Exklusiv In der Pandemie stehen beim Legal Tech Helpcheck die Zeichen auf Expansion: Das junge Düsseldorfer Unternehmen will seine Expertise aus dem Widerruf von Lebensversicherungsverträgen künftig nutzen, um seine Dienste auch in anderen Rechtsgebieten anzubieten. Außerdem bietet es seinen Kunden seit Sommer die Möglichkeit, ihre Ansprüche aus den Policen anzukaufen und dafür direkt Geld zu erhalten. In der Krise komme das bei den Kunden gut an, erklärt Gründer Peer Schulz im Interview.
Insurtech
US-Krankenversicherer Oscar geht an die Börse
Der digitale Krankenversicherer Oscar aus New York wird voraussichtlich im kommenden Jahr den Börsengang wagen. Das Unternehmen gab bekannt, entsprechende Dokumente bei der US-Börsenaufsicht SEC eingereicht zu haben. Erst vergangene Woche hatte der Krankenversicherer eine weitere Finanzierungsrunde erfolgreich abgeschlossen. Hinter Oscar steht unter anderem Josh Kushner, der Bruder von Trump-Schwiegersohn Jared Kushner.
Simplesurance holt frische 15 Mio. Euro
Das Berliner Insurtech-Unternehmen Simplesurance hat weitere 15 Mio. Euro in Form eines Wandeldarlehens eingeworben. Die Summe kommt von Allianz X, dem Tech-Investor des Konzerns. Die beiden arbeiten seit 2016 eng zusammen. Simplesurance, in Deutschland vor allem mit der Marke Schutzklick bekannt, baut das Geschäftsmodell weiter aus. Vor Kurzem kam eine Kooperation mit der Allianz Private Krankenversicherung in der Zahnzusatzversicherung dazu.
Element-Vertriebsvorstand geht
Exklusiv Der White Label-Versicherer Element aus Berlin verliert einen weiteren Vorstand: Vertriebschef Timo Hertweck (Bild) verlässt die Gesellschaft aus familiären Gründen. Der Vorstand des Unternehmens verkleinert sich damit auf zwei Mitglieder. Ein künftiger Vertriebschef wird zwar Teil des Managements, bekommt aber keinen Vorstandsposten. Außerdem: Baloise hat einen Kandidaten für die Nachfolge von Andreas Burckhardt als Präsident des Verwaltungsrats nominiert und die Aviva-Chefin Amanda Blanc holt Adam Winslow von AIG als CEO für das Europa- und Asiengeschäft.
One expandiert endlich in die Schweiz
Fast zwei Jahre hat es gedauert, bis der digitale Versicherer One die Lizenz für den Markteintritt in der Schweiz erhalten hat. Anders als ursprünglich geplant startet die Wefox-Tochter mit Kfz- statt Hausrat-Policen. Das hat auf dem verhältnismäßig kleinen Schweizer Markt mehrere Vorteile, berichtet One-Chef Oliver Lang. Unter anderem könne der Versicherer hier am besten mit seinen digitalen Angeboten punkten. Den ebenfalls geplanten Markteinstieg in Polen muss One verschieben.
Aktuelle Serie: Digitale Trends 2021
Digitale Trends 2021 In unserer Serie „Digitale Trends 2021“ stellen wir Initiativen vor, die für den Preis „Digitaler Leuchtturm Versicherung“ eingereicht wurden. Er wurde am 1. Dezember 2020 bei einer virtuellen Veranstaltung vom Süddeutschen Verlag und von Google verliehen. Die Projekte stammen aus den unterschiedlichsten Ecken der Versicherungswirtschaft, von der Industrie- und Rückversicherung bis hin zur Maklerbetreuung. Hier finden Sie alle Teile der Serie.
DFV holt neuen Finanzchef von BDO
Leute – AktuellePersonalien Bei der Deutschen Familienversicherung (DFV) tritt im Februar ein neuer Finanzchef an. Karsten Paetzmann (Bild) kommt vom Wirtschaftsprüfer BDO. Seit Jahresbeginn hatte Stefan Knoll den Finanzbereich zusätzlich zu seinen Aufgaben als Vorstandschef geleitet. Der vorherige CFO Michael Morgenstern hat mittlerweile eine neue Aufgabe in Köln.
Neodigital baut Geschäftsleitung aus
Leute – Aktuelle Personalien Der saarländische Digitalversicherer Neodigital holt Alexander-Otto Fechner (Bild) in seine Geschäftsleitung. Der langjährige Versicherungsexperte soll das Geschäftsmodell Insurance-as-a-Service weiter vorantreiben. Und: Axa-Manager Tobias von Mäßenhausen wechselt in die Geschäftsleitung des Rechtsschutzversicherers Roland, an dem die Axa mehrheitlich beteiligt ist. Zudem übernimmt Michael Klüttgens beim Beratungsunternehmen Willis Towers Watson einen größeren Verantwortungsbereich in der Versicherungsberatung.
Selbstakquise der Kunden
Digitale Trends 2021 Idealerweise beraten Makler und Vertreter ihre Kunden nicht nur im Erstgespräch, sondern behalten das Portfolio ihrer Kunden im Auge und passen Policen regelmäßig an. Doch das nimmt sehr viel Zeit in Anspruch, denn der Vermittler muss jede Kundenakte einzeln studieren. Bei bis zu 500 Kunden sei es Wunschdenken, zu glauben, dass ein Makler jeden Kunden individuell betreuen kann, sagte Marco Adelt, Chief Operations Officer beim Digitalmakler Clark. Deshalb sollen Kunden künftig von sich aus auf den Makler zukommen. Damit das funktioniert, hat das Start-up zwei Algorithmen entwickelt. Erste Erfolge gibt es bereits.








