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Abgrenzung von Cyber-Policen – wirklich so schwierig?

 The Long View – Der Hintergrund  Alle Bedingungswerke in der Cyberversicherung enthalten Klauseln zur Abgrenzung zu anderweitigen Versicherungen. Das Spektrum ist weit und reicht vom Vorrang der Cyberversicherung bis zum genauen Gegenteil. Für den Versicherungsnehmer ist die Abgrenzung wichtig, denn bei einem Vorrang der Cyberpolice zahlt er für die Versicherung desselben Risikos zweimal, beim Nachrang kann ihm der Cyberversicherer nicht schnell helfen. Doch es gibt eine recht einfache Lösung.

Oliver Bäte und Mario Greco in der Gerüchteküche

 Was wirklich wichtig ist  Klatsch, Tratsch und die wirklich wichtigen Informationen über Unternehmen und Manager – das gibt es am Kaffeeautomaten, auf dem Flur und hier. Heute: Warum die berufliche Zukunft von Oliver Bäte und Mario Greco in den vergangenen Tagen eine wichtige Rolle in der Gerüchteküche spielte.

Friederike Krieger

Lücken und Deckel

 Was die Woche bringt  An dieser Stelle nehmen wir die Themen der kommenden Woche in den Blick und stellen wichtige Branchentermine vor. Dieses Mal: Pfingst-Feiertage, Bilanzpressekonferenzen der VGH Versicherungen, Internationale Konferenz von Insurance Europe und die Jahreshauptversammlung des BVK

Herbert Fromme

Eine fast unlösbare Aufgabe

 Herbert Frommes Kolumne  In den kommenden Jahren wird die Zahl der Versicherungsvermittler drastisch sinken – nicht nur wegen der digitalen Konkurrenz, sondern in erster Linie wegen der Überalterung der Vertreter und der hohen IDD-Anforderungen an Weiterbildung und Qualifikation. Die Unternehmen, die vor allem über den eigenen Außendienst verkaufen, bringt das in ein fast unlösbares Dilemma. Sie müssen ihre Organisation stützen und wenn möglich ausbauen, aber gleichzeitig nach Alternativen suchen – die betriebliche Altersversorgung, Banken, der Direktvertrieb. Nebenbei: Für die meisten Anbieter wäre ein Provisionsdeckel ein Segen.

Elementarschäden: Zusätzliche Absicherung kostet

 Meinung am Mittwoch  Bei der Ministerpräsidentenkonferenz im vergangenen Jahr hielten die Regierungschefs das Ziel fest, dass sich mehr Hausbesitzer gegen Elementarschäden versichern. Die Situation hat sich seitdem nicht deutlich verändert. In Deutschland haben lediglich 41 Prozent der Gebäude eine Elementarschadendeckung. Die regionalen Unterschiede sind groß. Während es in Baden-Württemberg 94 Prozent sind, sind es in Bremen gerade einmal 19 Prozent. Die Aufklärung der Verbraucher könnte bei der Verbreitung von Elementarschadendeckungen eine wichtige Rolle spielen. Den Kunden muss bewusst sein, dass die zusätzliche Absicherung von Naturgefahren auch Geld kostet.

Gruppenversicherungen auf dem Prüfstand

 Legal Eye – Die Rechtskolumne  Gruppenversicherungen sind nach wie vor vom Gesetzgeber nicht als eigenes Rechtsinstitut geregelt. Das betrifft auch die Frage, ob der Versicherungsnehmer in bestimmten Konstellationen als Versicherungsvermittler einzustufen ist. Das kann mit guten Gründen in vielen Fällen verneint werden. Allerdings hat sich die BaFin vor kurzem beiläufig zum Thema geäußert. Ihre Auffassung könnte die bestehenden Gruppenversicherungsstrukturen auf den Prüfstand stellen. Auch aus einem anderen Grund sind Gruppenversicherungen in der Praxis verstärkt in den Fokus gekommen: Es gibt erhebliche internationale Steuer-Compliance-Pflichten, die nicht jedem Gruppenversicherer bisher klar sein dürften.

Friederike Krieger

Insurtechs tanzen vor

 Was die Woche bringt  An dieser Stelle nehmen wir die Themen der kommenden Woche in den Blick und stellen wichtige Branchentermine vor. Dieses Mal: Bilanzpressekonferenzen von Allianz, MLP, Gothaer, Bayerische und Provinzial Nordwest sowie Insurtech-Konferenz DIA Amsterdam.

Herbert Fromme

Iran-Sanktionen: Brüssel und Berlin müssen handeln

 Herbert Frommes Kolumne  Die von US-Präsident Donald Trump angeordneten Sanktionen der USA gegen den Iran haben weitreichende Folgen für die Versicherungswirtschaft. Es geht es nicht nur um Unternehmen, die im Iran als Versicherer oder Rückversicherer tätig sind. Es reicht schon, wenn ein deutscher Mittelständler legal dort eine Anlage baut oder Maschinen exportiert und es zu einem Haftpflichtschaden kommt – der Versicherer darf den Schaden nicht zahlen, wenn die geschädigte Partei im Iran sitzt. Bei den Russland-Sanktionen ist das Problem besonders virulent. Die Versicherer sollten auf klaren politischen Regeln bestehen – darum müssen sich Berlin und Brüssel kümmern, die sich […]

D&O-Versicherung in der Krise?

 Meinung am Mittwoch  Die Managerhaftpflichtversicherung steckt in der Krise. Über zehn Jahre des stetigen Prämienrückgangs haben ihre Spuren hinterlassen. Gleichzeitig haben die Versicherer ihre Bedingungen immer stärker ausgeweitet. Policen für Branchen wie die Automobilindustrie, um die sich die Anbieter früher noch einen erbitterten Wettbewerb geliefert haben, sind heute ein Risiko. Es ist aber noch nicht zu spät für eine Trendwende. Rückversicherer können dabei behilflich sein, die Marktsanierung müssen die D&O-Versicherer aber selbst stemmen.

Massenklage: Noch mehr Unheil

 Legal Eye – Die Rechtskolumne  Die große Koalition plant, auch in Deutschland Massenklagen zu ermöglichen. Jetzt ist ihr die EU-Kommission mit einem weitergehenden Vorschlag zuvorgekommen. Hier droht eine Regelung, die aussichtslose Klagen fördert, diesen eine Art Beweislastumkehr zubilligt und das Ganze auch noch staatlich finanziert. Das einzig Gute an dem Richtlinien-Entwurf ist, dass der nationale Gesetzgeber noch einige Aufgaben erfüllen muss, bevor das Instrument der Massenklage eingeführt werden kann. Möge es noch lange dauern.

Hauptversammlung ohne Kohle

 Was die Woche bringt  An dieser Stelle nehmen wir die Themen der kommenden Woche in den Blick und stellen wichtige Branchentermine vor. Dieses Mal: Allianz-Hauptversammlung, Quartalszahlen von Hannover Rück und Talanx, Jahresergebnisse 2017 von Provinzial Rheinland, Sparkassen-Versicherung und Versicherungskammer Bayern.

Herbert Fromme

Hört auf zu maulen

 Herbert Frommes Kolumne  Mindestens zwei Pensionskassen werden nach Informationen von SZ und Versicherungsmonitor in den kommenden Wochen die fest zugesagten Leistungen reduzieren müssen. Für die Branche kommt das zu einem äußerst ungünstigen Zeitpunkt. Schließlich stehen in Berlin Entscheidungen über die ZZR-Änderungen, einen möglichen Provisionsdeckel und die künftige Förderung der Altersvorsorge an. Da stellt sich die Frage, warum die Versicherer den Bullen nicht bei den Hörnern packen und einen eigenen Abwicklungsspezialisten bauen, der sich mit solchen (meist kleineren) Problemfällen befasst? Dabei geht es nicht um den Ernstfall, dafür ist Protektor da, sondern um Lösungen für einen deutlich früheren Zeitpunkt. Wenn […]

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