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Berlin plant Provisionsdeckel à la Grund

Das Finanzministerium hat einen Referentenentwurf für ein Gesetz zur Deckelung der Abschlussprovisionen in der Lebensversicherung und der Restschuldversicherung erstellt. Die Provisionen sollen – entsprechend dem Vorschlag von Versicherungsaufsichtschef Frank Grund – auf 2,5 Prozent der Bruttobeitragssumme beschränkt werden. Wenn der Vermittler nachweisbare Qualitätsmerkmale erfüllt, kann der Versicherer das auf 4 Prozent erhöhen. Dazu gehören Stornoquoten, Beschwerdequoten und die Qualität der Beratung. Das kann die BaFin prüfen. Bei der Restschuldversicherung soll die Provision auf 2,5 Prozent der Kreditsumme begrenzt werden. Wir … Lesen Sie mehr ›

Standard Life darf Verträge nach Irland übertragen

Im Zuge der Brexit-Vorbereitungen hat der britische Lebensversicherer Standard Life die Genehmigung erhalten, seine deutschen, österreichischen und irischen Bestände nach Dublin zu übertragen. Das hat ein schottisches Zivilgericht entschieden. Betroffen sind rund 600.000 Versicherungsverträge, bei denen Beiträge und Ansprüche in Euro gezahlt werden. Der umfassende britische Insolvenzschutz für die Kunden entfällt nach der Übertragung. … Lesen Sie mehr ›

Banken kämpfen für Restschuldversicherung

Die in der Deutschen Kreditwirtschaft organisierten Bankenverbände wollen mit einer Selbstverpflichtung einem Provisionsdeckel für Restschuldversicherungen zuvorkommen. In dem Papier betonen sie, dass der Abschluss der Police zur Absicherung von Kreditraten freiwillig ist, Banken sollen die Raten einmal mit und einmal ohne die Kosten für die Versicherung ausweisen. Es ist bereits die zweite Selbstverpflichtung von Banken für mehr Transparenz in der Restschuldversicherung. Die Regierung hat eine Obergrenze für Provisionen in dem Bereich angekündigt. … Lesen Sie mehr ›

Allianz mit neuem telemedizinischen Angebot

Der zur Allianz-Gruppe gehörende telemedizinische Dienstleister Medi24 aus der Schweiz bietet jetzt auch in Deutschland Patienten eine telemedizinische Beratung an. Das Unternehmen arbeitet mit telemedizinisch ausgebildetem Fachpersonal und Fachärzten aus unterschiedlichen Fachgebieten. Die Ärzte können anders als sonst bei medizinischen Hotlines auch Diagnosen stellen. Ziel des Angebots sei es, unnötige Arztbesuche zu vermeiden und die Behandlungskosten zu senken, sagt Milan Kingreen, Managing Director von Medi24 in Deutschland. Der Anbieter arbeitet auch an einer Lösung für die Beratung per Chat und … Lesen Sie mehr ›

Warum die Wüste Israel zur Start-up-Nation machte

Israel ist ein Land mit viel Wüste, wenig natürlichen Rohstoffen und einem berühmten Militär. Genau diese Umstände sind der Grund, warum die kleine Nation zu einem Vorreiter in Sachen Digitalisierung und Technologie geworden ist. Das sagten Experten am Dienstag auf der Global Insurtech Roadshow in Frankfurt am Main. Weil das Land wenige natürliche Ressourcen habe, sei Grips die wichtigste Ressource, sagte Yuval Zimerman vom israelischen Start-up Air Doctor. Das fördere die Entstehung von Insurtechs und Versicherern. Auch die israelische Versicherungsaufsicht … Lesen Sie mehr ›

GDV fordert Verbraucherschutz mit Augenmaß

Regulierung bindet bei Unternehmen viele Ressourcen, deshalb sollten neue Regeln für Verbraucherschutz immer einen wirklichen Nutzen für die Kunden bringen, forderte Jörg Freiherr Frank von Fürstenwerth, der Vorsitzende der GDV-Geschäftsführung, auf einer Veranstaltung in Berlin. Gerade im Hinblick auf die Informations- und Dokumentationspflichten der Versicherer sei das in der Vergangenheit nicht immer der Fall gewesen, kritisierte er. Bei der Frage, wie stark sich die EU in den Verbraucherschutz einschalten soll, gab es verschiedene Meinungen bei den Diskussionsteilnehmern. … Lesen Sie mehr ›

Lebenserwartung in Großbritannien sinkt deutlich

Die durchschnittliche Lebenserwartung eines 65-Jährigen ist in England und Wales binnen drei Jahren um mehr als ein Jahr geschrumpft. Alleine im vergangenen Jahr sank sie um fünf Monate. Die Bevölkerung ist beunruhigt, bei den Lebensversicherern sorgt die Nachricht für Entlastung. Sie können ihre Rückstellungen reduzieren. Alleine Aviva hat im März schon 780 Mio. Pfund (903 Mio. Euro) an Rückstellungen aufgelöst. … Lesen Sie mehr ›

BVK will Doppelregulierung von Vermittlern verhindern

Die Pläne der Bundesregierung, die Aufsicht über Finanzanlagenvermittler von den Industrie- und Handelskammern auf die BaFin zu übertragen, haben auch für Versicherungsvermittler weitreichende Folgen. Denn rund 30.000 von ihnen sind auf beiden Gebieten tätig. Sie würden künftig unter doppelter Aufsicht stehen. Der Bundesverband Deutscher Versicherungskaufleute (BVK) und andere Branchenvertreter lehnen diese Pläne entschieden ab – auch weil die Vermittler die höheren Kosten für die BaFin-Aufsicht tragen müssten. … Lesen Sie mehr ›

Kommt Verdi noch 2019 mit Nahles-Rente?

Paukenschlag in der betrieblichen Altersversorgung: Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi will offenbar noch in diesem Jahr ein Betriebsrenten-Angebot im Rahmen der garantielosen Nahles-Rente starten. Das hat die stellvertretende Vorsitzende Andrea Kocsis auf einer Veranstaltung in Berlin laut einem Bericht des Versicherungsmagazins angekündigt. Demnach geht es um ein Pilotprojekt mit einem Versicherer, dessen Namen Kocsis nicht nennen wollte. Verdi war für eine Stellungnahme nicht zu erreichen. Ein Einstieg der zwei Millionen Mitglieder umfassenden Gewerkschaft wäre ein großer Erfolg für die neue Betriebsrente, die … Lesen Sie mehr ›

EU erleichtert Investitionen in kleine Firmen

Europäische Versicherer sollen künftig weniger Eigenkapital vorhalten müssen, wenn sie in Aktien nicht-börsennotierter Unternehmen investieren oder Kredite an bestimmte Firmen geben. Das geht aus einer delegierten Verordnung der EU-Kommission hervor. Sie will es Versicherern damit erleichtern, Geld in kleine und mittelständische Unternehmen zu investieren. Der Schritt ist Teil der geplanten Überprüfung des Aufsichtsregimes Solvency II. Der Verband Insurance Europe zeigte sich enttäuscht, er hatte sich mehr Zugeständnisse erhofft. … Lesen Sie mehr ›

Aon sagt Fusionsgespräche mit Willis ab

Am Dienstagabend hatte der Großmakler Aon noch bestätigt, Gespräche über eine Übernahme des Konkurrenten Willis Towers Watson zu führen. Jetzt kommt die Absage. Aon habe keine Pläne, den Zusammenschluss der beiden Makler weiter zu verfolgen, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. Zu der Bestätigung der Gespräche am Dienstagabend sei der Versicherer gesetzlich verpflichtet gewesen. Industriekunden hätten ein Zusammengehen der beiden Großmakler kritisch gesehen. Vor allem bei internationalen Programmen hätten die Unternehmen dann kaum noch Auswahl gehabt. … Lesen Sie mehr ›