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Cyber bleibt angespannt, D&O beruhigt sich

Die Prämien in der Cyberversicherung bleiben auf hohem Niveau. Wie der Global Insurance Market Index des Maklers Marsh zeigt, sind die Cyberpreise weltweit erneut deutlich gestiegen. Am stärksten legten die Prämien in den USA zu. In der D&O-Versicherung stellt Wettbewerber Arthur J. Gallagher eine entgegengesetzte Entwicklung fest. Die Preise sinken wieder, und die Kapazitäten steigen.

Risikomanager setzen verstärkt auf Captives

Europäische Risikomanager sehen in Captives eine zunehmend attraktive Alternative zum Risikotransfer, zeigt eine Befragung durch die Risikomanagement-Vereinigung Ferma. Angesichts steigender Preise und sinkender Kapazitäten in der Industrieversicherung sollen demnach zu den bestehenden unternehmenseigenen Risikoträgern weitere dazukommen. Viele Manager berichten, dass ihre Deckungen reduziert wurden, besonders häufig in der Cyberversicherung. ESG rückt währenddessen weiter in den Fokus.

Ein schwerer Sommer für Reiseversicherer

 Exklusiv  Reiseversicherer haben es derzeit nicht einfach. Die Situation an vielen deutschen und internationalen Flughäfen scheint außer Kontrolle geraten zu sein. Passagiere müssen viele Stunden anstehen, Flüge werden gestrichen und Gepäck geht verloren. Gleichzeitig mehren sich in den Ferien die Covid-Fälle und viele Reisende sagen ihren Urlaub ab. Die Schäden mancher Versicherer steigen deshalb besonders signifikant.

Chubb einigt sich mit Paramount

Die Produktionsfirma Paramount scheint mit ihrer Klage gegen die US-Chubb-Tochter Federal Insurance Company Erfolg gehabt zu haben. Zwar gab es keinen Urteilsspruch, aber Paramount konnte Federal Insurance zu einem Vergleich bewegen. Wie hoch die Summe und andere Bedingungen sind, gaben die beiden Parteien nicht preis. Allerdings dürfte die Einigung Chubb einiges kosten, denn die Deckungssumme, auf die sich Paramount berufen hatte, lag bei über 100 Mio. Dollar.

Viele Formfehler in Basisinformationsblättern

Die Finanzaufsicht BaFin hat die Basisinformationsblätter von 20 Versicherern für fondsgebundene Rentenpolicen untersucht. Die Blätter sollen Privatanleger über Chancen und Risiken bestimmter Anlageprodukte (PRIIPs) informieren. Das Ergebnis der Untersuchung: Die Produktinformationsblätter weisen viele Fehler auf. Dabei handelt es sich jedoch nur um Formalitäten.

Swiss Re mit Halbjahresgewinn nach Auftaktverlust

Swiss Re hat das erste Halbjahr trotz des Verlusts im ersten Quartal mit einem Gewinn von 157 Mio. Dollar abgeschlossen. Im zweiten Quartal profitierte der Rückversicherer unter anderem von gesunkenen Schäden durch Corona in der Lebensparte. Auch die Schadenrückversicherung und die Industriesparte lieferten mehr Gewinn. Im Naturkatastrophengeschäft sind die Schweizer gewachsen.

Neuer Chef für Protektor

 Leute – Aktuelle Personalien  Roland Weber, aktuell noch Vorstand der Debeka, wird im Januar Vorstand von Protektor, dem Sicherungsfonds der deutschen Lebensversicherer. Er soll später den Vorstandsvorsitz von Jörg Westphal übernehmen. Außerdem: Der US-Assekuradeur Parametrix baut seine Präsenz in Deutschland aus und hat einen Geschäftsführer ernannt. Auch Longial, der Pensionsberater der Ergo hat einen neuen Geschäftsführer und die VHV eine neue Leiterin für die Unternehmenskommunikation. Personelle Veränderungen gibt es außerdem bei Generali, Greco und Scor.

Portal „Meine Gesundheit“ blutet aus

 Exklusiv  Herber Schlag für die Betreiber des Gesundheitsportals „Meine Gesundheit“: Mit Debeka, HUK-Coburg und der Versicherungskammer Bayern verlassen drei von vier privaten Krankenversicherern das digitale Prestigeprojekt, das 2016 von der Axa und dem Arztsoftware-Hersteller Compugroup auf den Weg gebracht worden war. Der Grund sind unterschiedliche Vorstellungen über die künftige strategische Ausrichtung des Portals. Jetzt setzen alle auf eigene Lösungen, bei denen die elektronische Patientenakte eine zentrale Rolle spielen wird.

Blockchain-Insurtech B3i bestätigt Insolvenz

Nach ersten Medienberichten hat das einst hochgelobte Blockchain-Insurtech B3i jetzt bestätigt, dass es Insolvenz angemeldet hat. Es gebe derzeit nicht genug Unterstützung, um das Unternehmen fortzuführen, schreibt B3i auf seiner Seite. Die letzten Finanzierungsrunden seien erfolglos gewesen. Zu den Anteilseignern des Schweizer Insurtechs gehören 21 namhafte Versicherer und Rückversicherer, darunter auch Munich Re und Allianz. Anscheinend waren sie nicht bereit, das defizitäre Start-up weiter zu finanzieren.

DA Direkt kooperiert mit Haustier-Gigant Fressnapf

Der Zurich-Direktversicherer DA Direkt sichert sich eine großangelegte Exklusiv-Kooperation mit der Fressnapf-Gruppe, der größten Fachhandelskette für Tiernahrung und -zubehör in Europa. Kern der Zusammenarbeit sind Tierkrankenversicherungen für Hunde und Katzen in Kombination mit neuartigen Servicekomponenten und Telemedizin. Fressnapf-Kunden sollen Zugang zu den Policen erhalten, DA Direkt-Kunden zu dem Haustier-Ökosystem von Fressnapf. Das Angebot läuft über die Marke Petolo, hinter der das Insurtech Dentolo steht, das seit 2019 zur Zurich-Gruppe gehört.

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