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Industrieversicherung rss

Von Beirut, Corona und anderen Großschäden

Talanx hat in den ersten neun Monaten 520 Mio. Euro verdient. Das war zwar deutlich weniger als im Vorjahr, könne sich aber angesichts der Pandemie durchaus sehen lassen, sagte der neue Finanzchef Jan Wicke. Die Corona-Krise trägt einen gehörigen Teil dazu bei, dass 2020 schon nach neun Monaten zu den teuersten Jahren nach Großschäden seit 2010 für Talanx gehört. Für das abschließende Quartal peilt Talanx einen Gewinn von über 80 Mio. Euro an. … Lesen Sie mehr ›

Chubb kooperiert mit Munich Re bei Sensortechnik

Wasserschäden sind in Gewerbeimmobilien nicht weniger folgenschwer als in Wohngebäuden. Der Industrieversicherer Chubb bietet seinen Industriekunden in Deutschland im Rahmen der Sachversicherung daher künftig die Möglichkeit, besonders exponierte Bereiche in Immobilien rund um die Uhr durch Sensoren zu überwachen. Chubb setzt dabei auf das Sensorsystem „Connect & Protect“ der Munich Re, das auf der sogenannten Internet of Things-Technologie basiert. Die Munich Re-Tochter Hartford Steam Boiler hat in den USA schon viel Erfahrung damit gesammelt. … Lesen Sie mehr ›

Ausmaß der Corona-Schäden noch länger unklar

Die Schätzungen über die Folgen der Corona-Pandemie für die Versicherer gehen noch weit auseinander. Die Unsicherheit über die letztendlichen Schäden wird auch noch eine Weile anhalten, erwartet Analyst Carlos Wong-Fupuy von der Ratingagentur A.M. Best. Der Großteil der Schäden komme aus der Veranstaltungsausfallversicherung. Bei Betriebsunterbrechungs- und Betriebsschließungspolicen gibt es noch viele Streitigkeiten zwischen den Gesellschaften und ihren Kunden, das macht die Schadenschätzung schwierig. … Lesen Sie mehr ›

Cyber: „Es werden die Falschen versichert“

Cyberversicherer melden steigende Schadenszahlen. Beim Allianz-Industrieversicherer AGCS kommt inzwischen auf jede vierte Cyberpolice ein Schaden. Der Anstieg ist nicht allein durch mehr Attacken zu erklären, warnte Linus Neumann, Experte für IT-Sicherheit. „Es wird nicht jedes vierte Unternehmen gehackt“, sagte er bei einer digitalen Cyberkonferenz. Stattdessen gebe es in dem Geschäft eine starke negative Risikoauslese. „Es werden die falschen Unternehmen versichert.“ Indes zeigte sich Dirk Wegener, Präsident der europäischen Risikomanagervereinigung Ferma, besorgt ob der verbreiteten Skepsis gegenüber den Deckungen. … Lesen Sie mehr ›

Persönlicher Kontakt Fehlanzeige

Kleinere Maklerbetriebe haben in der Gewerbeversicherung immer mehr Schwierigkeiten beim Kontakt mit den Versicherern – gerade wenn es um Deckungen mit überschaubaren Prämien geht. „Wir geraten zunehmend an das Problem, dass wir bei den Versicherern für das kleinere Geschäft keine Ansprechpartner mehr haben“, sagte Julie Schellack, Vizepräsidentin des Bundesverbands Deutscher Versicherungsmakler (BDVM). Vieles werde inzwischen digital abgewickelt, die digitalen Prozesse liefen aber alles andere als schlank und einfach. Die schlechte Personallage bei den Versicherern habe auch mit dem schlechten Image der Branche und dem geringen Ansehen des Berufsstandes der Versicherungskaufleute zu tun, sagte BDVM-Vorstand Hans-Georg Jenssen. … Lesen Sie mehr ›

BDVM: „Zeit für eine emotionale Erneuerungsrunde“

Der Bundesband Deutscher Versicherungsmakler (BDVM) ist sehr unzufrieden mit den aktuellen Entwicklungen in der Gewerbe- und Industrieversicherung. Die Kunden litten wegen der Pandemie unter erheblichen Umsatz- und Ergebniseinbrüchen, viele Versicherer sähen in der Krise aber einen „Turbolader für die Bestandsoptimierung“, kritisierte BDVM-Präsident Thomas Haukje. Die massiven Preiserhöhungen in Kombination mit einer Verknappung der Kapazitäten seien eine „Nagelprobe der Solidarität“. Die Makler beobachten derzeit, dass sich ausländische Anbieter wieder für den deutschen Markt interessieren, und sehen eine steigende Bedeutung mittelständischer Versicherer. … Lesen Sie mehr ›

Betriebsschließung: Gericht gibt Versicherer Recht

In einem neuen Urteil zur Haftungsfrage für pandemiebedingte Betriebsschließungsschäden haben die Richter zugunsten des Versicherers entschieden und die Klage abgewiesen. Ein Restaurantbetreiber hatte vor dem Landgericht Stuttgart die Erstattung seiner Gewinneinbußen von rund 67.000 Euro gefordert. Bei der Urteilsfindung kam es, wie bei vielen aktuellen Urteilen in der Betriebsschließungsversicherung, auf einen bestimmten Vertragspassus an. Er ließ die Richter zugunsten des Versicherers entscheiden. … Lesen Sie mehr ›

Hiscox: Keine Pandemieausschlüsse in D&O

 Exklusiv  Der D&O-Markt wird härter und das nicht erst seit der Corona-Krise. Die Pandemie verstärkt jedoch den Trend zu höheren Preisen und knapperen Kapazitäten, glaubt Mario Hartmann, Underwriting Manager Berufshaftpflicht und D&O bei Hiscox. Die oft diskutierten pauschalen Pandemie- und Insolvenzausschlüsse in der Managerhaftpflichtversicherung finden bei dem Spezialversicherer jedoch keine Verwendung. Hiscox geht einen anderen Weg, mit dem die Kunden Hartmann zufolge einverstanden und zufrieden sind. … Lesen Sie mehr ›

Ex-Ferma-Chef Willaert an Covid-19 verstorben

Jo Willaert war ein leidenschaftlicher Risikomanager. Der ehemalige Präsident der europäischen Risikomanagervereinigung Ferma und des internationalen Pendants Ifrima ist im Alter von 70 Jahren an Komplikationen im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung verstorben. Willaert, der ebenfalls lange Jahre die Risiken des belgischen Agfa-Gevaert-Konzerns managte und zudem auch in der belgischen Risikomanagervereinigung Belrim wirkte, war gute Kommunikation immer ein großes Anliegen. … Lesen Sie mehr ›

Allianz hält AGCS weiter knapp

Die Preise steigen kräftig, aber die Allianz will ihren Industrieversicherer Allianz Global Corporate & Specialty (AGCS) nicht von der Leine lassen. Erst wenn sich die Schaden- und Kostenquote der Gesellschaft deutlich unter 100 Prozent stabilisiert und mehr Klarheit über Schadentrends in den USA bestehe, will der Konzern wieder in Wachstum bei der Tochter investieren, sagte Finanzchef Giulio Terzariol bei der Vorstellung der Zahlen für das dritte Quartal. Mit dem Ergebnis ist der Versicherer sehr zufrieden, die Pandemie hatte nur einen moderaten Einfluss. Eine Vorhersage für das volle Jahr gab Terzariol trotzdem nicht – die Lage sei zu unsicher. … Lesen Sie mehr ›

AGCS gibt Teilbestand in Kanada auf

 Exklusiv  Die Allianz Global Corporate & Specialty gibt nach Informationen des Versicherungsmonitors einen Teil ihres kanadischen Geschäfts auf. Das Unternehmen zeichnet künftig keine Financial Lines mehr – dazu gehören D&O, Berufshaftpflicht und andere Bereiche der Vermögensschadenhaftpflicht. Auch das Segment Entertainment gibt der Versicherer in dem nordamerikanischen Land auf, das umfasst Veranstaltungsausfall, Filmversicherungen und ähnliches. Ein Sprecher bestätigte den Schritt. … Lesen Sie mehr ›

Lloyd’s will radikal umbauen

Der britische Versicherungsmarkt Lloyd’s of London hat sich für die kommenden zwei Jahre viel vorgenommen. Ein radikaler Wandel hin zu einem digitalen Ökosystem steht auf der Agenda des zweiten Teils des Strategie-Programms namens „Blueprint“. Getrieben von Daten und Technologie sollen die Prozesse künftig sein. „Wir werden besser vernetzt sein und so viel schneller, in allem was wir tun“, schwärmte Lloyd’s-Chef John Neal bei der Vorstellung des Strategie-Papiers. „Jetzt ist der Zeitpunkt, an dem die wirklich harte Arbeit beginnt.” … Lesen Sie mehr ›

BSV: Warum die Gerichte unterschiedlich urteilen

Zahlreiche Restaurants, Gaststätten und Hotels klagen zurzeit gegen ihre Versicherer, weil diese in der Betriebsschließungsversicherung (BSV) keine Schäden aus der Corona-Pandemie akzeptieren. Ob die Kläger vor Gericht gute Chancen auf Erfolg haben, hängt im Wesentlichen von der Ausgestaltung einer Klausel in den Verträgen ab. Die Verträge lassen sich in zwei Typen einordnen, sagte Franz Janssen von der Kanzlei Taylor Wessing in Düsseldorf bei einem Webinar. Für einen Typen stehen die Chancen vor Gericht schlecht, für den anderen dagegen deutlich besser. … Lesen Sie mehr ›

Munich Re bleibt vorsichtig beim Gewinn

Der Rückversicherer Munich Re traut sich zwar einen höheren Umsatz zu, bei Gewinnzielen bleiben die Münchener aber vorsichtig. Bei der Veröffentlichung der Zahlen für das dritte Quartal wollte Finanzchef Christoph Jurecka keine neue Prognose abgeben. Grund sind die hohen Unsicherheiten durch die Corona-Krise. Die Munich Re rechnet für das vierte Quartal mit weiteren Covid-19-Schäden. Trotz Ausschlüssen in Neuverträgen hat der Konzern die Pandemie-Risiken in seinen Büchern noch längst nicht abgebaut. … Lesen Sie mehr ›

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