen
Analyse Das Stimmungsbild unter Selbstständigen in Deutschland ist gemischt: Viele Unternehmer berichten über eine Verschlechterung ihrer wirtschaftlichen Lage im vergangenen Jahr, so ein Ergebnis des dritten Risikobarometers, erstellt von Infas Quo im Auftrag des Versicherungsmonitors und mit Unterstützung der Signal Iduna. Von der neuen Regierung erwarten die Unternehmer wenig, und die Angst vor wirtschaftlichen und persönlichen Risiken, die die eigene Existenz bedrohen wächst. Dennoch schauen viele optimistisch auf 2025.
R+V: Comeback nach schlechtem Halbjahr
Was die Woche bringt An dieser Stelle nehmen wir die Themen der kommenden Woche in den Blick und stellen wichtige Branchentermine vor. Dieses Mal: Jahreszahlen der R+V, Pressegespräch zu „Risikobarometer Selbstständige“ von Versicherungsmonitor, Infas Quo sowie Signal Iduna und der Geschäftsbericht der Nürnberger
Hybride Kunden: Versicherer machen Fortschritte
Die Versicherer in Deutschland haben sich bei der Beratung und Betreuung der sogenannten hybriden Kunden in den vergangenen Jahren deutlich verbessert. Allerdings gibt es noch viel Luft nach oben. Zu diesem Ergebnis kommt die Beratungsgesellschaft Wavestone in einer aktuellen Studie. Untersucht wurden 13 deutsche Erstversicherer im Privatkundengeschäft. Spitzenreiter ist die Allianz. Etliche Gesellschaften haben sich gegenüber der Vorjahresstudie verbessert, einige aber auch verschlechtert.
Signal Iduna mit Rekord und Sorgenfalten
Der Versicherer Signal Iduna hat ein in der Geschichte des Unternehmens bislang unerreichtes Vertriebsergebnis erzielt. Mit leichten Sorgenfalten blickt das Unternehmen aber auf die Kfz-Versicherung, die aufgrund stark gestiegener Schadenaufwände aktuell nicht profitabel ist. Preiserhöhungen um etwa 20 Prozent in der vergangenen Wechselperiode waren die Folge.
Jens Husung wechselt von SHB zu WGV
Leute – Aktuelle Personalien Jens Husung, bis vor Kurzem zuständig für Business Development beim angeschlagenen Bäckerei-Versicherer SHB, wechselt zur Württembergischen Gemeinde-Versicherung (WGV) nach Stuttgart. Dort wird er Geschäftsführer der WGV Rechtsschutz-Schadenservice GmbH. Die SHB muss unterdessen weitere Abgänge verkraften. Außerdem: Der Assistance-Dienstleister Europ Assistance bekommt einen neuen Deutschlandchef. Personelle Neuigkeiten gibt es auch beim Unternehmensberater Simon Kucher, beim Technologieanbieter Flexperto, dem US-Versicherer Chubb sowie beim Rechtsschutzversicherer Arag.
Karneval und Zahlen
Was die Woche bringt An dieser Stelle nehmen wir die Themen der kommenden Woche in den Blick und stellen wichtige Branchentermine vor. Dieses Mal: Jahresabschluss der Signal Iduna, Wertgarantie und Helvetia sowie eine Marktstudie von Assekurata zur Überschussbeteiligung
Zurich setzt weiter auf Workation
Exklusiv Bei der Zurich hat sich die seit dem vergangenen Jahr fest etablierte Regel zum tageweisen Arbeiten im Ausland bewährt. 334 entsprechende Anträge genehmigte der Versicherer 2024, davon entfielen fast zwei Drittel auf einen Aufenthalt in Spanien. Während über den Mutterkonzern in der Schweiz Berichte kursieren, dass der Druck zur Rückkehr aus dem Homeoffice immer größer wird, hält die Zurich hierzulande außerdem an der Betriebsvereinbarung mit 40 Prozent Büropräsenz fest.










