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Pensionskasse der Steuerberater in Schieflage

Die niedrigen Zinsen gehen an die Substanz einer weiteren Pensionskasse. Nach der Pensionskasse der Caritas ist auch die Deutsche Steuerberater-Versicherung in Bedrängnis geraten. Die Pensionskasse hat mitgeteilt, dass ihre Eigenmittel nicht die aufsichtsrechtlichen Anforderungen erfüllten, es fehlen rund 18 Mio. Euro. Jetzt muss das Unternehmen die BaFin mit einem Sanierungsplan überzeugen, wenn sie nicht will, dass sie dasselbe Schicksal ereilt wie die Pensionskasse der Caritas. Der hat die BaFin am Mittwoch die Erlaubnis für das Neugeschäft entzogen. … Lesen Sie mehr ›

Neugeschäftsverbot für die Pensionskasse der Caritas

Die Finanzaufsicht BaFin hat der Pensionskasse der Caritas das Neugeschäft untersagt. Der Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit, der sich an Mitarbeiter von Kirche und Caritas sowie deren Angehörige richtet, verfügt nicht über ausreichend Solvenzkapital, der Sanierungsplan des Unternehmens konnte die BaFin nicht überzeugen. Die Pensionskasse hatte bereits Leistungskürzungen für ihre Mitglieder angekündigt. … Lesen Sie mehr ›

Bundestag verabschiedet EbAV II-Gesetz

Der Bundestag hat das Gesetz zur Umsetzung der europäischen Richtlinie EbAV II für Einrichtungen der betrieblichen Altersversorgung mit den Stimmen der Regierungsparteien sowie der Grünen beschlossen. Änderungen gab es keine. Kritik kam vor allem von der FDP. Der Abgeordnete Frank Schäffler warnte vor Mehrkosten für Pensionskassen und Pensionsfonds durch zusätzliche Bürokratie. Dadurch drohten sinkende Leistungen für Betriebssparer. Der GDV begrüßt das Gesetz, hält den Zeitplan aber für zu ehrgeizig. … Lesen Sie mehr ›

BdV: Treuhänder soll Kammerberuf werden

Die privaten Krankenversicherer haben die Transparenz ihrer Solvency II-Berichte deutlich verbessert. Das ist das Fazit einer Analyse des Bundes der Versicherten (BdV) und der Zielke Research Consult GmbH. Auffällig in diesem Jahr waren allerdings die deutlichen gesunkenen Risikomargen und Gewinnerwartungen. Damit PKV-Anbieter diese Werte nicht ausnutzen, um Beiträge anzuheben und ihre Solvenzquoten zu stabilisieren, fordert der BdV eine bessere Stellung von Treuhändern im Unternehmen und mehr Unabhängigkeit. … Lesen Sie mehr ›

Versicherer begrüßen späteren Start von IFRS 17

Die Versicherer werten die Entscheidung des International Accounting Standards Board (IASB) positiv, die Einführung der neuen internationalen Rechnungslegungsvorschriften IFRS 17 um ein Jahr auf 2022 zu verschieben. Diesen Eindruck haben die Berater von Bearing Point in Gesprächen mit Verantwortlichen von Versicherern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz erhalten. Die Versicherer sind zwar der Ansicht, dass sie auch den ursprünglichen Termin im Jahr 2021 geschafft hätten, halten den zusätzlichen Zeitpuffer angesichts der noch offenen Fragen und Unklarheiten aber für sinnvoll. … Lesen Sie mehr ›

BaFin digitalisiert sich

Die Versicherungsaufsicht BaFin beschäftigt sich intensiv mit der Digitalisierung der Versicherer, prüft das Cloud-Outsourcing und die IT-Sicherheit der Gesellschaften. Auch an der Behörde selbst geht der technologische Wandel nicht vorbei, berichtete der oberste Versicherungsaufseher Frank Grund auf einer Konferenz in München. Künftig soll Software die oft hunderte Seiten langen Solvency II-Berichte der Gesellschaften analysieren und damit den BaFin-Mitarbeitern die Arbeit erleichtern. Offenbar ächzen nicht nur Versicherer unter der Last der Berichte, sondern auch die Prüfer der BaFin. … Lesen Sie mehr ›

Finanzexperte Schick will sich Run-off vorknöpfen

Der Grünen-Finanzexperte Gerhard Schick sieht schwere Missstände im deutschen Finanzmarkt, gegen die er mit seiner Bürgerbewegung „Finanzwende“ vorgehen will. Garantien sollen auf den Prüfstand. Aber auch die Beratung will Schick verändern. Durch Provisionszahlungen entstünden bei Beratern Fehlanreize, das mache Kunden misstrauisch. Ein Dorn im Auge ist dem Finanzexperten auch das Thema externer Run-off. Er will dafür sorgen, dass die Branche sich keine Exzesse erlaubt. … Lesen Sie mehr ›

Aufseher gehen Brexit-Restrisiken an

Bestehende grenzüberschreitende Versicherungsverträge werden nach dem Austritt Großbritanniens aus der EU zwar weiterhin nach dem Zivilrecht gültig sein, ob das aber auch nach dem Aufsichtsrecht gilt, ist unter den EU-Mitgliedern umstritten. Einige sind der Meinung, dass britische Versicherer ohne Lizenz für die EU auch keine Schäden aus den Verträgen mehr regulieren dürfen. Eiopa arbeitet jetzt zusammen mit den nationalen Aufsehern an einer Lösung. … Lesen Sie mehr ›

Eiopa mahnt mehr Nachhaltigkeit an

Versicherer sollten bei ihrer Kapitalanlage, ihrer Zeichnungspolitik und ihrem Risikomanagement stärker Nachhaltigkeitsaspekte berücksichtigen. Das sagte Gabriel Bernardino, Chef der europäischen Versicherungsaufsicht Eiopa, bei der Jahreskonferenz der Behörde in Frankfurt. Eiopa will dafür sorgen, dass solche Aspekte auch bei der Überarbeitung der Eigenkapitalregeln Solvency II Berücksichtigung finden. Zudem wünscht sich Bernardino mehr Rechte für Eiopa bei grenzüberschreitend tätigen Versicherern in Schieflage. … Lesen Sie mehr ›