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Hohe Schäden durch Cyberangriff

Ein professionell geplanter und weltweit koordinierter Hackerangriff mit einer Erpresser-Software könnte zu einem gesamtwirtschaftlichen Schaden von 193 Mrd. Dollar führen, ergab eine Studie der Nanyang Technological University in Singapur und der Universität Cambridge. Die bisher verzeichneten Angriffswellen mit Schadsoftware wie „Wanna Cry“, „Notpetya“ oder „Ryuk“ würden durch ein solches Ereignis in den Schatten gestellt. Auch wenn die Versicherer nur einen Bruchteil der Schäden übernehmen müssten, würde die Schadenbelastung die jährlichen Beitragseinnahmen mit Cyberpolicen deutlich übersteigen, so die Studie. … Lesen Sie mehr ›

Banken starten Initiative bei Restschuldpolicen

Der Bankenfachverband in Berlin positioniert sich in der Diskussion über einen Provisionsdeckel in der Restschuldversicherung. Die Vereinigung der Kreditbanken in Deutschland will die Transparenz für Verbraucher erhöhen und hat dafür ein Sieben-Punkte-Programm als Selbstverpflichtung veröffentlicht. Der Verband warnt vor einer Provisionsobergrenze. Sie könne dazu führen, dass Verbraucher die Versicherung zur Absicherung von Kreditraten gar nicht mehr abschließen könnten. Sandra Klug vom Marktwächter Finanzen sieht in der Selbstverpflichtung wenig mehr als eine Wiederholung der geltenden Rechtslage. … Lesen Sie mehr ›

MS&AD investiert in Element

Der Berliner Digitalversicherer Element hat eine Kooperation mit dem japanischen Versicherer Mitsui Sumitomo Insurance (MSI) geschlossen, einer Tochter der MS&AD Insurance Group. MSI und der Investmentarm der Gruppe MS&AD Ventures investieren 5 Mio. Euro bei Element. Es ist ein nachträgliches Engagement zur Series A-Finanzierungsrunde des Unternehmens aus dem vergangenen Jahr. MSI verspricht sich aus der Kooperation die Entwicklung innovativer Versicherungen und Lerneffekte für die Digitalisierung. MS&AD hat außerdem eine Kooperation mit dem US-amerikanischen Insurtech CoverHound geschlossen. … Lesen Sie mehr ›

Brexit: BaFin sieht Vertragskontinuität nicht in Gefahr

Das zwischen der EU und Großbritannien ausgehandelte Abkommen für einen Austritt des Landes aus dem europäischen Staatenverbund ist am Dienstagabend im britischen Parlament gescheitert. Damit steigt das Risiko für einen ungeregelten Ausstieg der Briten aus der EU. Ein solcher harter Brexit würde die deutsche Finanzaufsicht nicht unvorbereitet treffen, betonte BaFin-Chef Felix Hufeld beim Neujahrsempfang der Behörde. Er zeigte sich zuversichtlich, dass die im Entwurf für ein Brexit-Steuerbegleitgesetz vorgesehene Möglichkeit, die Passport-Rechte britischer Versicherer zunächst zu erhalten, für Vertragskontinuität sorgen wird. … Lesen Sie mehr ›

Weiter mit Riester oder weg damit?

Systemwechsel versus Riester-Reform: Politiker und Experten streiten über die Zukunft der staatlich geförderten privaten Altersvorsorge. Die Bundesregierung hat sich die Entwicklung eines Riester-Standardproduktes auf die Fahnen geschrieben, die Diskussion darüber ging jetzt bei einer Veranstaltung des nordrhein-westfälischen Arbeitsministeriums weiter. Es muss günstiger und einfacher sein und mehr Menschen erreichen – damit hört die Einigkeit aber auch schon auf. Der GDV hat unterdessen die Idee, ein eigenes Produkt zu entwickeln, aufgegeben. … Lesen Sie mehr ›